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Sonntag 09.04.17 20:30 Uhr|Autor: Stephan Neumann1.335
Überraschend siegten die Kicker von Hellas Schierstein beim SV Niedernhausen F: Vigneron

Husarenstreich der Hellenen im Autal

GRUPPENLIGA +++ Griechen siegen 2:0 beim bisherigen Zweiten SV Niedernhausen +++ Senegalese Seny Diop trifft in letzter Sekunde für den SVW

Wiesbaden. Herber Dämpfer für die Aufstiegschancen des Fußball-Gruppenligisten SV Niedernhausen. Der bisherige Zweite unterlag dem Team von Hellas Schierstein mit 0:2, das durch den dritten Sieg in Folge ohne Gegentor auf einen sicheren Platz gesprungen ist. Der SVW bog das Match gegen Weyer um: Nach 0:1 hieß es dank Seny Diop 2:1.



SV Wiesbaden – RSV Weyer 2:1 (0:1). Das SVW-Aufgebot durch den Abschied von Koray Asil (wir berichteten), die Zwei-Spiele-Sperre gegen Ninos Yoseph, die Verletzung von Chris Frantzis und den mit dem Verein abgesprochenen Urlaub von Kevin von Michalkowsky merklich dezimiert, während bei Weyer Torjäger Yannik Hünerbein zunächst auf der Bank saß. Davon abgesehen nutzte der RSV die erste Chance der Partie durch Tobias Uran zum 0:1. Nach der Pause hätten Patrick Kolodziejczyk (Pfostentreffer) und Mohammed Katzerooni (Pascal Kürzer hielt) erhöhen können, ehe der Sportverein Gas gab. Hakan Gündogduk glich aus. Und als alle schon mit dem Schlusspfiff rechneten, zirkelte Seny Diop die Kugel aus 18 Metern mit dem Außenrist in den Winkel. Der Senegalese war eines Tages einfach zum Training aufgetaucht. „Wahnsinn, so zurückzukommen“, strahlte SVW-Sprecher Marcel Stieglitz.

SVW: Pascal Kürzer; Sarikaya (58. Campanello), K. Burkhardt, D. Rashica, Laamimachi (83. Gebauer), Diop, Mutlu, Biskin (58. Frantzis), Ghazali, Gündogdu, Poursanidis.

Tore: 0:1 Uran (18.), 1:1 Gündogdu (73.), 2:1 Diop (90.+3). Zuschauer: 140.

VfB Unterliederbach – SG Walluf 4:1 (1:1). Die Wallufer anfangs konsequent: Nach zu kurz abgewehrter Hereingabe von Raphael Wolf schweißte Marius Dillmann ein. In der Folge spielte nur noch der VfB. Im Anschluss an einen Lattenknaller (10.) fiel der Ausgleich (12.). Das anschließende Powerplay der Liederbacher überstanden die Rheingauer bis zur Pause, ehe Markus Hierath an VfB-Keeper Daniel Knapschinski scheiterte (46.). Anschließend münzte die Heimelf ihre Vorteile um. „In dieser Verfassung sind wir ein Abstiegskandidat“, bekannte SGW-Kassierer Ralf Rudolph.

SG Walluf: Azar; Dahlen, Buff, C. Martin, R. Wolf (58. Stanczyk), Brox, Barg, Schmolke, K. Faist (70. Sabbar), Dillmann, Hierath.

Tore: 0:1 Dillmann (8.), 1:1 Yalcin (12.), 2:1 Bouzakri (69.), 3:1 Ca. Yesil (77.), 4:1 Ce. Yesil (88.). Zu: 80.

SG Kirberg/Ohren/N. – TuS Hahn 5:4 (0:1). Ein Spiel wie eine Lotterie. „Mit zwei Abwehrreihen, die in die A-Liga gehören“, meinte TuS-Spielausschuss-Mitglied Jürgen Fey. Letztlich lagen die Gäste vier Mal in Führung, um am Ende als Verlierer zum fünften Mal in Folge vom Platz zu schleichen. Wobei Niklas Orth am 4:5 geschnuppert hatte (83.).

