Torwart im Feld? Personalnot beim FC Blau-Weiß Weser
Mittwoch 11.12.19 20:00 Uhr|Autor: Rene Wenzel 1.066
Im Hinspiel trennten sich der RSV Barntrup und FC BW Weser 3:3-Remis. Foto: Torsten Wegener

Torwart im Feld? Personalnot beim FC Blau-Weiß Weser

Bezirksliga, Staffel 3: Trainer Marcus Menzel muss beim RSV Barntrup auf einige Akteure verzichten. Die Hausherren gehen daher favorisiert in das Spiel.

Der RSV Barntrup und FC Blau-Weiß Weser beenden das Fußball-Jahr 2019 bereits am Donnerstagabend. In der Bezirksliga, Staffel 3, treffen die beiden Teams aus dem unteren Mittelfeld um 20 Uhr aufeinander.




RSV Barntrup - FC Blau-Weiß Weser (Do 20:00)

Die Barntruper holten auf eigenem Platz bis dato in den zehn Spielen und neun Punkte. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Top-Sechs der Liga schon im Waldstadion zu Gast gewesen ist. Weser holte in der Fremde nur fünf Zähler. Und dafür gibt’s keine großen Ausreden. Das Team von Marcus Menzel steckt im Abstiegskampf. Es könnte sogar mit einem direkten Abstiegsplatz im Gepäck in die Winterpause gehen.

„Wir wollen das Spiel nutzen, um das Bezirksliga-Jahr vernünftig ausklingen zu lassen und mit einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen. Mit einem Sieg wollen wir uns von unten etwas absetzen“, gibt RSV-Coach Daniel Barbarito die Zielvorgabe im Vorfeld bekannt. Personell ist sein Team im Vergleich zu den Gästen nur leicht angeschlagen. Jonas Meise und Oliver Sölter drohen mit einer Krankheit auszufallen, Dennis Meier fehlt gelbgesperrt.

Bei den Blau-Weißen ist die Liste deutlich länger. Ohne genauer ins Detail zu gehen siehts richtig schlecht aus bei Weser. „Durch kurzfriste Absagen und einige Krankheitsfälle habe ich keine Spieler mehr. Die Anzahl schwankt zwischen zehn und zwölf Leuten“, berichtet Menzel, der daher auf Alt-Herren-Spieler zurückgreifen muss. Zudem muss entweder Keeper Jonathan Hoffmann oder die eigentliche Nummer eins Dennis Ferranti im Feld spielen. „Wir müssen eine außergewöhnliche Leistung bringen, um da morgen das Maximum zu holen. Ich hoffe auf einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss des Jahres“, so der FCW-Coach.



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