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Samstag 15.04.17 21:25 Uhr|Autor: ST654
Das Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter. Penzendorf und Wolfstein trennen sich am Karsamstag 1:1. Im vorderen Tabellendrittel liegen die Teams eng beisammen. Foto: Robert Schmitt

Wolfstein nur remis - Winkelhaid siegt im Kellerduell

Nachholpartien: Ezelsdorf behält die Punkte gegen Schwabach bei sich +++ Katzwang unterliegt Rednitzhembach +++ Vier Platzverweise für Postbauer bei 0:3-Pleite
Am Karsamstag wurde die Tabelle etwas bereinigt: Einen wichtigen wie klaren 5:1-Sieg holten dabei die Winkelhaider im Kellerduell gegen Schwand. An der Spitze gelang Wolfstein nur ein Remis, Ezelsdorf ist nach dem 3:2 gegen die DJK Schwabach weiter im Aufstiegsrennen.

SV Eintracht Penzendorf - TSV Wolfstein 1:1

Die leider nur rund 70 Zuschauer sahen ein bis zum Schluss spannendes Spitzenspiel mit einem gerechten Ausgang. Dabei hatten die Hausherren den besseren Start. Schnell wollte die Eintracht klar machen, dass sie sich der Chance, noch einmal oben anzugreifen, durchaus bewusst war — und ließ auch Taten folgen. Verdient war die Führung, die Flügelflitzer Casey Fry nach 22 Minuten erzielte, allemal. Damit war Penzendorf drauf und dran, das fünfte Spiel in Folge für sich zu entscheiden. Doch der letztjährige Relegationsteilnehmer aus dem Neumarkter Vorort wäre nicht wieder in der Spitzengruppe, wenn keine hervorragende Qualität im Kader vorzeigen könne. Zwar schafften es die Hausherren, Torjäger Andreas Merchel kein weiteres Erfolgserlebnis zu gewähren, doch kurz nach dem Wechsel markierte Marcel Seitz nach Zuspiel von Dustin Frank den 1:1-Ausgleich. Nun hatten beide Seiten noch die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, letztlich blieb es aber bei der Punkteteilung.

Schiedsrichter: Jonathan Kassa (Bay. Kickers) - Zuschauer: 70
Tore: 1:0 Casey Fry (22.), 1:1 Marcel Seitz (49.)


FC Ezelsdorf - DJK Schwabach 3:2

Ärgerlich war sie schon die knappe Niederlage aus DJK-Sicht, auch wenn die Hausherren zwischenzeitlich mit 3:0 Toren geführt hatten. In Hälfte eins machte eigentlich nur der Elfmetertreffer von Schneider in der 22. Minute den Unterschied. Die DJK spielte gut mit und vergab durch Aslan die große Ausgleichschance. Den Fairnesspreis durfte sich dann ein Schwabacher Spieler mit dem Pausenpfiff abholen: Nachdem der Schiri einem Ezelsdorfer die gelbrote Karte hatte zeigen wollen, gab der DJKler zu verstehen, dass er nicht berührt worden sei. Nun gut, Ezeldorf „bedankte“ sich auf seine Weise und traf später durch Göhring zum 2:0 (66.) und durch Schönweiß zum 3:0 (77.). Daniel Jainta traf für Schwabach nur den Pfosten (52.). Aber die Schlussphase gehörte endeutig den Gästen, die durch Sven Weinig per herrlichen Freistoß in der 81. Minute verkürzten. Und als derselbe Spieler einen Elfmeter zum 2:3 verwandelte hatte, wäre die DJK beinahe noch mit Zählbarem nach Hause gefahren, zumal Rother ebenfalls Aluminium anvisiert hatte (87.) — das Spiel hätte nur noch ein paar Minuten länger dauern müssen . . .

Schiedsrichter: Rene Östereich - Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Daniel Schneider (22.), 2:0 Fabian Göhring (66.), 3:0 Christian Schönweiß (77.), 3:1 Sven Weinig (81.), 3:2 Sven Weinig (89.)

