
Der Niederrhein ist bei der U17-Europameisterschaft der Fußballerinnen vertreten: Fiona Itgenshorst aus Nieukerk und Mia Giesen aus Sevelen haben mit den Juniorinnen des Deutschen Fußball-Bundes die Qualifikation für die Endrunde geschafft. Das Turnier wird vom 4. bis 17. Mai in Nordirland ausgetragen. Ein Riesenerfolg für die jungen Spielerinnen von Borussia Mönchengladbach. Wie haben sie das geschafft?
Bundestrainerin Sabine Loderer setzte in den beiden Qualifikationsturnieren regelmäßig auf Itgenshorst und Giesen. Beide zählen im DFB-Team zu den Stammkräften, standen in allen Spielen in der Startelf und hatten wesentlichen Anteil daran, dass sich die Nationalmannschaft den Platz bei der kontinentalen Endrunde sichern konnte.
In der ersten Qualifikationsrunde hatte sich das deutsche Team zunächst das Ticket für den entscheidenden zweiten Durchgang in Schweden gesichert. Dort traf die deutsche Auswahl in Kristineberg, einem Stadtteil von Stockholm, zunächst auf Irland und gewann mit 2:0. Auch gegen den Gastgeber Schweden behielten die DFB-Juniorinnen mit 2:1 die Oberhand.
Damit kam es am Donnerstag im abschließenden Gruppenspiel zum Duell mit den punktgleichen Däninnen. Die Ausgangslage war dabei klar, denn nur der Sieger kam weiter, und günstig: Dank der besseren Tordifferenz hätte der deutschen Mannschaft bereits ein Unentschieden gereicht, um das Ticket für die EM-Endrunde zu lösen.
Fiona Itgenshorst, mit zwölf Einsätzen die erfahrenste Spielerin im deutschen U17-Aufgebot, war gesundheitlich angeschlagen und musste für diese wichtige Partie passen. In Hammarby (Stadtbezirk Stockholm) erwischte die deutsche Auswahl einen Start nach Maß und ging bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Die Däninnen kamen spät zurück und glichen in der 75. Minute aus. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff – Team Deutschland hatte das erhoffte Ziel erreicht.
Mia Giesen setzte in dieser umkämpften Partie auf dem linken Flügel immer wieder offensive Akzente, suchte den Weg nach vorne und arbeitete gegen die starken Däninnen zugleich engagiert nach hinten mit. Entsprechend groß war der Jubel nach dem Abpfiff über die gelungene Qualifikation für die EM-Endrunde, die für Itgenshorst und Giesen ein Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere darstellt und die Bedeutung der Region für den Nachwuchsfußball unterstreicht.
Diese aufwendigen Qualifikationsrunden waren notwendig, weil an der eigentlichen Europameisterschaft nur acht Teams teilnehmen dürfen. Die verhältnismäßig geringe Teilnehmerzahl an der Endrunde sorgte teilweise für scharfe Kritik. Die besten fünf Mannschaften der EM qualifizieren sich automatisch für die Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr von Oktober bis November in Marokko stattfinden wird.
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