TuS Hahn: Kautz; Gabel, Naghsh, T. Menger, Kirchhoff (70. Föhlinger), Orth, Heintz (80. Bretschneider), M. Schmidt, M. Jude, Schwalbach, De Sousa.

Tore: 0:1 Jude (41.), 1:1 Pollak (48.), 1:2 Orth (50.), 2:2 Subasi (52.), 2:3 De Sousa (54.), 3:3 Butzbach (64.), 3:4 De Sousa (69./Elfmeter), 4:4 Mansur (76./Elfmeter), 5:4 J. Scheib (86.). Zuschauer: 50.

SV Niedernhausen – Hellas Schierstein 0:2 (0:0). „Die Abwehr hat bombastisch gestanden. Alle Mann haben einfach super Arbeit geleistet“, jubelte Hellas-Coach Michel Badal, als wäre Griechenland erneut Europameister geworden. Badals Plan ging voll auf. Woran die Sechser Polat Yolver und Edis Sikiric (traf nach feinem Konter per Flugkopfball zum 0:2) ihren Anteil hatten. Auch der zur Pause gekommene David Leipner, der eigentlich keine Rolle mehr spielte, trumpfte auf. Niedernhausens Sportchef Stephan Mohr hat den Aufstieg abgehakt: „Unsere schwächste Heimspiel-Leistung. Vielleicht haben die Verbandsliga-Aussichten den Jungs nicht gut getan.“ Davon abgesehen überlegt Mohr, wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes (81.) Einspruch gegen die Wertung einzulegen.

SV Niedernhausen: S. Wagner; Krabler, Z . Bektas, Hernandez, Aodicho (62. Beslic), Adou, Schenck, Bingöl (46. L. D‘Antuono), Amallah, Ulm, Bernert (70. T. Wagner).

Hellas: Strzelecki; Pilica, Balikci, Koukoulis, El Bouchtaoui, P. Yolver, Sikiric, K. Badal (46. Leipner), D. Münker, S. El Funte (80. Vastola), N. Morchid (90. N. Tahiri).

Tore: 0:1 Koukoulis (55.), 0:2 Sikiric (90.+2). Zuschauer: 200.


GALERIE SV Niedernhausen - FSV Hellas Schierstein

TuS Beuerbach – FV Neuenhain 4:0 (1:0). Eine extrem starke Teamleistung. Wir waren in köperlicher Hinsicht total präsent“, lobte Spielertrainer Günter Dilly die Einstellung im Lager des designierten Absteigers, der sich am 10. Mai mit dem Pokalsieg trösten könnte.

Beuerbach: Ibel; Kimpel, Nothnagel. M. Hofmann, Dilly (58. Alliger), R. Reutzel, Tutic (62. F. Scheib), A. Alexiadis, Kettenbach, Hertling (68. G. La Pietra), Lorenz.

Tore: 1:0 Hofmann (15.), 2:0 Hertling (61.), 3:0 Scheib (82.) 4:0 Alexiadis (86.). Zu.: 50.

Spvgg. Eltville – SG Hoechst 0:0. „Ein ganz schlechtes Spiel von beiden Seiten. Gefühlt war das wie Sommerfußball im Juli. Aber vielleicht ist dieser Punkt ja Gold wert“, filterte Eltvilles Coach Werner Orf den wohl einzig positiven Punkt heraus. Lediglich bei der Großchance von Jannik Pleuger roch es nach einem Heimsieg. Klar ist derweil: Chefcoach Orf bildet nächste Saison mit dem neuen Co-Trainer Dennis Kunz ein Tandem.

Eltville: Kokorsch (31. Dielmann); Goslar, Martin Lopez (71. Herbst), Trzonnek (81. L. Könenberg), Bingel, Vogler, Nilsson, Kunz, Schlosser, Kauer, Pleuger. Zuschauer: 90.

SC Meso-Nassau – Germ. Weilbach 0:0. „Kein Team hatte den Sieg verdient gehabt. Wir müssen nun in Niedernhausen gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Andernfalls können wir fast schon für die Kreisoberliga planen“, sah SC-Coach Markus Bozan ein Duell auf Augenhöhe ohne allzu viele zwingende Chancen. Bozan will nach der Runde aufhören, falls die Verantwortlichen „kein richtiges Konzept“ vorlegen.

