
Die Alarmglocken schrillen bei der SpVgg Greuther Fürth II lauter denn je in dieser Spielzeit. Nach der Niederlage am gestrigen Mittwoch beim TSV Aubstadt lautet die ernüchternde Bilanz nach der Winterpause: Vier Spiele, zwei Punkte - das Warten auf einen Sieg geht weiter. Die Kleeblatt-U23 muss sich bei der schwächelnden Konkurrenz aus Hankofen und Aschaffenburg bedanken, dass es im Tabellenkeller nicht noch finsterer aussieht für die Profireserve vom Ronhof.
Was ins Auge sticht und sich wie ein roter Faden durch die Saison schlängelt: Die Fürther Talente schaffen es einfach nicht, enge Spiele auf ihre Seite zu ziehen, wie es so schön im Trainersprech lautet. In 23 Versuchen gelangen bislang nur ganze drei Siege! Nach dem Knockout in der Nachspielzeit in Aubstadt war Cheftrainer Roberto Hilbert freilich bedient. In seiner Spielnachbetrachtung am Mikrofon des BFV sagte er: "Das Ergebnis ist superbitter. Ich glaube, ein Punkt wäre definitiv drin gewesen. Meine Spieler sind maximal enttäuscht, wir haben gerade in der zweiten Halbzeit super viel richtig gemacht. Wir haben hier alles angenommen und uns dem Spiel so angepasst, dass wir Minimum auf Augenhöhe waren. Aber es ist einfach so in dieser Saison. Wir müssen weitermachen und werden so lange gegen die Wand treten, bis sie eingebrochen ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende des Tages über dem Strich stehen werden."
