
Viktoria Goch ist das Team der Extreme in der Landesliga, Gruppe 2. Der Neuling war erst die Überraschung der Saison. Er stand nach acht Spieltagen ungeschlagen an der Spitze, was dafür sorgte, dass das Ziel flugs geändert wurde. Mittlerweile heißt es Kommando zurück, weil die Viktoria seit dem 30. November ohne Sieg ist. Die Vorgabe lautet nun wieder so, wie es sich für einen Aufsteiger gehört: Klassenerhalt.
Kevin Wolze sieht das alles mit einer gewissen Gelassenheit. Der Ex-Profi, der bei der Viktoria seit dem Sommer erstmals in als Trainer in der Verantwortung steht, ist nicht in große Euphorie ausgebrochen, als es anfangs so gut lief. Und er verfällt jetzt auch nicht in Panik, weil die Viktoria seit zehn Spielen ohne Sieg ist, dabei nur vier Punkte geholt hat und auf Platz zehn zurückgefallen ist.
Schließlich liegt sein Team noch klar im Soll. „Wir sind ein Aufsteiger. Und wenn wir die Klasse halten, ist das in Ordnung“, sagt Wolze. Noch hat sein Team mit 29 Zählern relativ beruhigende zehn Punkte Vorsprung vor Relegationsplatz 14. Doch Wolze warnt. „Mit 29 Punkten wird man absteigen. Deshalb gucken wir in der Tabelle schon nach unten.“
Die Hoffnung ist dabei groß, bald in die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Wolze attestierte seiner Mannschaft zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung, obwohl es ein 0:3 beim SV Scherpenberg gab. „Wir waren auch von der Körpersprache her deutlich besser als in den Spielen zuvor. Deshalb glaube ich daran, dass wir unsere Negativserie schnell stoppen werden“, so der Coach. Die nächste Chance bietet sich am Freitag, 20 Uhr, im Heimspiel gegen die DJK Katernberg.