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Spielbericht
"Walli" Papadopoulos ist wieder für den VfB Hilden aktiv.
"Walli" Papadopoulos ist wieder für den VfB Hilden aktiv. – Foto: Stickerfive

„Walli“ Papadopoulos ist zurück beim VfB 03 Hilden

Nach seinem „TuRU 80-Abenteuer“ will der Mittelfeldspieler jetzt im Hildener Landesliga-Team spielerische Akzente setzen.

VfB 03 Hilden II – ASV Süchteln. Ob der Knoten nach dem ersten Saisonsieg, dem 4:1 in Dilkrath, tatsächlich geplatzt ist? Die Antwort darauf muss der VfB 03 II am Sonntag ab 13 Uhr auf dem Sportplatz an der Hoffeldstraße geben.

Nach dem ersten Dreier gibt es für den letztjährigen Vizemeister noch keinen Anlass, in Euphorie zu verfallen. Weil der ASV Süchteln ein in der Liga etabliertes Team ist, für die Hildener von jeher ein Gegner auf Augenhöhe war und als Tabellendritter erst recht mit breiter Brust anreist.

Coach Frank Mitschkowski (51) hat in der Vergangenheit so seine Erfahrungen mit den Hildenern gemacht. Wie in der zurückliegenden Saison, als sein Team mit dem 2:4 auf des Gegners Platz und dem 0:1 zu Hause jeweils den Kürzeren zog. Das ist aktuell aber nicht von Bedeutung. Genausowenig ist es selbstverständlich, dass die Platzherren (8. Platz) nun eine Serie starten, um zeitnah den Anschluss an die führenden Klubs zu schaffen.

Süchteln ein eingespielter Gegner

Philipp Schütz räumt zu Recht ein: „Der ASV hat eine kompakte, gut eingespielte Mannschaft. Ich erwarte ein enges, intensives Match. Wir haben in dieser Trainingswoche jedenfalls unsere Hausaufgaben gemacht. Außerdem gehe ich davon, dass der erste Sieg bei den Jungs eine Blockade gelöst hat und sie jetzt einfach befreiter und mit neuem Selbstvertrauen aufspielen.“ Der Hildener Coach ergänzt: „Selbst wenn wir in Dilkrath in der zweiten Halbzeit defensiv nichts zuließen, wird uns Süchteln ganz anders fordern.“ Auch ohne den in der letzten Saison mit 25 Treffer überragenden (Ex-) Torjäger Luca Roschat (20), der jetzt für den Helmstedter SV (Bezirksliga Braunschweig) aufläuft.

Wieder für seinen Heimatverein VfB 03 spielt indes Chrisowalandis „Walli“ Papadopoulos – nach einem Jahr beim Düsseldorfer Traditionsklub TuRU 80. Der Abstecher nach Oberbilk war einerseits eine persönliche Erfahrung, aber trotz der 19 Einsätze in sportlicher Hinsicht nicht zielführend. Verletzungspech begleitete den 20-Jährigen vom ersten Spieltag an. „Direkt beim Auftakt gegen die SG Unterrath zog ich mir einen Muskelbündelriss zu. Für einen jungen Spieler im neuen Verein war das schon bitter. Die Zwangspause dauerte fast bis zum Jahresende. Ich hatte keinen Spielrhythmus, konnte nur eingeschränkt trainieren“, so Papadopoulos, der nach der positiv gelaufenen Vorbereitung für die Rückrunde zunächst neuen Mut schöpfte: „Leider hielt das nicht lange an. Kleinere Verletzungen, die ich im Übereifer nicht ganz auskurierte, warfen mich einige Male zurück, am Ende war es dann auch noch ein Muskelfaserriss. Obwohl nicht richtig fit, habe ich dem Trainer oft signalisiert, spielen zu können“.

Der TuRU-Coach, das war und ist Francisco Carrasco, der für den offensiven Mittelfeldmann meist die Außenbahn, hinten links, eingeplant hatte. „Das war nicht meine Wunschposition, aber so konnte ich immerhin meine Defensivqualitäten verbessern“, sagt der Mittelfeldspieler rückblickend, der im Sommer 2023 nach 16 Landesligaspielen (5 Tore) und vier Oberligaeinsätzen den vorübergehenden Wechsel vollzog. Am Hoffeld durchlief der 20-Jährige zuvor alle Nachwuchsteams. Nur unterbrochen durch das Gastspiel bei der SG Unterrath in der Saison 2019/20. B-Junioren-Bundesliga hieß damals die Herausforderung für „Walli“, der es krankeitsbedingt nur auf acht Einsätze brachte.

Zusammenarbeit schon in der Jugend

Jetzt also wieder der VfB 03 und die Zusammenarbeit mit Philipp Schütz, der Papadopoulos bereits im Nachwuchsbereich trainierte: „Walli ist ein schneller, technisch gut ausgebildeter Spieler mit dem nötigen Drang zum Tor. Er ist nach der auskurierten Oberschenkelverletzung seit fast vier Wochen wieder im Training und wird, wenn er richtig fit ist, auf jeden Fall eine Bereicherung für unser Team sein.“ Eine Kostprobe gab es bereits in Dilkrath, als der „Rekonvaleszent“ in den letzten 20 Minuten mitmischte, einen Treffer selbst erzielte und einmal präzise auflegte.

Aufrufe: 07.9.2024, 08:15 Uhr
RP / Elmar RumpAutor