
Spannendes Verfolgerduell heute um 19 Uhr in Buchbach: Die Rot-Weißen erwarten am 28. Spieltag der Regionalliga den punktgleichen Tabellennachbarn FC Bayern München 2 und wollen den Hinrundensieg wiederholen.
„Wir haben noch nie zweimal in einer Saison gegen Bayern gewonnen, das wollen wir jetzt schaffen und weiter Geschichte schreiben“, betont TSV-Trainer Aleksandro Petrovic.
Obwohl beide nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Illertissen rangieren, könnten die Voraussetzungen für diese Partie kaum unterschiedlicher sein: Während die Buchbacher seit zwölf Spielen ungeschlagen sind, konnte die Mannschaft von Trainer Holger Seitz in der Frühjahrsrunde erst einen einzigen Punkt verbuchen: Nach vier Niederlagen am Stück gelang mit dem 1:1 gegen die SpVgg Hankofen-Hailing am vergangenen Wochenende immerhin ein Remis.
„Wir sind nicht blauäugig. Auch wenn man dazu neigen könnte, den Gegner schlechter zu sehen, als er ist, werden wir nicht den Fehler machen, ihn zu unterschätzen. Das ist der FC Bayern“, sagt Petrovic und erklärt: „Natürlich haben die Bayern in der Winterpause wichtige Spieler abgegeben, aber der Kader ist gespickt mit Toptalenten. Da spielen U-Nationalspieler aus Dänemark, Peru oder Kroatien. Vielleicht hat sich der eine oder andere 17-Jährige noch nicht ganz an das Tempo und die Körperlichkeit der Regionalliga gewöhnt, aber Bayern hat ja bewusst diesen Weg gewählt.“
Der Buchbacher Trainer kann erneut aus dem Vollen schöpfen: „Ich muss da mein ganzes Trainerteam loben, das die Belastung stets so steuert, dass wir personell keine Probleme haben. Man hat in dieser Woche an der Intensität im Training gesehen, dass jeder gegen Bayern spielen will. Diese Konkurrenzsituation ist für uns unfassbar wichtig.“ Nachdem Sascha Hingerl beim 2:1 in Nürnberg nach seiner Sprunggelenksverletzung nur von der Bank gekommen ist, wird der etatmäßige Sechser gegen Bayern von Anfang an auflaufen. Wer für ihn weichen muss, wollte Petrovic nicht verraten.
Der Matchplan der Buchbacher dürfte klar sein: Wie schon in Nürnberg wollen die Rot-Weißen den Gegner beschäftigen und hoch anlaufen. „Wenn wir den Gegner spielen lassen, werden wir Probleme kriegen. Wir müssen wieder mutig sein, auch wenn wir das Risiko eingehen, dass hinter uns dann viel Grün liegt und die Restverteidigung ins Eins-gegen-Eins muss“, sagt Petrovic.