Sportfreunde Uevekoven - SV Viktoria RW Waldenrath-Straeten (So., 14.00): Vor dem Kreisduell ist die Ausgangsposition höchst unterschiedlich. Uevekoven ist mit vier Punkten Vorletzter, Waldenrath-Straeten hält sich mit 15 Punkten im vorderen Mittelfeld auf und hat Kontakt zur Spitze. Das Problem des Sportfreunde-Teams ist der kleine Kader. Fallen Stammspielerinnen aus – was häufiger der Fall war –, können sie nicht adäquat ersetzt werden.
Das weiß man und bleibt ruhig und besonnen. Trainer Andreas Vecchio arbeitet akribisch an der Entwicklung und an Verbesserungen. Zuletzt fehlten vier Stammspielerinnen. Mit der Leistung der zwölf Spielerinnen, die in Merl aufliefen, war der Trainer sehr zufrieden. Er erwartet, dass sich die „Rückkehrerinnen“ ähnlich reinhängen wie ihre Kolleginnen.
Dann, so ist er sich sicher, haben die Uevekovenerinnen eine Chance, auch wenn der Gast die Favoritenrolle einnimmt. Im Kreisduell hat man auch etwas gutzumachen: Zum Ende der vergangenen Saison verlor Uevekoven das Heimspiel mit 0:6. Das letzte Tor gegen den Konkurrenten aus dem Kreis gelang am 18. September 2022 beim 2:0-Sieg. Jetzt wäre es mal wieder Zeit zu treffen.
Wie beim 6:0 im Mai ist die Viktoria wieder in der Favoritenrolle, will mit sechs Zählern aus den vergangenen beiden Partien der Hinrunde weiter oben anklopfen. „Wir dürfen uns vom 6:0 nicht täuschen lassen“, gibt Trainer Maik Honold seinen Spielerinnen mit auf den Weg. „Bei uns bleibt die Kadersituation weiter angespannt, es zieht sich wie ein roter Faden durch die Hinrunde“, sagt der Trainer.
Die offensiven Stammkräfte wie Jana Roggen oder Justine Siebert fehlen seit Wochen. Zudem verletzte sich Miriam Senft am vergangenen Spieltag am Knöchel und konnte das Mittelrheinpokalspiel am Donnerstagabend in Bergisch Gladbach nicht mitmachen. Hinter dem Einsatz von Lina Schranz steht weiter ein Fragezeichen.
Das Trainerteam hofft, dass sich die Verletztenliste nicht verlängert – zum Glück hilft die zweite Mannschaft aus. Durch die Personalsituation rückte das Team enger zusammen, die Leistungsträgerinnen übernehmen Verantwortung – vielleicht das größte Plus in dieser Phase. Fällt Jana Roggen weiter aus, wird wohl wieder Julia Mertens ganz vorne spielen, Kristina Hild nicht so defensiv agieren. Auf jeden Fall will die Viktoria ihre Chancen mit Blick nach oben nutzen, möchte von Beginn an das Heft in die Hand nehmen und nichts anbrennen lassen.
Dieser Artikel kommt von unserem Partner Aachener Zeitung. Noch mehr spannende Portraits, Reportagen, Livesstreams, Interviews und Analysen zu deinen Lieblingsteams in der Region findest du auf http://www.aachener-zeitung.de