2025-04-02T15:12:16.030Z 1743677989907

Interview
– Foto: Michael Roos

"Wollen eine sorgenfreie Runde spielen"

FuPa Baden Sommercheck +++ SV Aglasterhausen

Marko Vrkic, Sportlicher Leiter des Mosbacher A-Ligisten SV Aglasterhausen, macht den FuPa Baden Sommercheck.

1) Wie fällt euer Fazit zur vergangenen Saison aus?

Nachdem wir uns in der Saison davor knapp vor dem Abstieg retteten, spielten wir in der vergangenen Runde eine solide Runde ohne Abstiegssorgen. Am Ende belohnten wir uns für eine gute Saison mit dem 6. Tabellenplatz, worüber wir sehr zufrieden waren.

2) Was sind eure Ziele für 2024/25?

Schnell wollen wir unsere fünf Neuzugänge, worunter auch vier „Hausmer“ sind, integrieren. Wiederum eine sorgenfreie Runde spielen und am Ende möglichst noch besser abschneiden als in der vergangenen Runde.

3) Wer wird eurer Meinung nach Meister und warum?

Sicherlich werden die Sportfreunde aus Haßmersheim es nochmals wissen wollen, die wir als Favorit sehen. Auch Türkspor Mosbach II wird wieder ein Wörtchen mitreden wollen.

4) Die Heim-EM läuft zum Zeitpunkt dieser Umfrage noch. Wie habt ihr bislang die Stimmung in Deutschland und auch bei euch im Verein wahrgenommen?

Mit den zwei positiven Testspielen vor der EM und der daraus erfolgten Kadernominierung stieg die Stimmung ja schon in die richtige Richtung an. Auch mit dem furiosen 5:1-Auftaktsieg haben wir ein Zeichen gesetzt, das mit uns zu rechnen ist. Nach der gut überstandenen Gruppenphase, sowie dem Achtelfinale hoffen wir gegen die Spanier den Schwung mitnehmen zu können, sodass die Reise uns im eigenen Land hoffentlich in das Finale führt.

5) Was im Jugendbereich seit vielen Jahren gegeben ist, erreicht zunehmend den Erwachsenenbereich – es gibt immer mehr Spielgemeinschaften. Wie nehmt ihr diese Entwicklung wahr? Was können wir alle tun, um dem Amateurfußball neues Leben einzuhauchen?

Die Entwicklung ist natürlich Besorgniserregend! Allerdings gibt es in den vergangenen Jahren auch immer mehrere Sport-Gegenangebote sowie die schulischen Anforderungen sind in den letzten Jahren mit Nachmittags-Unterricht etc. enorm gestiegen, was uns Sportvereine im Jugendbereich nicht entgegenkommt.

Wir müssen dadurch die Zeichen erkennen und verstärkt auch im Hinblick der Ganztagsschul-Möglichkeit ab dem Schuljahr 2025/2026 mit den örtlichen Schulen Kooperieren.
Nur wenn wir uns als Verein zeigen und die Kinder abholen, sowie Spaß vermitteln, haben wir die Chance auch in Zukunft zu überleben. Denn der Nachwuchs ist unsere Zukunft!

Aufrufe: 013.7.2024, 14:00 Uhr
red.Autor