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Samstag 17.06.17 20:00 Uhr|Autor: Thomas Mauer | AZ/AN488
Applaus: Coach Wilfried Hannes, hier mit Co-Trainer Michael Kruskopf, führte seine Mannschaft noch auf Platz sieben. Archivfoto: Günther Kròl

Borussias Hinrunde als solides Fundament

Freialdenhoven spielt lange gut und dann eher mäßig . Trainer Wilfried Hannes: „Wir mussten die Ruhe bewahren und an uns glauben.“ Das gelingt, und am Ende steht ein solider siebter Tabellenplatz zu Buche. Wunschmannschaft im Kopf.
Der Saisonstart verlief für Borussia Freialdenhoven nach zwei torlosen Partien durchaus erfolgreich, nimmt man die Niederlage gegen den Ab- und Aufsteiger und ewigen Rivalen FC Wegberg-Beeck einmal aus. Siege gab es in Friesdorf und Herkenrath, Punkte wurden gegen Euskirchen und Alfter geholt. Bis zur Winterpause rangierte die Borussia auf Tabellenplatz drei, eine beachtliche Leistung, trotz einer deftigen 0:6-Klatsche gegen den Auf- und Absteiger Inde Hahn.

„Mit der Form der Hinrunde wären wir am Ende deutlich weiter vorne gelandet“, blickt Trainer Wilfried Hannes zurück. Diese Form bekam in der Winterpause einen deutlichen Knacks, der stark beeinflusst wurde durch die Verletzung von Stammkeeper Stefan Kemmerling. Der hatte bis dahin eine glänzende Vorstellung geboten und der Borussia ein ums andere Mal die Punkte mit gesichert. Statt seiner musste die langjährige Nummer 2 zwischen die Pfosten. In den Spielzeiten davor hatte Ivicia Ljubicic stets gut ausgeholfen, aber immer auch nur für ein oder zwei Spiele. Auf einmal lastete die Verantwortung für den Rest der Saison auf seinen Schultern. Der Keeper wurde zur Achillesferse für Freialdenhoven. „Der April war ein Katastrophenmonat“, wollte Hannes diese Zeit schnell vergessen. Das lag sicher nicht allein am Torhüter, denn mit den Verletzungen von Okan Dikenli und Jumpei Ebisu fehlten gleich zwei Stammverteidiger. Was den Druck auf den Torhüter noch erhöhte.

Das Abrutschen in die unteren Tabellenbereiche kostete viel Nerven und Geduld. „Wir mussten die Ruhe bewahren und an uns glauben.“ Erst an den letzten fünf Spieltagen holten die Borussen wieder ihre Punkte, letztlich für einen soliden siebten Platz in der Abschlusstabelle.

Inzwischen sind auch die Arbeiten am neuen Kader weitestgehend abgeschlossen. Neuzugang Poongbeom Lee aus Korea konnte schon in drei Spielen sein Können andeuten. Gleich zwei Torhüter sollen die Lücken schließen, bis Kemmerling völlig genesen ist. Es herrscht wieder Konkurrenz in der Mannschaft.

„Jeder der kommt, hat Anspruch zu spielen“, stellte der Trainer klar. Was in der Praxis bedeutet, dass die Leistung darüber entscheidet, ob ein älterer Spieler seinen Platz in der Stammelf räumen muss oder nicht. „Ich muss zwei Stammverteidiger adäquat ersetzen. Ob das so funktioniert, wird die Vorbereitung zeigen.“ Winnie Hannes hat eine Wunschmannschaft im Kopf, ist sich aber sehr wohl bewusst, dass nicht alles so kommen muss.

„Eigentlich haben wir jetzt zu viele Stürmer.“ Da sind Positionswechsel durchaus möglich. Das hatte in der vergangenen Saison mit Mark Szyczewski, Gerard Sambou und Alexandru Daescu beispielsweise gut geklappt und kann auch in der kommenden Saison notwendig werden.

„Eigentlich haben wir jetzt zu viele Stürmer.“

Trainer Wilfired Hannes

 
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