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Montag 12.05.14 05:01 Uhr|Autor: Steffen Szepanski285
Die Cloppenburgerinnen waren am Boden zerstört. Kapitänin Eve Chandraratne (oben) tröstete (von links) Mandy Islacker, Verena Aschauer und Marie-Louise Bagehorn. Volkhard Patten

Hoffnungen des BVC schwinden

Wenn alles gegen einen spricht, muss man sich eben selbst Mut zusprechen. "Wir werden es weiter versuchen. Im Fußball ist vieles möglich", ...

sagte eine sichtlich niedergeschlagene Tanja Schulte am Sonntag nach dem 1:1 (1:0) der Bundesliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg gegen die TSG Hoffenheim. Die BVC-Trainerin weiß, dass ihr Team im Heimspiel eine große Chance vergeben hat und nun mehr denn je um den Klassenerhalt zittern muss. Drei Spieltage vor Schluss sind die Cloppenburgerinnen zwei Punkte von der Nichtabstiegszone entfernt und sie haben ein schweres Restprogramm vor sich.

In das hätten sie durchaus punktgleich mit Hoffenheim gehen können. Die Gastgeberinnen spielten vor 872 Zuschauern eine hervorragende erste Hälfte. Sie kombinierten schwungvoll und sicher, wodurch sie den Mitaufsteiger unter Druck setzten. Der war irgendwann so groß, dass Hoffenheim ins eigene Tor traf: Die schnelle Schwedin Sofia Jakobsson setzte sich in der 20. Minute über rechts durch und flankte halbhoch in den Strafraum, wo Tamar Dongus den Ball so erwischte, dass er im Netz landete.

Der BVC erspielte sich weitere Chancen. Aber zum Ende der ersten Hälfte ließ Cloppenburg etwas nach, und die TSG bekam Aufwind.

Was folgte, war die Zeit der Weltmeisterinnen. Zunächst stand Steffi Jones, die den Titel 2003 mit der deutschen Nationalelf geholt hat, im Mittelpunkt. Als DFB-Direktorin besucht sie nun alle Bundesligisten mindestens einmal in der Saison in deren Stadien. In Cloppenburg schrieb sie in der Pause unzählige Autogramme und lachte in zahlreiche Handys mit Fotofunktion.

Dafür, dass den BVC-Fans das Lachen verging, sorgte dann die andere Weltmeisterin. In einer zweiten Halbzeit, in der Hoffenheim die Partie ausgeglichen gestaltete, erzielte Mana Iwabuchi den Ausgleich. In der 61. Minute setzte sich die japanische Titelgewinnerin von 2011, die im Sommer nach München wechselt, gegen Imke Wübbenhorst durch und traf ins lange Eck. Anschließend hatten beide Teams noch Chancen, aber es blieb beim für die TSG erfreulichen Remis.

BVC: Wylezek - Chandraratne, Kirchberger, Wübbenhorst (75. Stobba), Löwenberg - Ester, Bernauer, Aschauer, Bagehorn, Jakobsson - Islacker.

 
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1.
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2.
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5. USV Jena 224 31
6.
SGS Essen 22-5 27
7.
Bayer 04 226 26
8. SC Freiburg 22-3 25
9. Hoffenheim (Auf) 22-22 23
10. MSV Duisburg 22-18 22
11. Cloppenburg (Auf) 22-26 17
12. Sindelfingen 22-119 2
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