
Im achtletzten Spiel der Saison trifft der Regionalligist Wuppertaler SV am Samstag um 14 Uhr im Stadion am Zoo auf die Sportfreunde Lotte. Trainer Mike Wunderlich fordert unmissverständlich einen Sieg. „Wir werden die positiven Dinge mitnehmen“, blickt der 39-Jährige auf das Nachholspiel beim SV Rödinghausen (0:0) zurück. „Wir haben die Null gehalten und gegen den Ball ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Die Mannschaft hat gefightet bis zur letzten Sekunde.“ Dies sei auch in Siegen (0:2) so gewesen. Insgesamt nehme er Verbesserungen wahr. Auch beim „Teamspirit – die Jungs sind noch enger zusammengerückt“.
Inwieweit dazu beigetragen hat, dass, nachdem die Verträge von Ronay Arabaci und Chesron Oostwoud nach Rundschau-Informationen bereits im Februar aufgelöst wurden, derzeit auch Amin Bouzraa und Aldin Dervisevic für drei Spiele intern suspendiert sind, ist offen. Mit den beiden Letztgenannten, die zuletzt gegen Paderborn II (1:3) im Kader standen, gebe eine offene Kommunikation, sagt Wunderlich. Man werde nach dem Lotte-Spiel die Lage wieder bewerten.
Für das Match gegen die Sportfreunde, die tabellarisch als Neunter im Niemandsland unterwegs sind, gibt der Ex-Profi die Richtung vor: „Dass wir in unserer Situation keinen Zauberfußball mehr spielen, das sollte jetzt irgendwann mal dem Letzten auch klar sein. Es heißt nicht umsonst Abstiegskampf. Da sind Tugenden gefragt, die nicht immer schön aussehen. Es geht einzig und allein darum, Punkte zu holen.“
Dazu brauche man „eine gewisse Stabilität, und die haben wir am Dienstag gezeigt. Wir hatten eine extrem hohe Leidenschaft auf dem Platz. Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie um die Bedeutung des Spiels weiß. Und das werden wir auch, da bin ich guter Dinge, auch am Samstag auf den Platz bringen.“
Wichtig dabei sei: „Wir dürfen dem Gegner nichts anbieten. Wir haben einen extrem großen Bedarf, uns zu verbessern, was unser Offensivspiel angeht, dass wir eine gewisse Gefahr ausstrahlen. Wir werden immer unsere Momente haben, mal ist es einer, mal sind es drei, vier. Wie in Siegen. Aber wir müssen die dann auch machen. Es ist ja auch nicht so, dass wir in einem Spiel keine Möglichkeit hatten.“ Inwieweit es im dritten Auftritt der Englischen Woche Wechsel gibt, lässt Wunderlich offen. Das entscheide man am Freitag. Immerhin kehrt Vincent Schaub nach seiner Gelbsperre zurück.
„So langsam ist es an der Zeit: Wir müssen das Spiel am Samstag gewinnen. Und wir werden das Heimspiel gewinnen. Wir leben noch und haben von den verbleibenden acht Spielen fünf Heimspiele“, so der Chefcoach. „Wir wollen den Dreier holen, dann hat sich unsere Situation zumindest ein Stück weit verbessert. Für uns alle, für die Jungs, wäre es extrem wichtig, vor der Länderspielpause ein Erfolgserlebnis zu haben.“
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