Ausgebildet wurde Meyer bereits seit seinem neunten Lebensjahr in der Nachwuchsschmiede des SSV Jahn. Im November 2023 unterschrieb das Talent bei den Regensburgern seinen ersten Profivertrag. Er machte vier Zweitliga- und fünf Drittligaspiele. Hinzu kamen zahlreiche Einsätze in der Bayernliga. Letzten Sommer verließ Meyer den Jahn in Richtung Fürth. Beim „Kleeblatt“ blieb er ohne Pflichtspieleinsatz im Zweitligateam, sammelte dafür aber reichlich Erfahrung in der Regionalliga Bayern – dort, wo der Blondschopf auch nächste Saison spielen wird. Bei der DJK Vilzing hat Meyer einen Zweijahresvertrag bis 30.06.2028 unterschrieben und wird bereits am kommenden Montag zum Trainingsauftakt mit von der Partie sein.
„Perspektivisch ist es eine richtig tolle Sache, dass wir Max bei uns im Verein begrüßen dürfen. Als wir erfahren haben, dass er seine Zelte in Fürth abbrechen möchte und wieder in die Oberpfalz zurückkehrt, haben wir uns sofort um ihn bemüht. Max ist zweifelsfrei eines der größten Offensivtalente der Region, er hat trotz seiner erst 19 Jahre sowohl in Regensburg als auch in Fürth schon viel Zeit im Profi-Trainingsbetrieb verbracht. Er wird ab Herbst in Regensburg ein Studium beginnen, so dass ein Engagement bei uns geradezu ideal passt. Für unseren Verein ist die Personalie natürlich eine Bereicherung, und für Max aber auch ein richtig guter Schritt, sich auf höchstem Amateurniveau in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln“, freut sich Vilzings Abteilungsleiter Roland Dachauer über den Neuzugang. Der Funktionär ergänzt: „Vilzing hat in den letzten Jahren mehrfach bewiesen, dass wir gerade für junge Spieler ein richtig guter Verein sein können in ihrer Entwicklung.“
Auch Chefcoach Thorsten Kirschbaum nahm die Personalie wohlwollend zu Kenntnis: „Max ist ein Spieler mit viel Kreativität, mit starkem 1 gegen 1 in der Offensive und gutem Zug zum Tor. Er wird uns auf jeden Fall bereichern. Wir freuen uns, dass er mit uns in die neue Saison startet.“ Bei den Schwarzgelben sind die Kaderplanungen damit weitestgehend abgeschlossen. „Man kann natürlich in der Liga nichts ausschließen, es können sich täglich neue Szenarien ergeben. Aber Stand heute sehen wir uns gut aufgestellt und haben keinen akuten Handlungsbedarf im Kader“, informiert Dachauer.