
In der 3. Liga stehen nur noch drei Spieltage an, deshalb zeichnet sich ein klares Bild, wie die Zusammensetzung der Liga zur Saison 2025/26 aussieht. Mit dem MSV Duisburg kommt ein großer Traditionsverein zurück, die SpVgg Unterhaching ist bereits abgestiegen. Ein weiterer Bundesliga-Nachwuchs wird ebenfalls ab Sommer in der 3. Liga spielen.
Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld werden aller Wahrscheinlichkeit nach direkt in die 2. Bundesliga aufsteigen, der offizielle Sprung ist sogar schon am kommenden Wochenende möglich.
Auch im Tabellenkeller gibt es klare Tendenzen: Die SpVgg Unterhaching ist bereits abgestiegen, der SV Sandhausen und die U23 von Hannover 96 werden wohl folgen. Der rechnerische Abstieg ist bei beiden Teams auch schon am kommenden Wochenende möglich. Besonders eng wird es für die U23 des VfB Stuttgart, die aktuell nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf dem vierten und letzten Abstiegsplatz steht, einen knappen Vorsprung hat Waldhof Mannheim und wäre damit gerettet. Borussia Dortmund U23, VfL Osnabrück und bedingt Erzgebirge Aue sowie Wehen Wiesbaden stecken noch im Abstiegskampf.
Alle drei aktuellen Aufsteiger müssen um den Abstieg in die 3. Liga bangen. Für den SSV Jahn Regensburg gibt es angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands wohl keine Rettung mehr in der 2. Bundesliga. Preußen Münster und der SSV Ulm haben fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und machen wohl den direkten Abstieg unter sich aus. Am letzten Spieltag kommt es vermutlich zum direkten Abstiegsspiel in Ulm.
Nach aktuellem Stand trifft der SSV Ulm als Vertreter der 2. Bundesliga auf den FC Energie Cottbus, der aktuell auf Rang von Liga 3 steht. Cottbus hat aktuell ein besseres Torverhältnis als der 1. FC Saarbrücken; Hansa Rostock könnte mit einem Erfolg im Nachholspiel gegen Unterhaching auch nochmal in das Rennen um Platz drei eingreifen.
Mit dem MSV Duisburg kehrt ein großer Name nach nur einem Jahr in der Regionalliga als Meister der Regionalliga West zurück in die Drittklassigkeit. Geschafft hat es auch die U23 der TSG Hoffenheim als Meister der Regionalliga Südwest. Der 1. FC Schweinfurt kann sich am Freitag die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern sich, die 05er stehen so gut wie sicher als Aufsteiger fest.
Aktuell laufen Diskussionen und Gespräche für eine Reform des Regionalliga-Aufstiegs, der aber frühestens zur Saison 2026/27 greifen kann. Nach der laufenden Runde duellieren sich die Meister der Regionalliga Nord und der Regionalliga Nordost um den vierten Aufstiegsplatz. Wer die Relegation aus Hin- und Rückspiel gewinnt, ist durch. Einen minimalen Vorteil hat der TSV Havelse, der schon seit länger als Meister der Regionalliga Nord feststeht und deshalb die Kontrahenten aus Nordost genauestens beobachten kann. Lokomotive Leipzig hat drei Spieltage vor Schluss fünf Punkte Vorsprung auf den Hallescher FC.
Wenn die Saison zum 29. April 2025 beendet wäre, würde die 3. Liga wie folgt aussehen: