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Allgemeines

Weite Strecken für den Aufsteiger: "Das sind schon heftige Wege"

Oberliga Süd +++ Der 1. FC Lok Stendal muss sich in der neuen Saison auf sehr lange Fahrten einstellen

von Kevin Gehring · 27.06.2025, 07:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Christian Fromme

323 Kilometer bis nach Auerbach, 336 Kilometer bis nach Bischofswerda, 349 Kilometer bis nach Bautzen - der 1. FC Lok Stendal muss sich in der neuen Saison auf sehr weite Strecken einstellen. Nach der am Donnerstag veröffentlichten Staffeleinteilung des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) steht fest: Die Altmärker werden in der neuen Spielzeit viele Stunden auf den Straßen der Bundesrepublik verbringen.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir lieber im Norden eingeteilt worden wären", sagt Lok-Trainer Jörn Schulz zur Staffeleinteilung. Dann hätten die Stendaler viele verhältnismäßig kürzere Fahrten nach Berlin gehabt, dann hätten sie ihr Nachbarschaftsduell gegen den nur 40 Kilometer entfernten FSV Optik Rathenow gespielt. Stattdessen aber bedeutet die Eingliederung in den Süden für den Aufsteiger vor allem eines: "Viele weite Fahrten", betont Schulz.

Bezeichnend: 119 Kilometer muss der 1. FC Lok zum Gastspiel beim VfB Germania Halberstadt fahren - das ist bereits die kürzeste Strecke der Saison. Durchschnittlich wird der Aufsteiger auf dem schnellsten Weg seiner Auswärtsfahrten 242 Kilometer pro Strecke zurücklegen. "Das sind schon heftige Wege", sagt Schulz. Vor allem im Vergleich zur Nord-Staffel: Wären die Stendaler in dieser eingegliedert worden, hätten sie zu keiner einzigen Partie der Saison mehr als 225 Kilometer zurücklegen müssen. Durchschnittlich hätten die Altmärker fast 100 Kilometer pro Strecke gespart (149 km pro Strecke). "Doch am Ende können wir das nicht entscheiden", ergänzt Schulz.

Die Einteilung in den Süden würde auch ihre Vorteile mitbringen. "Vielleicht liegt uns der Fußball dort ein wenig mehr als in der Nord-Staffel", sagt Schulz. Und: "Die gegnerischen Vereine sind in der Süd-Staffel sicherlich attraktiver." Doch ein Derby fehlt den Altmärkern. "Im Norden hätten wir uns auf Optik Rathenow gefreut. Auf welche Mannschaft ich mich im Süden am meisten freue, kann ich gar nicht sagen", erklärt Schulz und ergänzt: "Dafür sind alle Gegner einfach zu weit weg."

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