2025-04-02T15:12:16.030Z 1743795785844

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Die Mannschaft des SV Waldperlach soll in Zukunft wieder eine richtige Einheit werden.
Die Mannschaft des SV Waldperlach soll in Zukunft wieder eine richtige Einheit werden. – Foto: Manfred Neueder

„Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“ – Waldperlach will mit Umbruch zum Erfolg

„Es kann einige Überraschungen geben“

Nach einer schwierigen letzten Saison inklusive Last-Minute-Klassenerhalt in der Relegation soll es beim SV Waldperlach wieder aufwärtsgehen.

Waldperlach – Trainerwechsel während der Saison sind immer ein Wagnis. Manchmal geht die Rechnung auf, doch oft genug geht ein solcher Wechsel auch nach hinten los. Beim SV Waldperlach war ersteres der Fall. Im Mai übernahm Herbert Wohlfahrt den abstiegsbedrohten Bezirksligisten und stoppte die Abwärtsspirale. Am Ende schaffte Waldperlach den Klassenerhalt in der Relegation.

Neuanfang in Waldperlach: Einige Neuzugänge für die Kaderverjüngung

Nun steht ein Neuanfang mit Wohlfahrt als Trainer auf dem Programm. „Im Prinzip geht es darum, dass wir die Altersstruktur ändern wollen“, sagt Wohlfahrt im Gespräch mit Fussball Vorort/FuPa Oberbayern. Für die Verjüngungskur hat der Bezirksligist einige Neuzugänge an Land gezogen. Vor allem junge Spieler aus der Region, die in der Jugend bereits in höheren Klassen aktiv waren. „Diese Spieler konnten wir an den Verein binden und super in die Mannschaft integrieren. Das war das Hauptaugenmerk“, sagt Wohlfahrt.

Auf der Abgangsseite stehen hingegen in erster Linie ältere Spieler, die die Schuhe an den Nagel hängen. Abgesehen davon, konnte der SWV seine Mannschaft größtenteils beisammen halten. Damit ist die Mannschaft für die nächste Saison komplett. „Mit der Kaderplanung sind wir durch“, verrät der Trainer.

Mannschaftsgefüge als Erfolgsrezept – Spieler sollen an einem Strang ziehen

Die verjüngte Truppe soll nun auch schnellstmöglich zu einer richtigen Einheit zusammenwachsen, um die kommende Saison möglichst erfolgreicher zu gestalten. „Wir wollen die Tugenden wieder abrufen, um die es im Fußball geht“, so Wohlfahrt. Ein intaktes Mannschaftsgefüge soll das Erfolgsrezept der Mannschaft sein. „Niemand steht im Vordergrund. Wir wollen alle zusammen erfolgreich sein, das ist der einzige richtige Weg“, betont Wohlfahrt.

„Ich glaube, dass viele in der Findungsphase sind und es einige Überraschungen geben kann.“

Herbert Wohlfahrt, Trainer des SV Waldperlach.

In der neuen Saison erwartet Waldperlach zu Beginn unbekanntes Terrain. Im Zuge des Neuanfangs wurde der Verein aus der Bezirksliga Ost in die Bezirksliga Süd verschoben. Dementsprechend schwer tut sich Wohlfahrt auch noch mit der Einschätzung der Gegner. „Ich habe gelesen, dass Wolfratshausen wahrscheinlich eine gute Rolle spielen wird. Gilching wird als Absteiger glaube ich auch vorne dabei sein.“ Grundsätzlich erwartet der SVW-Coach aber ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld. „Ich glaube, dass viele in der Findungsphase sind und es einige Überraschungen geben kann. Ich denke, es wird eng in der Liga.“

„Wir bereiten uns darauf vor, im vorderen Drittel mitzuspielen.“

Herbert Wohlfahrt will mit dem SV Waldperlach besser abschneiden als im vergangenen Jahr.

Im Hinblick auf das eigene Abschneiden gibt sich Wohlfahrt zuversichtlich. Die Waldperlacher wollen den Abstiegskampf der vergangenen Saison hinter sich lassen. „Wir wollen im einstelligen Tabellenbereich sein“, sagt Wohlfahrt. „Es ist auch ein bisschen davon abhängig, in welchen Flow wir hineinkommen.“ Grundsätzlich hält der 57-Jährige aber alles für möglich. „Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben. Wir bereiten uns darauf vor, im vorderen Drittel mitzuspielen.“

Die Vorbereitung auf den neuen Anlauf in der Bezirksliga ist bereits in vollem Gange. Am 12. Juli steht ein echtes Highlight an: Die SpVgg Unterhaching ist zu einem Testspiel in Waldperlach zu Gast. Anlass dafür ist die Feier des 75-jährigen Vereinsjubiläums. Vom 11. bis zum 14. Juli gibt es am Waldperlacher Vereinsgelände einiges an Programm für die ganze Familie geboten. (fge)

Aufrufe: 011.7.2024, 13:14 Uhr
Ferdinand GehlenAutor