2026-03-13T07:45:35.464Z

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»Werden so lange gegen die Wand treten, bis sie eingebrochen ist«

Druck im Tabellenkeller steigt: Profireserve der SpVgg Greuther Fürth wartet weiter auf den ersten Sieg im neuen Jahr

von Mathias Willmerdinger · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Wo kann ich mich verstecken? Der Frust beim "kleinen" Kleeblatt ist derzeit groß.
Wo kann ich mich verstecken? Der Frust beim "kleinen" Kleeblatt ist derzeit groß. – Foto: Wolfgang Zink

Die Alarmglocken schrillen bei der SpVgg Greuther Fürth II lauter denn je in dieser Spielzeit. Nach der Niederlage am gestrigen Mittwoch beim TSV Aubstadt lautet die ernüchternde Bilanz nach der Winterpause: Vier Spiele, zwei Punkte - das Warten auf einen Sieg geht weiter. Die Kleeblatt-U23 muss sich bei der schwächelnden Konkurrenz aus Hankofen und Aschaffenburg bedanken, dass es im Tabellenkeller nicht noch finsterer aussieht für die Profireserve vom Ronhof.

Was ins Auge sticht und sich wie ein roter Faden durch die Saison schlängelt: Die Fürther Talente schaffen es einfach nicht, enge Spiele auf ihre Seite zu ziehen, wie es so schön im Trainersprech lautet. In 23 Versuchen gelangen bislang nur ganze drei Siege! Nach dem Knockout in der Nachspielzeit in Aubstadt war Cheftrainer Roberto Hilbert freilich bedient. In seiner Spielnachbetrachtung am Mikrofon des BFV sagte er: "Das Ergebnis ist superbitter. Ich glaube, ein Punkt wäre definitiv drin gewesen. Meine Spieler sind maximal enttäuscht, wir haben gerade in der zweiten Halbzeit super viel richtig gemacht. Wir haben hier alles angenommen und uns dem Spiel so angepasst, dass wir Minimum auf Augenhöhe waren. Aber es ist einfach so in dieser Saison. Wir müssen weitermachen und werden so lange gegen die Wand treten, bis sie eingebrochen ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende des Tages über dem Strich stehen werden."

Roberto Hilbert stärkt seinem Team nach der erneuten Niederlage in Aubstadt weiterhin den Rücken.
Roberto Hilbert stärkt seinem Team nach der erneuten Niederlage in Aubstadt weiterhin den Rücken. – Foto: Wolfgang Zink


Aubstadts Coach Claudiu Bozesan war erleichtert: "Ich habe zur Mannschaft gesagt, dass heute die Mentalität, der Wille, die Überzeugung entscheidet. Der eingewechselte Nico Schmidt macht dann ein überragendes Tor. Ich freue mich wahnsinnig für die Mannschaft." Währende die Aubstädter auf Rang acht mit 34 Punkten dem Frühjahr ganz entspannt entgegenblicken können, steigt der Druck beim Kleeblatt. Die bisherige Ausbeute von 18 Zählern aus 23 Partien ist kein Ruhmesblatt für die Beteiligten. Am Samstag soll nun der erste Sieg her, wenn die Bayern-Amateure in den Sportpark am Ronhof kommen.