2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Warum Kevin Wolze an ein rasches Ende der Negativserie glaubt

Der Neuling stand nach acht Spieltagen ungeschlagen an der Spitze der Gruppe zwei der Landesliga und setzte sich neue Ziele. Nach zehn Spielen ohne Sieg heißt es Kommando zurück. Derweil gibt es für die neue Saison erste personelle Entwicklungen.

von Joachim Schwenk · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Viktoria Goch liegt voll im Soll.
Viktoria Goch liegt voll im Soll. – Foto: IMAGO/ Funke Foto Services

Viktoria Goch ist das Team der Extreme in der Landesliga, Gruppe 2. Der Neuling war erst die Überraschung der Saison. Er stand nach acht Spieltagen ungeschlagen an der Spitze, was dafür sorgte, dass das Ziel flugs geändert wurde. Mittlerweile heißt es Kommando zurück, weil die Viktoria seit dem 30. November ohne Sieg ist. Die Vorgabe lautet nun wieder so, wie es sich für einen Aufsteiger gehört: Klassenerhalt.

Kevin Wolze sieht das alles mit einer gewissen Gelassenheit. Der Ex-Profi, der bei der Viktoria seit dem Sommer erstmals in als Trainer in der Verantwortung steht, ist nicht in große Euphorie ausgebrochen, als es anfangs so gut lief. Und er verfällt jetzt auch nicht in Panik, weil die Viktoria seit zehn Spielen ohne Sieg ist, dabei nur vier Punkte geholt hat und auf Platz zehn zurückgefallen ist.

„Wenn wir als Aufsteiger die Klasse halten, ist das in Ordnung“

Schließlich liegt sein Team noch klar im Soll. „Wir sind ein Aufsteiger. Und wenn wir die Klasse halten, ist das in Ordnung“, sagt Wolze. Noch hat sein Team mit 29 Zählern relativ beruhigende zehn Punkte Vorsprung vor Relegationsplatz 14. Doch Wolze warnt. „Mit 29 Punkten wird man absteigen. Deshalb gucken wir in der Tabelle schon nach unten.“

Die Hoffnung ist dabei groß, bald in die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Wolze attestierte seiner Mannschaft zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung, obwohl es ein 0:3 beim SV Scherpenberg gab. „Wir waren auch von der Körpersprache her deutlich besser als in den Spielen zuvor. Deshalb glaube ich daran, dass wir unsere Negativserie schnell stoppen werden“, so der Coach. Die nächste Chance bietet sich am Freitag, 20 Uhr, im Heimspiel gegen die DJK Katernberg.

Ein Spieler des 1. FC Kleve ist ein Thema bei der Viktoria

Die Gründe für die Negativserie liegen für Wolze auf der Hand. Schon als es in der Hinrunde noch bestens lief, war die Abschlussschwäche das große Problem des Teams, das in Florian Ortstadt nur einen gelernten Stürmer im Kader hat. „Wir nutzen unsere Chancen nicht, das war auch in Scherpenberg der Fall“, so der Coach.

Deshalb steht ein Stürmer für die kommende Saison bei Kevin Wolze und Jürgen de Mür, der als Vorsitzender des Fördervereins der Kaderplaner ist, ganz oben auf dem Zettel. Ein Kandidat soll nach Informationen unserer Redaktion auch Dario Gerling vom Oberligisten 1. FC Kleve sein.

Weiteres Problem ist, dass die Viktoria über Monate immer wieder wichtige Spieler ersetzen musste, weil sie verletzt, erkrankt oder gesperrt waren. Zudem war die Vorbereitung auf Teil zwei der Saison wegen des schlechten Wetters nicht gut. Wolze: „Das soll aber keine Ausrede sein.“

Erste Zusagen für die neue Saison gibt es bereits

Und schließlich fehlten in der einen oder anderen Partie auch ein paar Prozente zur Top-Leistung. „Ich habe immer gesagt, dass wir in der Landesliga nur erfolgreich sein können, wenn wir ans Maximum gehen. Das haben wir in der Rückrunde nicht immer geschafft“, sagt der Coach.