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Sonntag 14.05.17 19:30 Uhr|Autor: csv238
Die Gelb-Schwarzen brachten auch den Tabellennachbarn SV Heimstetten zu Fall. Foto: Archiv

Vilzing klettert auf den sechsten Platz

Die Huthgartenkicker haben den SV Heimstetten mit 3:2 besiegt und überholt. Damit hat die DJK das Saison-Optimum erreicht.

Die DJK Vilzing hat sich in der Bayernliga Süd vor dem letzten Spieltag auf Tabellenplatz sechs geschoben. Im Duell gegen den SV Heimstetten gelang der Elf um Routinier David Romminger ein 3:2-Erfolg. Durch den Heimdreier zogen die Gelb-Schwarzen an den Oberbayern vorbei und setzten ihren Vormarsch fort.



Die beim letzten Heimspiel gezeigte Leistung war allerdings maximal durchschnittlich. Über weite Strecken der Partie fehlten bei den Hausherren die Frische und Aggressivität, die Niebauer, Dimmelmeier & Co. in den vergangenen Wochen auszeichneten. Dem SV Heimstetten, der fast auf seine komplette Defensivabteilung verzichten musste, gehörte die Anfangsphase. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Aufbauspiel steuerte Sebastiano Nappo alleine auf DJK-Keeper Ladislav Caba zu, setzte das Leder jedoch knapp neben den Pfosten. Mit ihrer ersten gelungenen Offensivaktion ging die DJK Vilzing in Führung. Fabian Trettenbach hatte sich über den rechten Flügel durchgetankt, seine flache Hereingabe drückte der einlaufende Markus Dietl aus kurzer Distanz zum 1:0 (14.) in die Maschen.

Die DJK war nun besser im Spiel und nach schöner Vorarbeit von Dietl versetzte Tobias Bräu einen SV-Abwehrspieler und zirkelte das Spielgerät aus 14 Metern zum 2:0 (24.) in die Maschen. Die sehr offensiv agierenden Heimstettener ließen sich immer wieder auskontern und Bräu wäre beinahe erneut erfolgreich gewesen, zielte aber aus aussichtsreicher Position knapp vorbei (36.). Vom SV Heimstetten war nicht viel zu sehen. Daniel Wellmann köpfte nach einer Ecke von Nappo ans Außennetz. Sekunden vor dem Seitenwechsel fiel dann das 3:0. Trettenbach legte einen tollen Alleingang hin und bediente dann Kapitän Christoph Schwander, der den Ball aus sechs Metern cool versenkte.

Nach der Pause hatte Nappo, der den Kasten aus 14 Metern um wenige Zentimeter verfehlte, gleich eine gute Gelegenheit (47.). Dann folgte für lange Zeit auf beiden Seiten viel Leerlauf. Das Spiel beider Teams war sehr fehlerhaft, so dass kaum ein vernünftiger Spielfluss zustande kam. Erst in der Schlussphase kam wieder mehr Elan in die Partie, da der SV Heimstetten sich noch einmal aufbäumte. Daniel Steimel köpfte nach einer Flanke von Orhan Akkurt knapp vorbei. In der 78 Minute war es dann aber passiert – die Vilzinger vertändelten im Mittelfeld einen Freistoß leichtfertig, Lukas Riglewski spielte einen Traumpass auf Nappo, der die Kugel aus halblinker Position gefühlvoll in die Maschen zirkelte. Der frühere Regionalligist blieb am Drücker. DJK-Torhüter Caba entschärfte einen Kopfball von Steimel, Riglewski zielte nach einem Vilzinger Abwehrschnitzer aus kurzer Distanz vorbei. In der Nachspielzeit senste der ansonsten gute Daniel Völkl über den Ball, Nappo eilte auf und davon und markierte den zweiten Treffer . Mit 3:2 hat die Karmann-Truppe den Dreier am Huthgarten behalten.



Trainerstimmen

Borislav Vujanovic (SV Heimstetten): „Wir hatten uns viel vorgenommen und dementsprechend groß ist die Enttäuschung. In der ersten Halbzeit waren wir körperlich und geistig überhaupt nicht auf dem Platz und gingen folgerichtig mit einem 0:3-Rückstand in die Kabine. Nach der Pause wurde es besser. In den letzten 20 Minuten haben wir die Leistung gebracht, die wir von Beginn an bringen wollten. In der Bayernliga reicht es nicht, wenn man erst ab der 70. Minute das Fußballspielen beginnt.“

Uli Karmann (DJK Vilzing): „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht. Wir kamen sehr schwer ins Spiel und hätten in der Anfangsphase auch in Rückstand geraten können. Der Gegner hat sehr offensiv agiert. Für uns ergaben sich viele Räume, die wir gut nutzen mit drei schön herausgespielten Toren. In der zweiten Halbzeit war es von unserer Seite gar nichts mehr. Wir haben unsere Konter sehr schlecht gespielt, auch die Defensivarbeit hat nicht mehr gepasst. Wir hatten im kompletten Spiel nicht die hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft, die uns im bisherigen Saisonverlauf so stark gemacht hat. Trotzdem haben wir drei Punkte geholt. Man muss der Mannschaft zum Ende einer intensiven Saison auch mal eine etwas schwächer Leistung zugestehen.“  

 
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