SC Meso-Nassau Zeeb; E. Benachallal, Aires Silveira, Duclervil, N. Shamoun, M. Soccio, A. Baladi, Salhi, M. Bozan, B. Odisho, Wojtysiak.

Germania Weilbach: Asmeron; Kalyoncu, De. Kollmeier, A. Müller (86. N. Schlotterer), Majura, Kling, Torinomi (63. F. Wagner), Fuß, Jakobi, Dienst (74. Schönweitz), P. Massfeller.

Zu.: 100.

FC Türk Hattersheim - SV Rot-Weiß Hadamar II 1:4 (1:2).- Die Gäste aus Hadamar begannen wie die Feuerwehr. Bereits nach einer Viertelstunde führte der Favorit durch Tore von Tsukasa Kitano und Moritz Steul. Doch Hattersheim kam zurück. Nach einer guten halben Stunde gelang Mohamed Ouyachou per Foulelfmeter der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel machte Hadamar durch die Tore von Jurij Gros und Markus Neugebauer alles klar. "Der Sieg ist hochverdient. Doch wir benötigen zu viele Chancen, um Tore zu erzielen", sagte Hadamar Coach Torsten Kierdorf nach dem Spiel. Sein Gegenüber sah dies ähnlich. "Wir haben zu Recht verloren. Wir haben alles gegeben, aber Hadamar ist eine starke Mannschaft", resümierte Cem Karaca die Partie.

Tore: 0:1 Kitano (9.), 0:2 Steul (16.), 1:2 Ouyachou (FE./33.), 1:3 Gros (54.), 1:4 Neugebauer (87.)


GALERIE Türk. FC Hattersheim - SV Rot-Weiß Hadamar II

FC Waldbrunn - TuRa Niederhöchstadt 3:2 (1:0).- Der Ligaprimus hatte im ersten Durchgang viele Möglichkeiten, verpasste allerdings eine höhere Pausenführung. So kam es, wie es kommen musste. Nebil Kaplan gelang fünf Minuten nach dem Seitenwechsel der Ausgleich. Eine Viertelstunde später erzielte Dennis Wohl die Gästeführung. "Anfang der zweiten Hälfte waren wir nicht auf der Höhe", bemängelte Waldbrunn Coach Steffen Moritz nach Abpfiff. Doch innerhalb der letzten zehn Minuten drehten die Gastgeber die Partie. Erst traf Cornelius Doll per Handelfmeter, bevor Daniel Scarlatescu zwei Minuten vor dem Ende den Siegtreffer erzielte. "Waldbrunn hat nicht unverdient gewonnen. Dennoch ist es ärgerlich, da wir so nah dran waren. Mit der Mannschaftsleistung bin ich absolut zufrieden", urteilte Gästetrainer Carsten Ache nach dem Spiel. Steffen Moritz lobte dagegen die Einstellung seiner Mannschaft: "Nach einem Rückstand zurück zu kommen spricht für die Qualität der Mannschaft."

 
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Tabelle
1. FC Waldbrunn 3469 74
2. Hadamar II 3454 72
3.
Niedernhause 3431 63
4.
Unterliederb 3426 63
5.
Weilbach 340 52
6.
SV Wiesbaden 34-2 52
7. Hahn 3413 49
8. Niederhöchst 346 48
9.
Hellas Schi. * (Auf) 3412 46
10.
Hoechst * 34-10 44
11. Weyer 34-10 43
12. 08 Neuenhain 34-12 43
13.
Eltville (Auf) 34-13 40
14.
Meso-Nassau 34-28 39
15.
Türk. Hatt. 34-34 39
16. Walluf 34-25 33
17. Beuerbach (Auf) 34-14 30
18. Kir/Ohr/Nau (Auf) 34-63 23
* FSV Hellas Schierstein: 1 Punkte Abzug
* SG Hoechst: 2 Punkte Abzug
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