Ultrawichtiger Last-Minute-Sieg für den TSV Schwaben Augsburg, weiterhin Torflaute im Rosenaustadion für den FC Augsburg II: Während die Schwabenritter einen ganz wertvollen Auswärtsdreier in Eichstätt feiern durften, hat die Bundesligareserve des FCA den so erhofften Befreiungsschlag zuhause gegen den SV Wacker Burghausen verpasst. Es bleibt nach der Winterpause dabei: Die Jungprofis treffen daheim einfach das Tor nicht! Die Partie gegen Wacker war das vierte (!) torlose Heimspiel in Folge. Insgesamt gelang den Augsburgern in sechs von sieben Heimspielen 2026 kein eigener Treffer. Ein Rosenau-Fluch? So wird`s auf alle Fälle schwer mit dem Klassenerhalt. Wie bewerten die Trainer die Nachholpartien vom Dienstag? Wir haben wieder die Reaktionen für euch. Das sagten die Coaches unmittelbar nach den Spielen am Mikrofon des BFV:
Dominik Haußner (Cheftrainer VfB Eichstätt)"Eine ganz bittere Niederlage für uns. In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften ihre Probleme, auf Regionalliga-Niveau zu kommen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann besser im Spiel, hatten eine höhere Intensität in unseren Aktionen. Es war jetzt sicher nicht alles gut in der zweiten Halbzeit, eigentlich ein 0:0-Spiel."
Matthias Ostrzolek (Spielertrainer TSV Schwaben Augsburg)
"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Ich glaube, dass wir über 90 Minuten dem Gegner kaum eine Möglichkeit gelassen haben. Wir hatten zwar auch nicht unbedingt viele Möglichkeiten, aber ich hatte es gesagt: Wir bekommen in jedem Spiel unsere Chancen! Dass dann das Tor kurz vor Schluss so zustande kommt, darüber sind wir natürlich sehr glücklich."
Es war fußballerisch kein Leckerbissen, was Eichstätt und Schwaben Augsburg anboten. Achitpol Keereerom (li.) machte letztlich den Unterschied. – Foto: Johannes Traub
Markus Feulner (Cheftrainer FC Augsburg II)
"Ich glaube, die Mannschaft hat eine sehr, sehr gute Reaktion gezeigt. Vor allem in den ersten 60, 70 Minuten waren wir drauf und dran. Wir sind immer wieder vors Tor gekommen und haben uns Chancen erspielt. Wie so oft haben wir aber das Tor liegengelassen. Hinten raus müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, weil Burghausen die letzten zehn Minuten noch gedrückt hat.
Lars Bender (Cheftrainer SV Wacker Burghausen)
"Wenn wir das Spiel betrachten und ehrlich sind, müsste es nach einer Stunde 1:0 für Augsburg stehen. Das lag vor allem daran, dass wir in den ersten 60 Minuten mit dem Ball einfach zu unsauber und deshalb auch zu ungefährlich waren. In den letzten 15 Minuten des Spieles haben wir die Partie dann voll auf unsere Seite gezogen und waren immer am Drücker. Eigentlich müssen wir in der Konsequenz da auch das Tor machen. Alles in allem geht das Unentschieden dann aber so auch in Ordnung. Von der Moral betrachtet war es ein guter Punkt für uns."