2024-07-22T11:49:03.802Z

Ligabericht
Eltville ist nach dem 5:1 gegen Bad Schwalbach die Relegation wohl nicht mehr zu nehmen. Archivfoto: Klein.
Eltville ist nach dem 5:1 gegen Bad Schwalbach die Relegation wohl nicht mehr zu nehmen. Archivfoto: Klein.

Orf-Elf so gut wie Vizemeister

5:1-Gala von Eltville gegen Bad Schwalbach +++ Presberg demontiert Aarbergen +++ Hattenheim mit wichtigem Zähler im Abstiegskampf

Rheingau-Taunus. Im Kracher der Fußball-Kreisoberliga um die Teilnahme an Aufstiegssspielen hat die Spielvereinigung Eltville dem FSV Bad Schwalbach beim 5:1 die Grenzen aufgezeigt. Somit hat das Orf-Team vor den letzten Spielen in Meilingen und gegen Heftrich fünf Zähler Vorsprung gegenüber dem Dritten SV Wallrabenstein. Den Verbleib geschafft hat die SG Meilingen.
Topspiel: Spvgg. Eltville - FSV Bad Schwalbach 5:1 ( 3:0). – Nach nervösem Beginn brachte der überragende Dennis Kunz mit der Führung den Eltviller Zug ins Rollen. Die Gäste steckten auch beim 3-Tore-Rückstand nie auf, agierten nach dem Anschlußtreffer von Henning Klug mit drei Stürmern, doch mit dem 4:1 war die Messe gelesen. „Wir sind gut drauf, haben zurzeit eine tolle Trainingsbeteiligung und wollen es nun wissen. Mein Team hat Pokalspielcharakter entwickelt und wird bis zur Entscheidung alles geben“, zeigt sich Eltvilles Trainer Werner Orf durchaus optimistisch.
Spvgg. Eltville: Jung; Wüst, Goslar, Trzonnek, Zentner, Werner (70. Klärner), Feldhaus (84. Horne), Kunz, Bondzio, Bingel, Lederer (46. Azar).
FSV SWA: Dietrich; Ouffata, Calogero, Strabone (46. Hatamian), Dominigg, Altenhofen (75. Garbo), Klug, Maciol, Mzenga, Celik, Özden.
Tore: 1:0, 4:1, 5:1 Kunz (7., 67., 84.), 2:0, 3:0 Feldhaus (36., 40.), 3:1 Klug (51.). – SR: Hannemann (Geinsheim). – Zuschauer: 150.

SV Wallrabenstein – SV Walsdorf 4:0 (1:0). – Trotz des deutlichen Resultats forderten die gut organisierten Gäste die Heimelf zu einer Energieleistung. Yanik Hünerbein und Flo Scheib trafen doppelt. „Schade, dass die beiden uns verlassen. Wir sind aber guter Hoffnung, dass wir die Lücke mit jungen Leuten und Routiniers schliessen können“, blickt Trainer Rene Keutmann optimistisch auf die nächste Runde.

SSV Hattenheim – SG Orlen 1:1 (0:0). – Verdienter Punkt für die Gastgeber, auch wenn der Ausgleich durch Bergmann erst mit dem letzten Angriff fiel. Dennis Merten hatte vorher dreimal Aluminium getroffen, aber auch für Orlen stand zweimal der Pfosten im Weg. Poharetzki hatte nach einer Stunde das 0:1 markiert. „Wir taten uns auf dem Hartplatz schwer“. empfand auch Orlens Torsten Hahn die Punkteteilung okay.

FC Kiedrich – SG Meilingen 0:4 (0:1). – Kiedrichs Michael Reuter zeigte sich ob der unterirdischen Vorstellung seines Team schockiert: „Unser Team ist gegenüber der starken Vorrunde nicht wiederzuerkennen“, sieht er Redebedarf. Gelb-Rot gegen Widera (40.) und Rot gegen Incolet schürten das Stimmungstief. Adraoui, Rathsack, Etz und Engelhardt sagten Danke.

SV Presberg – JSG Aarbergen 7:1 (5:1). – Die Rheingauer legten los wie die Feuerwehr und hatten schon nach zehn Minuten mit vier Treffern alles klar gemacht. Naghsh (3), Aktan (2), Keskin und De Sousa waren die Siegschützen, Tim Höhler traf zum 1:4. „Gegen chancenlose Gäste machte das Zuschauen Spaß“, so Presbergs Vorsitzender Axel Kaiser, der nochmals zum Foul von Raffael Rak an Heftrichs Spielertrainer Sebastian Metzger Stellung nehmen wollte: „Unser Spielertrainer Ali Naghsh hat sich noch am gleichen Abend über Facebook entschuldigt.“

TSV Bleidenstadt – 1. FC Hettenhain 5:1 (4:1). – Lockeres Spielchen gegen nie aufsteckende Gäste: Petschulies (2), Nogly, Radanovic und Heep trugen sich neben Hettenhains Elfmeterschütze Marco Geist in die Torschützenliste ein.

TuS Beuerbach – SG Gladbach/Hausen 6:0 (2:0). – Den Gästen fehlten die Mittel, um dem Meister die Feierlaune zu verderben. Zu allen Überfluß brach Rachid El Machaoui per Eigentor den Bann. Robin Reutzel, Alex Alexiadis, Dennis Hertling, Jan Kimpel und Günter Dilly erhöhten.

FSV Winkel – SV Heftrich 0:0. – Ein 0:0 der besseren Sorte: Allein die überragenden Torhüter Marius Merten sowie Patrick Stavenow beim Gast verhinderten im offenen Schlagabtausch Treffer. „Jannik Pleuger hätte an seinem Sahnetag ein Tor verdient gehabt“, sah Andreas Neumann zudem seinen Sturmführer spitzenmäßig.
Aufrufe: 015.5.2016, 21:51 Uhr
Hartmut SteindorfAutor