Der BFV beantragt Spiel- und Trainingsbetrieb mit Kontakt
Dienstag 07.07.20 00:00 Uhr|Autor: Brian Schmidt4.393
Der Berliner Fußball-Verband beantragt die Freigabe von Training und Spielen mit Körperkontakt. Foto: FuPa Brandenburg

Der BFV beantragt Spiel- und Trainingsbetrieb mit Kontakt

Der Berliner Fußball-Verband hat einen Antrag bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingereicht.
Positive Nachrichten für alle, die sich nach Trainingsbetrieb mit Kontakt und dem Spielbetrieb sehnen. Der Berliner Fußball-Verband hat einen Antrag auf Freigabe des Trainings- und Spielbetriebs mit Körperkontakt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt.


Schon seit längerer Zeit steht der BFV in regem Austausch mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, um schon bald den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Konkret wurde jetzt ein Antrag eingereicht, der die Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern gestattet. Gestützt wurde dieser Antrag auf wissenschaftliche Studien und den bereits geltenden Regelungen im Bundesland Brandenburg. 

Ein Spielbetrieb ist natürlich nur möglich, wenn es eine wettkampfnahe Vorbereitung gegeben hat. Diese ist mit dem aktuellen Mindestabstand nicht durchführbar. Ein verantwortliches Konzept für den Berliner Amateurfußball soll dabei helfen, auf den Mindestabstand zu verzichten. Mehrere, zum Teil internationale Studien belegen, dass während eines Fußballspiels das Infektionsrisiko als sehr gering einzustufen ist. Außerdem stellt der Verband klar, dass durch die verbandsrechtlichen Vorgaben die Teilnehmer ohnehin dokumentiert werden und so eine Kontaktpersonennachermittlung sichergestellt werden kann.

Abschließend stellt der Verband klar, dass einige Berliner Vereine nach Brandenburg ausweichen, um dort Trainingseinheiten ohne Abstandsregeln durchzuführen und dort auch bereits Testspiele absolvieren. Für überregional spielende Vereine entsteht ein Wettbewerbsnachteil, da die Mannschaften aus anderen Bundesländern schon länger in vollem Umfang trainieren können. In Berlin gab es bislang Ausnahmen für Berufsfußballer.



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