2024-02-23T08:22:50.674Z

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– Foto: IMAGO / Jan Huebner

Wormatias neuer Trainer steht fest

Nach wochenlanger Suche installiert der Regionalligist seine "Wunschlösung": Peter Tretter kommt von der U21 des FC Kaiserslautern

Worms. Nach zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Kandidaten meldet Wormatia Worms am Montagabend Vollzug. Peter Tretter ist ab sofort Cheftrainer des Regionalligisten und soll die Mannschaft um Kapitän Sandro Loechelt zum Klassenerhalt in Deutschlands vierter Liga führen. Zur Vertragslaufzeit machte der Verein keine Angaben.

Am Dienstag leitet Tretter die erste Einheit an der Alzeyer Straße. Tretter kommt vom 1. FC Kaiserslautern, bei dem er zuletzt die U21 in der Oberliga gecoacht hat und übernimmt den Posten von Max Mehring, von dem sich die Wormser nach dem letzten Spiel des Jahres 2022 getrennt hatten.

Sportvorstand Ibrahim Kurt, zuletzt wegen der erfolglosen Trainersuche in der Kritik, sagt: „Wir haben uns bewusst Zeit genommen, weil wir der Erfüllung unseres Anforderungsprofils eine höhere Priorität eingeräumt haben als dem Abschluss-Tempo.“

Tretter als "Wunschlösung"

Laut Verein ist der Neue die „Wunschlösung”. Peter Tretter ist für Norbert Hess, den Sportlichen Leiter der Wormatia kein Unbekannter. Schon seit mehreren Jahren kennen sich die beiden. „Ich schätze ihn sowohl fachlich wie menschlich. Ich war mit ihm seit Ende Dezember im Austausch und freue mich, dass er sich letztlich für die Wormatia entschieden hat.“ Besonders wichtig für die Wormatia-Verantwortlichen: Peter Tretter, der beim FK Pirmasens von 2011 bis 2019 in knapp 270 Spielen als Chefcoach an der Seitenlinie stand, hat bereits bewiesen, dass er unter schwierigen Bedingungen eine Mannschaft erfolgreich durch den Regionalliga-Abstiegskampf führen kann. Auch, dass er gerne mit jungen Spielern zusammenarbeitet, sei ein wichtiger Teil des Anforderungsprofils gewesen, sagt Hess.

Tretter lässt sich in einer ersten Vereinsmitteilung wie folgt zitieren: „Eigentlich wollte ich mit meiner Mannschaft in Kaiserslautern beenden, was ich angefangen habe.“ Aber nach einer ersten Absage und einiger Bedenkzeit habe er sich schließlich doch für den VfR Wormatia entschieden. Ausschlaggebend sei dabei die Perspektive über das Saisonende hinaus, aber auch das gute Umfeld, der ordentliche Unterbau mit Landesliga-U21 und Regionalliga-U19 („Das ist mir wichtig“), die Tradition und die Fanszene gewesen.

Aufrufe: 030.1.2023, 22:57 Uhr
Stefan MannshausenAutor