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Mittwoch 05.07.17 10:00 Uhr|Autor: Stephan Neumann1.107
Testspiel gegen die Eintracht: Für die Spieler des SV Heftrich ging am Abend ein Traum in Erfüllung. F: Leichtfuß

Guckes fühlt sich als Glückspilz

Eintracht Frankfurt gegen SV Heftrich +++ „Kindheitstraum erfüllt“ +++ Bürgermeister Herfurth lobt top Organisation des Kreisoberligisten +++ Highlights bei FuPa.tv

Idstein. Nach 45 Minuten war Marc Michael Guckes einfach nur happy. „Für mich hat sich ein Kindheitstraum erfüllt“, strahlte der 30-Jährige, der in der ersten Hälfte das Tor des SV Heftrich gehütet hatte, ehe Patrick Stavenow an diesem herrlichen Sommerabend den wahrlich nicht einfachen Part zwischen den Pfosten übernahm. Keeper Guckes, bekennender Eintracht-Fan, war in die Partie gegen die Frankfurter Profis mit dem Ehrgeiz gegangen, so viele Bälle wie möglich abzugreifen. Was ihm nicht nur bei der Riesenparade gegen Noel Knothe (15.) vorzüglich gelang.



Aus Sicht der Gastgeber, die mit 80-köpfiger Crew für eine ebenso stimmungsvolle wie perfekte Inszenierung sorgten, zählte das Ereignis in seiner Gesamtheit. „Die Frankfurter geben einem nur den Ball, wenn sie es wollen. Ansonsten ist angesichts der Ballsicherheit und des Tempos der Eintracht Hinterherlaufen angesagt. Was nichts daran ändert, dass dieses Spiel für uns ein absolutes Highlight ist“, meinte Heftrichs Offensivcrack Felix Götzelt.

Während Alfred Hollinger auf der Tribüne über den neuen Eintracht-Stürmer Sébastien Haller staunte. „Ein schneller Mann, stark am Ball. Wirklich ein guter Kauf“, urteilte der frühere Spieler des TSV Bleidenstadt, der mit den Taunussteinern vor 40 Jahren im DFB-Pokal bei Schalke 04 gastierte, die damalige 1:8-Niederlage als Höhepunkt seiner Laufbahn ansieht. Genauso wird sich der Eintracht-Auftritt im Idsteiner Stadion Zissenbach ins Gedächtnis aller Beteiligten aus dem Heftricher Lager einbrennen. „Mein Dank gilt dem gesamten Heftricher Team“, zeigte sich Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth von der vorzüglichen Organisation beeindruckt und kündigte an, dass innerhalb der nächsten drei Jahre auf dem tollen Areal noch ein Kunstrasen entstehen soll.


GALERIE SV Heftrich - Eintracht Frankfurt

Der gigantische Aufwand hat sich für die Heftricher also auf jeden Fall gelohnt. „Bei der Begehung vor dem Spiel hatten die Vertreter von Stadt, Polizei und Feuerwehr keinerlei Bedenken“, freute sich Joschka Doderer, dass sich das Sicherheitskonzept, an dem er mitgewirkt hatte, auf allen Ebenen bewährte.

Derweil leisteten Franz Rogalla und seine Frau Iris einen unsichtbaren kleinen Beitrag zum Gelingen des Fußballfestes: Sie präparierten 34 Kilo Crash-Eis. Die wanderten in die Eistonne, die die Eintracht zur Regeneration mitgebracht hatte die Heftricher hatten einfach an alles gedacht und die Frankfurter trugen ihrerseits zu einem Fußball-Happening bei, das Lust auf die neue Saison macht.

Auch bei Tanja Bahl. Die Idsteinerin mit dem großen Herzen für Bundesligist Eintracht Frankfurt, die auch bei Auswärtsspielen stets quer durch die Republik mitfährt, hatte ein kleines Plakat präpariert, in dem sie um das Trikot von Bastian Oczipka bat. „Auch deshalb, weil die Sechs meine Glückszahl ist“, erläuterte sie. Doch abgesehen von Zahlen gab es an diesem Abend nur glückliche Gesichter.





 
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