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Freitag 19.05.17 16:25 Uhr|Autor: Dachauer Nachrichten - Bruno Haelke386
Fabian Hürzeler und der FCP sind bei einem Punktgewinn gegen Vilzing sicher in der Relegation. F: Leifer

Pipinsried braucht noch einen Punkt

Fernduell mit Schwabmünchen
FC Pipinsried - Jetzt geht’s um alles. Der FC Pipinsried benötigt im letzten Bayernliga-Heimspiel der Saison 16/17 gegen die DJK Vilzing einen Punkt, um sich für die Aufstiegsrelegationsrunde zu qualifizieren. 

Die Pipinsrieder weisen gegenüber Schwabmünchen drei Punkte Vorsprung und ein um sechs Tore besseres Torverhältnis auf. Wenn das nicht reicht – was dann?

Die Partie in der FCP-Arena wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen. Der FC Pipinsried hätte bereits am vergangenen Wochenende in Wolfratshausen alles klar machen können, doch die Elf von FC-Trainer Fabian Hürzeler musste sich mit einem Remis zufriedengeben. Und zu allem Unglück verlor man auch noch Stammkeeper Thomas Reichlmayr, der Torwart hatte sich eine verbale Entgleisung erlaubt und flog hochkantig vom Platz.

In der abgelaufenen Woche gab’s dann die Quittung: Zwei Spiele Sperre für den Torwart des FCP. In der momentanen Situation darf man getrost von einem Bärendienst sprechen, den der Leistungsträger seinem Team erwiesen hat.

Eingewechselt wurde in Wolfratshausen der junge Derek Jozo. In seinem ersten Bayernliga-Einsatz bewies der Torhüter in einigen Situationen großen Mut, er riskierte Kopf und Kragen bei einigen Aktionen. Allerdings war auch zu sehen, dass er über keinerlei Erfahrung auf diesem Niveau verfügt. Im Hinblick auf die eventuell bevorstehende Relegation sah sich der sportliche Leiter des FC Pipinsried, Roman Plesche, genötigt zu handeln. Kurzerhand wurde der 32-jährige Zeynel Anil verpflichtet. Der Schlussmann, der nur Burtschi gerufen wird, stand zuletzt für den Liga-Konkurrenten aus Sonthofen zwischen den Pfosten, allerdings in der vergangenen Saison. In der laufenden Serie hat Anil keine Partie absolviert, er hatte sich aus beruflichen Gründen vom aktiven Sport zurückgezogen. Deshalb ist der Keeper sofort für das Team aus dem Dachauer Hinterland spielberechtigt.

„Ich habe mir nach dem Spiel in Wolfratshausen den Kopf zerbrochen, was wir auf der Torwart-Position machen. Da ist mir der Zeynel Anil eingefallen, den ich von früher her noch kenne. Ich habe ihn angerufen und er hat zugesagt“, erzählt der im Allgäu aufgewachsene sportliche Leiter der Pipinsrieder. Der neue Keeper hat in der abgelaufenen Woche am Training teilgenommen, zwei Mal, mehr Training steht derzeit in Pipinsried nicht auf dem Plan. „Die Antwort auf die Frage, ob er spielt, kennt natürlich nur unser Trainer“, so Plesche.

Verzichten müssen die Pipinsrieder weiter auf Junis Ibrahim und Serge Yohoua, dafür ist Torjäger Josip Juricev wieder mit von der Partie. Auch Philip Grahammer, der am vergangenen Wochenende gefehlt hat, ist einsatzbereit.

Sorgenfalten verursachen bei den Pipinsriedern die Offensiv-Asse Thomas Berger und Atdhedon Lushi. Berger laboriert an einem Knorpelschaden im großen Zeh und Lushi hat enorme Hüftprobleme.

Mit der DJK Vilzing stellt sich ein Team im Dachauer Hinterland vor, das zu den stärksten der Liga zählt. Im Jahr 2017 kassierte die Mannschaft von Trainer Uli Karmann lediglich eine Niederlage, sie verlor mit 0:2 in Ismaning. Das zeigt, wie stark die Oberpfälzer sind.

Ein Zuckerschlecken wird es für die Pipinsrieder sicher nicht – und auch auf Schützenhilfe aus Unterföhring darf der FCP nicht hoffen. Der Aufsteiger aus Unterföhring spielt daheim gegen Schwabmünchen. Ob die Luft beim FCU komplett raus ist, wird sich zeigen, in der vergangenen Woche kassierte die Elf von Trainer Andreas Pummer in Hankofen eine 0:2-Niederlage. Die Pipinsrieder sollten darauf verzichten, nach Unterföhring zu schielen, sie tun gut daran, sich auf ihr Spiel zu konzentrieren, um mit einem Sieg oder Remis das Ticket für die Aufstiegsrelegation zu lösen.  
 
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