»Win-Win-Situation«: Schnüdel leihen sich Schneller vom FC Bayern aus
Schweinfurt bekommt unverhofft noch einen Torhüter dazu
von PM/mwi · 16.07.2024, 07:25 Uhr · 0 Leser
Lukas Schneller (li.) wurde bereits bei der Generalprobe gegen Fulda vom Sportlichen Leiter Andreas Brendler vorgestellt. – Foto: Ryan Evans Der 22-jährige Torwart Lukas Schneller wird ab sofort vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München nach Schweinfurt ausgeliehen.
Der gebürtige Münchner durchlief beim FC Bayern sämtliche Jugend-Mannschaften und brachte es auf zahlreiche Einsätze in der Junioren-Bundesliga sowie der UEFA Youth League.
Im Herrenbereich war er für die FC Bayern Amateure und den SC Freiburg II in der Regionalliga Bayern und dritten Liga aktiv. Verletzungen bremsten ihn immer wieder aus und verhinderten somit weitere Einsätze. Schneller, der in München einen Profivertrag bis 2026 besitzt, soll nun in Schweinfurt mit dem Leihgeschäft bis 2025 Spielpraxis sammeln, um dann möglichst den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen.
Der neue Schlussmann freut sich auf seine neue Aufgabe beim unterfränkischen Traditionsverein: "Die Möglichkeit für Schweinfurt kam relativ kurzfristig vor Saisonstart rein. Dann ging alles sehr schnell. Wir haben uns gemeinsam bewusst für den Schritt in die Regionalliga Bayern und den FC Schweinfurt entschieden. Ich wurde hier super von der Mannschaft und Umfeld aufgenommen und freue mich auf die gemeinsame Zeit zusammen."
Auch Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf sieht die Ausleihe von Schneller als absolute Bereicherung für die Schnüdel: "Für uns und auch für den FCBayern ist dies eine echte win-win-Situation. Lukas bringt extrem viele Eigenschaften für einen guten Torwart mit und hat nicht umsonst so viele Jahre beim FC Bayern verbracht. Das die Münchner einen Spieler mit Profivertrag an uns ausleihen, ist auch für uns eine extrem hohe Wertschätzung und Anerkennung. Ich bin mir sicher, dass Lukas unsere gute Mannschaft noch einmal verstärken wird und ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Saison wird. Als sich diese Möglichkeit für uns ergab, haben wir es glücklicherweise auch finalisieren können."