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Donnerstag 22.09.16 21:00 Uhr|Autor: volksfreund.de/Lutz Schinköth496
Gegen Aufsteiger Pluwig kassierte die FSG Ehrang/Pfalzel, hier mit Nils Ellert am Ball, ihre zweite Saisonniederlage. TV-Foto: Archiv/Hans Krämer

»Müssen Lernprozess durchmachen«

Kreisliga A: SG Ehrang/Pfalzel bleibt momentan hinter den Erwartungen zurück
Mit der Verpflichtung von Niki Wagner als Trainer und der spielstarken Talentschmiede wollten die Verantwortlichen in Ehrang und Pfalzel ein Zeichen setzen und den Angriff auf die Bezirksliga forcieren. Doch nach nur sechs Spieltagen stockt es im Getriebe des talentierten Ensembles - der Rückstand auf die Spitze beträgt bereits acht Punkte. Der Volksfreund sprach mit Co-Trainer Frank Amberg.

Trier-Ehrang. Die 1:2-Niederlage in Pluwig war schon die zweite in der laufenden Spielzeit. Mit aktuell acht Punkten Rückstand wird es für den Vorjahresdritten und Kreispokalsieger schwer, die eigenen Ziele zu erreichen. "Jetzt wird es sehr schwierig, noch mal ganz nach oben zu kommen, ganz klar. Doch die Saison ist lang und es kann noch viel passieren”, sagt Frank Amberg. "Wir werden weiter kontinuierlich arbeiten und die Truppe motivieren", sagt der Co-Trainer bei der SG Ehrang/Pfalzel.

Nun stattete man in Ehrang den neuen Trainer Niki Wagner mit einem Vierjahresvertrag aus, um mittelfristig Kontinuität und Nachhaltigkeit zu generieren. "Niki Wagner ist ein Glücksgriff für uns, er leitet das Training vorbildlich, gibt der jungen Truppe taktisch unheimlich viel mit auf den Weg. Die Mannschaft wird sich unter ihm weiterentwickeln und von seiner Kompetenz profitieren", erklärt Amberg weiter und ergänzt: "Die Truppe spielt einen technisch hervorragenden Fußball, muss aber taktisch und körperlich zulegen. In den nächsten ein, zwei Jahren kommen noch mal vier bis sechs hochtalentierte Spieler aus der A-Jugend hinzu. Natürlich ist die Altersstruktur nicht ganz optimal."

Derzeit ist Nils Ellert mit 26 Jahren schon der Älteste, der Sprung nach unten ist mit 21, 22 Jahren schon riesig. Mit der Verpflichtung von Kevin Schmitt holte man sich Erfahrung ins Boot. "Kevin Schmitt kam aus Rosport, ist unsere einzige externe Verpflichtung. Der hat aber eineinhalb Jahre keinen Fußball mehr gespielt und muss sich auch erst wieder rankämpfen. Doch der Junge hat die Qualität", urteilt Amberg.

Gegenwärtig kämpft das Team auch mit Verletzungen. Rene Schwartz ist mit Kreuzbandriss außen vor, Torjäger Andreas Huwer ist ebenfalls verletzt, war im letzten Jahr die Torgarantie und Lucas Heck, im Vorjahr immerhin Kapitän, kann berufsbedingt nicht trainieren. Felix Faber absolvierte in Pluwig seit sechs Wochen wieder sein erstes Spiel, André Schwartz laboriert an einer Muskelzerrung und Philippe Gericke ist noch drei Wochen im Urlaub. Wenn jetzt Jonas Amberg mit muskulären Problemen auch noch wochenlang ausfallen sollte, wird es schwer, noch mal in die Phalanx der besten Drei einzugreifen. "Jonas ist vielleicht der wichtigste Spieler bei uns. Er ist überall zu finden, bereitet die Tore vor und schießt sie auch. Ein längerfristiger Ausfall ist ad hoc so nicht zu ersetzen", sagt Amberg.

Drei A-Jugendspieler mussten zuletzt wieder einspringen. In Pluwig waren das Pepe Fuhs, Benjamin Barthel und Nils Amberg. Amberg: "Klar, müssen sich diese jungen Spieler noch an die Körperlichkeit im Seniorenbereich gewöhnen, doch wir bleiben dran und werden jetzt nicht aufgeben. Die Mannschaft muss jetzt einen Lernprozess durchmachen."

Am Samstagmittag kommt es gegen den FSV Tarforst II zum nächsten Highlight für das Ehranger Team. Gespielt wird um 15.30 Uhr in Pfalzel.
 
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