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Donnerstag 25.05.17 19:30 Uhr|Autor: Kai Hoffmann2.670
Sebastian Zohm: Er übernimmt den Trainerjob beim FSV Bretzenheim. Foto: Kai Hoffmann

Neue Trainer, neue Wege

Mit Sebastian Zohm und Ersin Ayvaz geht der FSV Bretzenheim in die neue Runde – egal in welcher Klasse

BRETZENHEIM. Der FSV Bretzenheim hat seine Trainerfrage für die kommende Fußball-Saison geklärt: Sebastian Zohm und Ersin Ayvaz übernehmen den Bezirksligisten, bei dem noch offen ist, ob er Bezirksligist bleibt. Sie folgen auf Tuncer Köken, der zu Saisonende sein Engagement beendet hatte.



Mit dem 35-jährigen Zohm und dem 27-jährigen Ayvaz vertraut der FSV Trainern die für den neuen Weg der Bretzenheim stehen sollen: jung, hungrig und sich mit dem Verein identifizieren. Genau da soll die Reise beim eingeleiteten Umbruch hingehen. Weg von einer wild zusammengewürfelten Mannschaft, hin zu einer Mannschaft, die in sich selbst reifen soll.

Während Ayvaz bereits seit 2016 im Verein aktiv ist und im Winter noch kurzfristig eingesprungen war, um die stark angezählte zweite Mannschaft zu retten, kommt Zohm vom TSV Gau-Odernheim, wo er ebenfalls bis Saisonende die Zweitvertretung trainierte. Diese führte er auf Platz drei. Als Spieler war Zohm etwa für Wormatia Worms, Eintracht Kreuznach und Mainz 05 aktiv, spielte bis zur Oberliga. Beide Trainer eint dazu Erfahrung im Jugendbereich Ayvaz bei Hassia Bingen, Zohm bei der FJFV Wiesbach. Ein Punkt, der den FSV-Verantwortlichen wichtig war bei der Auswahl.

Dass man sich dafür einige Zeit genommen hat, verdeutlicht, dass die Bretzenheimer keinen Schnellschuss tätigen wollten, sondern den Markt entsprechend sondierten und nicht vom Anforderungsprofil abwichen. Nun gilt es in kurzer Zeit eine schlagkräftige Mannschaft für die Bezirksliga, im negativen Fall für die A-Klasse, zusammenzustellen.

Zum 100-jährigen Jubiläum wagt der Verein einen mutigen Schritt. Doch scheint der Umbruch konsequent, schließlich hat sich der letztjährige Dritte nach dem verpassten Aufstieg diese Saison sportlich durchwachsen präsentiert, oft abschießen lassen. Genau das soll sich mit dem neuen Trainer-Tandem ändern. Sie leben das vor, was man von der zukünftigen Mannschaft erwartet: „Identifikation, Teamgeist und Mut.“ Fehler machen erlaubt.



 
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