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„Wir haben großartige Mentalitätsspieler“: FC Bayern II feiert spätes Comeback

Münchner Stehaufmännchen

von Robert M. Frank · 16.09.2024, 08:01 Uhr · 0 Leser
Wer zuletzt jubelt…: Maximilian Wagner (r.) leitete die Aufoljagd ein.
Wer zuletzt jubelt…: Maximilian Wagner (r.) leitete die Aufoljagd ein. – Foto: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldber

Der FC Bayern II wandelt ein verloren geglaubtes Heimspiel mit einer starken Schlussoffensive noch in ein Unentschieden um.

München – Schlusslicht Türkgücü München bleibt derweil auch am neunten Spieltag der Regionalliga Bayern die Wende verwehrt. Das Heimspiel in Heimstetten gegen die SpVgg Greuther Fürth II wird aufgrund des schlechten Wetters abgesetzt.

FC Bayern München II – TSV Aubstadt 2:2 (0:1)

Es roch lange Zeit nach der ersten Saisonniederlage der Bayern-Amateure. Doch am Ende stellte die Mannschaft von FCB-Trainer Holger Seitz mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt im Stadion an der Grünwalder Straße doch noch ein Unentschieden sicher. „Wir haben großartige Mentalitätsspieler“, sagte Seitz. „Mit einem Unentschieden gegen eine starke Mannschaft wie Aubstadt kann man zufrieden sein“, meinte der 49-Jährige.

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus. Nach einem schweren Patzer von Torwart Anthony Pavlesic gab es nach nur wenigen Sekunden Foulelfmeter für die Gäste, den Marco Nickel zum 0:1 verwandelte (2.). Nach dieser eiskalten Dusche dominierten die Münchner das Spielgeschehen zwar, schafften in dem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten allerdings trotz einiger Torabschlüsse nicht den Ausgleich. In der zweiten Hälfte folgte für die Hausherren dann der zweite Genickschlag nach einem mustergültig vorgetragenen Konter der Gäste, den Max Grimm zum 0:2 verwertete (67.).

Als alles schon nach einem Auswärtssieg der Unterfranken roch, schlugen die kleinen Bayern gegen nun abbauende Aubstädter dann doch noch zweimal zu. Der eingewechselte Maximilian Wagner erzielte zunächst das 1:2 (87.). Nach einem Kopfball von Joker Jonah Kusi-Asari lenkte TSV-Akteur Marcel Volkmuth den Ball unglücklich in das eigene Tor zum 2:2 ab (90.+3) und der Jubel der Heimelf über den späten Ausgleich war umso größer.