
Im Spielerkader hat sich beim 1. FC Passau wenig getan, auf der Kommandobrücke hingegen schon. Nach dem Abschied von Erfolgstrainer Krisztian Beregszaszi und seinen beiden Co-Spielertrainern Philipp Knochner und Walter Kirschner hat nun Ex-Profi Patrick Choroba das Sagen. Unterstützt wird der von der SpVgg Hankofen-Hailing gekommene Defensiv-Allrounder vom früheren Junioren-Bundesligaspieler Johannes Stingl und dem langzeitverletzten Kapitän Maximilian Moser. Am heutigen Freitag beginnt für das Team um Mittelstürmer Noah Aklassou die Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/2027, für die sich die Kicker von der Danziger Straße einiges vorgenommen haben.
"Ein paar Spieler sind noch im Urlaub, aber wir können mit 22 Mann loslegen", berichtet Passaus Sportlicher Leiter Christian Wolf, der mit der Kaderzusammenstellung grundsätzlich zufrieden ist: "Unseren Kern haben wir zusammengehalten und die Truppe punktuell verstärken können. In der Offensive sind wir etwas dünn besetzt und würden in diesem Mannschaftsteil gerne noch etwas machen. Aktuell haben wir diesbezüglich aber nichts in der Pipeline, werden den Markt aber beobachten. Wenn sich in den kommenden Wochen noch etwas Sinnvolles ergeben sollte, werden wir uns damit befassen. Zudem beginnt bald auch wieder das nächste Studien-Semester und da hatten wir in den letzten Jahren schon ein paar Mal richtig Glück. Spieler wie Burgmeier, Bruckmeier, Andert und Löblein haben wir allesamt auf diesem Weg bekommen."