2026-05-15T09:36:57.455Z

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Warum Peer Winkens nach nur Saison Beeck wieder verlässt

Landesliga, Gruppe 1: Im Sommer 2025 verließ Peer Winkens Union Nettetal für eine neue Herausforderung beim FC Beeck. Dort lief die Saison jedoch nicht wie erhofft für den 25-Jährigen. Die Gründe, weshalb er nun zu Union Nettetal zurückkehrt. 

von RP / Heiko van der Velden · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Für Peer Winkens ist nach einem Jahr in Beeck schon wieder Schluss.
Für Peer Winkens ist nach einem Jahr in Beeck schon wieder Schluss. – Foto: Max Media Solutions

Der SC Union Nettetal verstärkt sich zur kommenden Saison mit einem alten Bekannten: Peer Winkens kehrt nach nur einem Jahr beim FC Wegberg-Beeck in der Mittelrheinliga nach Nettetal zurück.

Fünf Jahre lang gehörte Winkens zu den prägenden Gesichtern der erfolgreichen Oberliga-Zeit der Nettetaler. Bis Sommer 2025 absolvierte der Offensivspieler insgesamt 144 Oberliga-Partien, erzielte 30 Tore und bereitete weitere 16 Treffer vor. Nach seinem Wechsel zum FC Wegberg-Beeck kam der 25-Jährige in der laufenden Mittelrheinliga-Saison bislang auf 15 Einsätze mit einem Tor und einer Vorlage.

Rückkehr war nie ausgeschlossen

„Aufgrund der überragenden fünf Jahre, die ich bei Union Nettetal verbringen durfte, habe ich bereits bei meinem Abschied geäußert, dass ich mir eine Rückkehr jederzeit vorstellen könnte“, sagte Winkens. Diese Rückkehr kommt nun allerdings überraschend schnell. Nach einer Saison, „die weder für Beeck noch für mich persönlich von Erfolg geprägt war“, sei für ihn nun der richtige Zeitpunkt gekommen, „um meine Erfolgsgeschichte in Nettetal weiterzuschreiben“.

Auch die Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihn schnell überzeugt. „Die Gespräche mit Kemal (Kuc, Trainer Nettetal, Anm. d. Red.) und Nico (Zitzen, Sportlicher Leiter, Anm. d. Red.) waren sehr vertraut und durchweg positiv. Auch die Ambitionen des Vereins haben mich sofort überzeugt“, sagte der Offensivspieler.

Einsätze mit dem jüngeren Bruder

Besonders freut sich Winkens auf das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Mitspielern – und auf gemeinsame Einsätze mit seinem jüngeren Bruder Hauke Winkens. „Ich freue mich jetzt wieder, mit vielen alten Kollegen aus der Oberliga-Zeit das Maximum aus der kommenden Spielzeit rauszuholen“, sagte er.

Auch Sportdirektor Nico Zitzen blickt mit großer Freude auf die Rückkehr des Angreifers. „Peer und ich hatten zum Ende der letzten Saison einen offenen und ehrlichen Austausch“, erklärte Zitzen. Damals habe sich Winkens bewusst für „eine neue Herausforderung“ entschieden.

Der Kontakt sei jedoch nie abgerissen. „Wir hatten das ganze Jahr über Kontakt, zumal ich auch besonders immer auf Beeck blicke“, so Zitzen.

Dass sowohl Peer als auch sein Bruder Hauke trotz des hohen Fahr- und Zeitaufwands weiter für Union Nettetal spielen wollen, wertet der Sportliche Leiter als besonderes Zeichen. „Es ist nun mal das fußballerische Zuhause von Peer“, sagte Zitzen. „Ich freue mich sehr auf die zweite Zeit von Peer, die genauso erfolgreich werden soll wie die erste.“