Es war das Topspiel Erster gegen Zweiter und das Ergebnis der 90 Minuten war unmissverständlich. Beim Spitzenspiel der Landesliga Südost ließ Tabellenführer TSV Wasserburg beim 3:0 (1:0) dem Zweiten SpVgg Unterhaching II nicht den Hauch einer Chance.
Die Gäste aus Unterhaching hatten zwar durch Jason Eckl den ersten Torschuss der Partie (7.), aber dann sah die Rekordkulisse von 805 Zuschauern genau das, was die meisten sehen wollten. Wasserburg kontrollierte das Geschehen und spielte Erwachsenenfußball in einer Art und Weise, der Hachings Bubis nichts entgegensetzen konnten. Das Spiel der Gastgeber ist Körperlichkeit, Kampf und Intensität in absoluter Reinkultur. Und so hat man nun alle vier Spiele nach der Winterpause gewonnen mit 19:4 Toren. Damit ist Wasserburg nach dem Machtspiel gegen Haching der Meisterfavorit Nummer eins.
Unterhachings Trainer Thomas Kasparetti redete nach dem Spiel auch nicht groß um den heißen Brei herum: „Das Ergebnis war völlig verdient und wir waren an diesem Tag einfach unterlegen.“ Man musste dieses eindeutige Match einfach so hinnehmen. Die Unterhachinger waren vorbereitet auf die Spielweise der Wasserburger, konnten dem aber nichts entgegensetzen. Und der Kampfspiele betonende Platz tat das seinige dazu.
Die Gastgeber gingen früh in Führung durch Matthias Rauscher (14.) und hatten im weiteren Verlauf der ersten Hälfte gute Chancen, noch deutlicher davon zu ziehen. Die Entscheidung fiel dann erst durch die Treffer von Daniel Kononenko (60.) und Robin Ungerath (69.). Wasserburg konnte sich an einem überzeugenden Abend nur vorwerfen, erst relativ spät das Ergebnis in beruhigende Bereiche gebracht zu haben.
In der zweiten Halbzeit konnten die jungen Hachinger besser mitspielen, aber eine Wende deutete sich nicht wirklich an. Die offensiven Aktionen der Gäste waren dann eher Halbchancen.