
Am 26. Spieltag der Mittelrheinliga gastiert der Siegburger SV 04 beim 1. FC Düren. Während die Gastgeber den Klassenerhalt bereits frühzeitig gesichert haben, kämpft Siegburg weiterhin um den Aufstieg in die Regionalliga.
Der 1. FC Düren präsentiert sich zum Saisonendspurt in guter Verfassung. Nach dem souveränen 5:2 gegen Porz und dem deutlichen 4:0-Erfolg in Weiden reist Siegburg zu einer Mannschaft, die aktuell mit viel Selbstvertrauen auftritt.
Trainer Luca Lausberg, der den Verein zum Saisonende verlassen wird, möchte sich dabei keineswegs mit einem ruhigen Ausklang zufriedengeben: „Die Stimmung ist sehr ausgelassen und positiv, aber auch mit dem nötigen Fokus und der nötigen Spannung für das nächste Spiel.“
Besonders reizvoll sei die Ausgangslage gegen einen Aufstiegskandidaten:
„Wir freuen uns, gegen Siegburg nochmal ein Spiel bestreiten zu dürfen, bei dem wir im Fokus stehen, weil es für Siegburg noch um richtig viel geht.“
Düren sieht sich keineswegs chancenlos. Bereits gegen Tabellenführer SV Bergisch Gladbach 09 zeigte die Mannschaft vor wenigen Wochen eine starke Leistung. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, einem solchen Gegner Paroli bieten zu können“, betont Lausberg. Die Zielsetzung ist klar: „Siegburg darf und soll sich das bei uns schon hart erarbeiten.“
Die Gäste aus Siegburg reisen mit breiter Brust an. Beim 4:2 gegen Fortuna Köln II überzeugte vor allem William James McIntosh mit einem lupenreinen Hattrick inklusive direktem Freistoßtor.
Da Tabellenführer Bergisch Gladbach parallel ebenfalls gewann, beträgt der Rückstand auf Platz eins weiterhin vier Punkte. Fünf Spieltage vor Schluss bleibt dem SSV daher kaum Spielraum für weitere Punktverluste.
Trainer Alexander Otto warnt dennoch ausdrücklich vor dem Gegner:
„Düren hat in den letzten beiden Spielen neun Tore geschossen und vor kurzem gegen Bergisch Gladbach sehr unglücklich nur 2:2 gespielt.“
Auch das Hinspiel dürfte beim SSV noch präsent sein: Damals kassierte Siegburg in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich. „Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen“, erklärt Otto. Das Motto für den Saisonendspurt bleibt allerdings unverändert: „Wir wollen von Spiel zu Spiel den Druck auf Bergisch irgendwie aufrechterhalten.“