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Montag 17.04.17 21:04 Uhr|Autor: Dennis Bellof
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F: Patten
Rote Karte der Knackpunkt
REGIONALLIGA C-JUNIOREN: +++ Sehr guter Auftritt der TSG-Junioren aus Wieseck +++

MÜNCHEN/GIESSEN (red/wi). Keine Punkte, aber sehr gut verkauft. Das war auf einen kurzen Nenner gebracht das Fazit des Auftritts der Regionalliga-C-Junioren der TSG Wieseck am Ostersamstag im Nachholspiel beim FC Bayern München. Nach einer mehr als ordentlichen Leistung musste sich die TSG beim Tabellenfünften mit 1:3 geschlagen geben. „Meine Mannschaft hat eine starke Leistung gezeigt, bitter war die rote Karte für Leon Messik schon in der ersten Halbzeit. Ich denke; mit elf Spielern wäre noch mehr drin gewesen“, resümierte Trainer Stefan Frels.



FC Bayern München - TSG Wieseck

Die Bayern waren spielbestimmend und hatten viel Ballbesitz, doch Wieseck stand in der Defensive sehr gut, sodass der Nachwuchs des Bundesligaspitzenreiters aus ihren Spielanteilen keine klaren Torchancen erspielen konnten. Lediglich nach Standardsituationen oder mit Distanzschüssen (5./12./26.) sorgte der FC Bayern für Gefahr. Die Gäste hatten nach einem Solo von Nam Luc und nach einem Lupfer von Fabian Wenig (28.) zwei gute Tormöglichkeiten im ersten Durchgang.

Die möglicherweise spielentscheidende Szene ereignete sich dann in der 32. Minute, als ein Münchner Stürmer nach einem Steilpass in Richtung Wiesecker Tor stürmte und dabei von Leon Messik regelwidrig gestoppt wurde. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als „Notbremse“ und zeigte dem Wiesecker Akteur die rote Karte.

„Aus meiner Sicht eine sehr harte Entscheidung des Schiedsrichters, zumal noch mehrere Abwehrspieler in der Nähe waren und noch hätten eingreifen können“, sah Fels den Platzverweis als nicht zwingend an. Auch mit nur noch zehn Spielern überstand der TSG-Nachwuchs den Rest der ersten Halbzeit, sodass es mit einem respektablen 0:0 in die Halbzeit ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich dann für Wieseck die große Möglichkeit, in Führung zu gehen: Die Gäste bekamen einen Freistoß aus rund 18 Metern Torentfernung zugesprochen. Den von Roger Adamski (37.) stark geschossenen Freistoß konnte der Bayern-Keeper nicht festhalten, sodass Nils Schäfer vier Meter vor dem Tor freistehend an den Ball kam, diesen aber nicht im Tor unterbringen konnte.

Die Münchner machten es praktisch im Gegenzug besser, als sie nach einem Eckball in der 38. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Mit dem 2:0 durch einen Distanzschuss (40.) und einem weiteren Treffer nach einem Eckball (46.) nutzte er FC Bayern anschließend seine Chancen eiskalt und zog entscheidend auf 3:0 davon.

Die aufopferungsvoll kämpfenden Wiesecker wurden erst zum Ende der Partie für ihren Einsatz belohnt: Im Anschluss an einen Eckball erzielte Nils Schäfer in Unterzahl noch das 1:3 (62.).

„Wir haben kämpferisch alles in die Waagschale geworfen und in Unterzahl auch ein Tor erzielt. Unabhängig vom Ergebnis bis ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, so abschließend Stefan Frels.

TSG Wieseck: Bördner (51. Schultheis); Werke, Schäfer, Messik, Schlosser, Luc, Crosthwaite, Adamski (54. Groß), Akin, Wenig (51. Schneider), Filali (54. Barry).



 
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