Platzverweise: Gelb-Rot gegen Christian Ruff (85./FC Ezelsdorf)



1. FC Schwand - TSV Winkelhaid 1:5

In dem Sechs-Punkte-Spiel enttäuschten die Hausherren zu 100 Prozent. Zwar erwischte der 1. FC den besseren Start, doch mit ihrer ersten Offensivaktion gingen die Gäste durch Diaco nach krassem Schwander Abwehrfehler in Führung (5.). Derselbe Spieler sorgte dann schon in der 26. Minute für die Vorentscheidung, nachdem er mit dem Rücken zum Tor gestanden hatte. Das 3:0 in der 36. Minute durch Winter war dann der dritte Nadelstich für den 1. FC, der in der 45. Minute Glück hatte, dass Diaco einen Elfmeter nicht hatte verwandeln können. Auch in Hälfte zwei waren die Schwander zunächst die Besseren, vergaben zwei gute Möglichkeiten durch Fessen und Buresch (Fallrückzieher), um dann jedoch wieder einen Treffer kassieren zu müssen. Bachmeier traf gegen die aufgerückte 1. FC-Abwehr zum 0:4 (67.). In der 79. Minute war dann noch einmal Diaco an der Reihe, ehe Tim Buresch vier Minuten später zumindest den Ehrentreffer erzielte. Über diesen wollte sich im Schwander Lager aber niemand so recht freuen.

Schiedsrichter: Patrick Höfer (SC Feucht) - Zuschauer: 90
Tore: 0:1 Marcel Diaco (5.), 0:2 Marcel Diaco (26.), 0:3 Philip Winter (36.), 0:4 Valentin Bachmeier (66.), 0:5 Marcel Diaco (78.), 1:5 Tim Buresch (83.)

GALERIE 1. FC Schwand - TSV Winkelhaid


TSV Katzwang - SV Rednitzhembach 0:1

In einem Spiel zweier in etwa gleichstarker Mannschaften holten sich die „Hembis“ die drei Zähler zurück, die sie zuletzt in Penzendorf so unglücklich hatten abgeben müssen. Je eine hochkarätige Chance gab es in Hälfte eins. Güttler scheiterte mit dem Kopf aus wenigen Metern, während ein Katzwanger den Pfosten traf. Auch in Hälfte zwei spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den beiden Strafräumen ab, nach gut einer Stunde fiel dann das Tor des Tages: Rauth schlug aus dem Halbfeld einen Freistoß in den Strafraum, das Leder passierte Freund und Feind und schlug im langen Toreck ein. In der Folgezeit gab es noch die eine oder andere Schusschance auf beiden Seiten, doch die Torhüter verdienten sich an diesem Tag gute Noten.

Schiedsrichter: Andre Govorusic (SpVgg Nbg.) - Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Christian Rauth (62.)


SV Barthelmesaurach - SV Postbauer 3:0

Das war ein denkwürdiges Fußballspiel, waren doch die Gäste beim Schlusspfiff nurmehr zu siebt. Doch der Reihe nach: Postbauer erwischte eindeutig den besseren Start und hatte ein, zwei gute Chancen, doch in der zehnten Minute nahm das Unheil für den Gast seinen Lauf, als Schwab einen Handelfmeter für „Draurach“ zur Führung verwandelte. Das Ergebnis passte den Gästen überhaupt nicht. Das Spiel wurde zunehmend hektischer. Weil der SVB den gefährlichen Spielertrainer Jürgen Bayer im Griff hatte, konnte Postbauer nur wenig Flurschaden ausrichten. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff schwächte Bayer mit einer gelbroten Karte wegen Meckerns sein Team spürbar. Ihm folgte ein weiterer Gästespieler nach einer Stunde. Das 2:0 von Theil in der 68. Minute war das auch noch die passende Antwort der Hausherren. Bei Postbauer lagen die Nerven blank. Das mündete in eine glatt rote Karte wegen einer sogenannten „Blutgrätsche“ am iengewechselten Schug. Und weil ein weitere Akteur seinen Mund nicht hatte halten konnten, gab es erneut gelbrot. Der Rest war Formsache. Barthelmesaurach legte dann auch noch durch Kraft das 3:0 nach.

 
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