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Freitag 14.04.17 17:30 Uhr|Autor: csv831
Hamberger und die DJK peilen in Ismaning wenigstens einen Punkt an.

Vilzings Coach definiert ein neues Ziel

Die DJK ist nach dem Winter noch ungeschlagen. Das soll auch gegen den FC Ismaning so bleiben. Ertl ist wieder im Kader.

Die DJK Vilzing hat ihr Saisonziel Klassenerhalt schon sechs Spieltage vor Saisonende erreicht. Zwar ist der Klassenerhalt rechnerisch noch nicht ganz geschafft, mit ihren bis dato eingespielten 41 Punkten werden Trettenbach, Oisch und Kollegen nicht mehr in Bedrängnis kommen. An diesem Samstag (Anstoß 14.30 Uhr) gibt die Elf von Karmann und Seidl ihre Visitenkarte beim FC Ismaning ab, der in Sachen Abstiegskampf noch nicht aus dem Schneider ist.



„Es ist noch zu früh für ein Saisonfazit, aber die Mannschaft hat bislang eine bemerkenswerte Runde gespielt. Es war nicht zu erwarten, dass wir schon Anfang April durch sein werden“, sagt Vilzings Coach Uli Karmann. Nach der Winterpause ist das Team um Routinier David Romminger immer noch ungeschlagen und hat in sechs Spielen erst einen Gegentreffer kassiert. „Die gute Defensivarbeit ist momentan unser Erfolgsgarant. Offensiv tun wir uns immer noch etwas schwer, wobei wir in Gundelfingen und Hankofen sowie daheim gegen Schwabmünchen fußballerisch überzeugen und uns jede Menge Chancen herausspielen konnten“, resümiert Karmann.

Trotz der relativ komfortablen Ausgangsposition will er seine Truppe auf Zug halten. „Die Stimmung ist gut. Wir möchten nach der Winterpause weiter ungeschlagen bleiben. Der FC Ismaning hat einen Kader, mit dem der eigentlich im vorderen Tabellendrittel platziert sein müsste. Die Mannschaft ist sehr spielstark und wir müssen wieder extrem fleißig und aggressiv sein, um die technischen Vorteile des Gegners auszugleichen. Wir haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt und peilen den obligatorischen Auswärtszähler an“, sagt der DJK-Trainer. Verletzungsbedingt sind Christoph Weidner, Erich Vogl und Daniel Völkl nicht dabei. Tobias Bräu sah bei einem Einsatz im Bezirksligateam die Rote Karte und ist gesperrt. Benedikt Schmid ist angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich. Simon Ertl kehrt in den Kader zurück.

Das Aufgebot des FC Ismaning ist mit einigen höherklassig erprobten Kickern gespickt, trotz guten Starts gerieten die Blau-Weißen aber überraschend in den Abstiegsstrudel. Aus ihren jüngsten beiden Matches holte die Truppe um Routinier und Klassestürmer Mijo Stijepic aber vier Zähler und konnte sich etwas Luft verschaffen.

Coach und Urgestein Xhevat Muriqi, der am Saisonende seinen Hut nehmen muss und Trainer beim Bezirksligisten FC Moosinning wird, weiß, was die Stunde geschlagen hat: „Im Heimspiel gegen Vilzing wäre es für uns wichtig drei Punkte zu holen. Denn wir wollen den Abstand zu den Relegationsplätzen wahren. Im Hinspiel hat uns fast die halbe Mannschaft gefehlt, trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht und 1:0 gewonnen. Das ist auch dieses Mal unser Ziel. Wie wir das machen, das ist nicht wichtig. Vielmehr ist entscheidend, dass wir den Dreier holen.“ Personell haben die Oberbayern keine größeren Schwierigkeiten, wenngleich Grill, Hipper und Antonio Jara Andreu fehlen. 

 
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