Mit 18 Punkten und Tabellenplatz zehn befindet sich die U23 des 1. FC Düren in der Fußball-Landesliga im soliden Mittelfeld. Der Abstand zu Rang sechs beträgt lediglich drei Punkte, der Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist acht Zähler groß. Luca Lausberg, der Coach der Dürener, findet, dass sein Team zu Recht dort steht: „Unsere 18 Punkte spiegeln die Verhältnisse der Hinrunde gut wider.“
Sein neu zusammengestelltes Team hat im ersten halben Jahr überzeugende Siege errungen. Heimspiele gegen den SV Rott (4:0) und Germania Teveren (4:1) wurden fußballerisch überzeugend gewonnen. Raspo Brand wurde in einer Partie mit sehr hohem Niveau ebenfalls besiegt (2:0). Gleichzeitig gab es aber auch Auftritte, wo Lausberg empfand, dass sein Team nicht den verdienten Ertrag erhalten hatte: „Gegen Kurdistan Düren (0:1), SV Eilendorf (0:1) und SV Helpenstein (1:1) waren ein paar mehr Punkte drin.“
Für eine Mannschaft aus der zweiten Tabellenhälfte hat der FCD mit 23:22 ein viel zu gutes Torverhältnis. Mit 22 Gegentreffern stellt man die fünftbeste Defensive, und dass, obwohl die Dürener eine offensive Spielweise an den Tag legen. „Aus dem Spiel heraus haben wir kaum Gegentore erhalten. Wir haben aber noch zu viele Treffer nach Standards erhalten“, will Lausberg dies in der Rückrunde unbedingt verbessern. Offensiv dürfen es dann gerne auch noch ein paar Tore mehr werden.
In der Hinserie teilten sich im Tor Jonas Rifisch und Arhan Kalayci die Partien auf. „Eine feste Nummer eins kann dem Team Sicherheit geben. Aber ich sehe unsere U23 als Ausbildungstruppe, beide Torhüter bestreiten ihr erstes Jahr in der Landesliga“, sieht Lausberg beide 19-Jährigen auf dem gleichen Niveau unterwegs. Die Entscheidung, ob das Modell „Job-Sharing“ in der Rückserie weitergeht, hat Lausberg und sein Trainerteam noch nicht gefällt. In der Hinrunde hat dieses Modell definitiv geklappt.
Klares Ziel vom Dürener Coach für die Rückserie ist es, frühzeitig den Klassenerhalt sicherzustellen: „Wir bleiben demütig. Unser Blick geht trotz Platz zehn nach unten. Wir wollen die übrigen Punkte im Idealfall früh holen, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.“ Er rechnet nämlich, dass Teams wie Rott, Teveren und Helpenstein, die überraschend hinter dem FCD stehen, in der Rückrunde noch eine Serie starten werden.
Neben der Punkteausbeute ist Lausberg eine organisatorische und administrative Komponente wichtig: „Wir werden frühzeitig mit unseren U23-Spielern und unserer U19 das Gespräch suchen.“ Dann könnte ein größerer Umbruch wie in den vergangenen Jahren im Sommer vermieden werden.
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