
"Fast wahnsinnig" ist Dietmar Hirsch am Sonntag geworden. Der Cheftrainer des MSV Duisburg stand an der Seitenlinie und musste fassungslos mit ansehen, wie seine Mannschaft Großchance um Großchance ungenutzt verstreichen ließ. Am Ende war das 1:1 gegen Abstiegskandidat TSV Havelse perfekt. Da ist es gut, dass bereits am Mittwoch der nächste Auftritt auf der Bühne der 3. Liga ansteht. Die Zebras reisen zum FC Ingolstadt.
Zufrieden mit dem Ergebnis konnten die Spieler und das Trainerteam nach dem 1:1 der Zebras gegen den TSV Havelse nicht sein, Deutlich positiver stimmte der Blick auf die restlichen Daten. "Die Daten sprechen in alle Richtungen positiv für uns. Ich bin froh, dass wir viele Torchancen herausgespielt haben", berichtet der Übungsleiter am Montag. Alles andere als zufrieden war er indes mit der Ausbeute besagter Torchancen. "Ich bin an der Seitenlinie fast wahnsinnig geworden. Aber auch so Spiele gibt es schonmal. Nun wollen wir es wieder besser machen", sagt er und richtet den Blick gleich wieder nach vorn.
Am Mittwoch steht das nächste Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt an (19 Uhr, FuPa-Liveticker). Während die Mannschaft mit dem Flieger anreist, dürfte der Großteil der rund 500 mitreisenden Fans die Fahrt auf der Autobahn bestreiten. "Danke an den Verein, dass er den Flug möglich gemacht hat. Das ist in der 3. Liga nicht selbstverständlich", unterstreicht Hirsch. So bleibt ihm ein wenig mehr Zeit, seine Spieler auf die kommende Aufgabe einzustellen und Regeneration zu betreiben.
Die Schanzer sieht Hirsch als starken Gegner. "Sie sind sehr gut aus der Winterpause gekommen, nachdem sie in der Hinrunde noch unter dem Radar gelaufen sind. Ganz positiv gesagt, spielen sie einen einfachen Fußball und haben ihre Stärken besonders in den Umschaltmomenten." Entscheidend wird entsprechend die Herangehensweise sein. "Es kommt darauf an, wie du in die Partie reingehst, wie du am Ende rauskommst und welche Möglichkeiten du im Verlauf hast, das Geschehen zu beeinflussen", orakelt der Coach.
Personell kann er dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nach dem Havelse-Spiel haben sich alle Akteure einsatzbereit gemeldet, die auch gegen den TSV zur Verfügung standen. Rasim Bulic, Dennis Borkowski und Max Dittgen müssen derweil weiter verletzungsbedingt passen. Rotationen zur Belastungssteuerung schließt Hirsch nicht aus, bleibt bei seinen Ankündigungen aber ähnlich nebulös wie auch bei der taktischen Ausrichtung. Für welches Personal er sich entschieden hat und wie die Zebras beim FCI agieren, erfahrt ihr am besten im FuPa-Liveticker.
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