2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Zwei direkte Freistoßtore bringen Zwanzigern den Sieg

Taskale und Agirbas verhelfen Frechen 20 mit jeweils direkten Freistoßtoren zum souveränen Heimsieg gegen den 1. FC Düren

von Niklas Lohrer · Heute, 13:06 Uhr · 0 Leser
Frechen 20 hatte wieder Grund zum Jubeln
Frechen 20 hatte wieder Grund zum Jubeln – Foto: Nick Förster

Die SpVg Frechen 20 hat trotz Personalsorgen den 1. FC Düren mit 4:0 besiegt. Der Gastgeber zeigte eine reife und konzentrierte Leistung. Vor allem eine rote Karte und zwei direkt verwandelte Freistöße entschieden die Partie frühzeitig.

Doppelschlag vor der Pause entscheidet das Spiel

Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Düren hatte in der Anfangsphase sogar die große Chance zur Führung. Philipp Simon ließ diese nach starker Einzelaktion in der 24. Minute ungenutzt, als er freistehend knapp am Pfosten vorbeischoss.

Frechen zeigte sich anschließend effizient: In der 32. Minute traf Patrick Friesdorf nach einer sehenswerten Kombination über Ruhrig und Dilley zum 1:0. Kurz vor der Pause schlugen die Gastgeber dann doppelt zu.

Zunächst verwandelte Taskale einen direkten Freistoß zum 2:0 (44.), ehe Doll nur eine Minute später nach Vorarbeit von Dilley zum 3:0 einschob (45.). Innerhalb weniger Minuten war die Partie damit praktisch entschieden.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Frechen dominant. In der 53. Minute sah Dürens Torwart Yannick Marko die Rote Karte, nachdem er Friesdorf nur noch per Foul stoppen konnte. Den Schlusspunkt setzte Agirbas in der 65. Minute. Erneut per direktem Freistoß zum 4:0.

„Sehr konzentrierte Leistung“

Frechens Trainer Okan Özbay zeigte sich entsprechend zufrieden:
„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben sehr gute Lösungen in der Spieleröffnung getroffen und konnten immer wieder viele Linien brechen.“

Er lobte vor allem die Konzentration seiner Mannschaft:
„Insgesamt war die Mannschaft sehr konzentriert. Es war eine reife Leistung und in der Höhe, glaube ich, auch verdient gewonnen.“

Besonders im Hinblick auf das spielfreie Osterwochenende war es ein wertvoller Sieg:
„Wir sind froh, dass wir ohne Gegentor geblieben sind und mit einem Sieg in die fußballfreie Woche gehen.“

"Was mich maßlos ärgert..."

Ganz anders die Stimmung bei den Gästen. Trainer Luca Lausberg haderte vor allem mit der Phase vor der Halbzeit:
„Wir sind super in die Partie gekommen, die erste halbe Stunde war gut. Dann machen wir uns innerhalb von einer Viertelstunde das ganze Spiel kaputt.“ Deutliche Worte fand er zum dritten Gegentreffer: „Was mich maßlos ärgert, ist, dass das Spiel schon vor dem Pausenpfiff durch das 3:0 komplett besiegelt ist. Das darf wie schon gegen Vichttal niemals passieren.“

Mit Blick nach vorne kündigte er eine Aufarbeitung an:
„Wir haben jetzt ein spielfreies Wochenende vor uns, das wir für tiefgehende Analysen nutzen wollen, um den Turnaround hinzubekommen.“