
Am Freitagmittag ist die Frist verstrichen: Bis 12 Uhr mussten beim Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) die Lizenzierungsunterlagen für die Herren-Regionalliga und -Oberliga eingehen. Aus Sachsen-Anhalt haben dabei vier Vereine ihr Interesse für den Oberliga-Aufstieg hinterlegt.
Tabellenführer SSC Weißenfels, der zweitplatzierte SV Fortuna Magdeburg - beide treffen am Sonnabend im Gipfeltreffen aufeinander (live übertragen auf volksstimme.de und mz.de), der aktuelle Rangdritte SV Dessau 05 sowie der 1. FC Bitterfeld-Wolfen (5.) haben die Unterlagen für einen möglichen Schritt in die fünfte Liga eingereicht.
Damit rangiert der Fußballverband Sachsen-Anhalt - was das Aufstiegsinteresse zur Oberliga angeht - unter den nordostdeutschen Verbänden im Mittelfeld. Aus dem Sächsischen Fußballverband meldeten gleich fünf Clubs, aus Berlin ebenfalls vier. Weniger Interesse herrschte dabei in Brandenburg (3), in Mecklenburg-Vorpommern (2) und Thüringen, wo nur der aktuelle Tabellenführer SV Schott Jena meldete.
Aus dem LFV Mecklenburg-Vorpommern (2)
1. FC Neubrandenburg
FC Mecklenburg Schwerin
Aus dem Berliner FV(4)
Sp.Vg. Blau-Weiß 1890
SC Charlottenburg
Füchse Berlin Reinickendorf
1. FC Wilmersdorf
Aus dem Sächsischen FV (5)
SG Handwerk Rabenstein
SG Taucha 99
SG Dynamo Dresden
FC Oberlausitz Neugersdorf
BSG Stahl Riesa
Aus dem FLV Brandenburg (3)
BSG Stahl Brandenburg
1. FC Frankfurt/Oder
MSV 1919 Neuruppin
Aus dem FV Sachsen-Anhalt (4)
SV Dessau 05
SV Fortuna Magdeburg
SSC Weißenfels
Aus dem Thüringer FV (1)
SV Schott Jena
Keine Überraschungen gab es derweil bei den aktuellen Oberligisten. Alle Clubs, die aktuell in den beiden Oberliga-Staffeln des NOFV mitspielen, haben auch für die neue Saison wieder fristgerecht gemeldet.
Aus den beiden Oberliga-Staffeln (32)
F.C. Hansa Rostock
Berliner AK 07
SV Lichtenberg 47
SV Sparta Lichtenberg
BSV Eintracht Mahlsdorf
TSG Neustrelitz
Tennis Borussia Berlin
TuS Makkabi Berlin
SV Tasmania Berlin
FC Anker Wismar
FSV Optik Rathenow
SG Dynamo Schwerin
FC Viktoria 1889 Berlin
SG Union Klosterfelde
SV Siedenbollentin
S.D. Croatia Berlin
Bischofswerdaer FV 08
VfB Germania Halberstadt
VfB Auerbach
VfB 1921 Krieschow
SG Union Sandersdorf
SC Freital
FC Einheit Wernigerode
FSV Budissa Bautzen
FC Einheit Rudolstadt
FC Grimma
VfL 96 Halle
RSV Eintracht 1949
VFC Plauen
VfB Empor Glauchau
1. SC Heiligenstadt
1. FC Lok Stendal
Auch 14 der 18 Regionalliga-Vertreter haben einen Lizenzantrag für die Oberliga gestellt. Für viele Regionalligisten ist dieser Schritt häufig eine Formsache, um sich abzusichern. So finden sich unter den gemeldeten Clubs etwa auch Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig oder der vierplatzierte FC Rot-Weiß Erfurt. Auch der 1. FC Magdeburg hat seine zweite Mannschaft für den Abstiegsfall gemeldet.
Aus der Regionalliga Nordost (14)
Hertha BSC
VSG Altglienicke
F.C. Hertha 03 Zehlendorf
FC Eilenburg
Greifswalder FC
1. FC Lokomotive Leipzig
BSG Chemie Leipzig
FSV 63 Luckenwalde
ZFC Meuselwitz
SV Babelsberg 03
BFC Preussen
FC Rot-Weiß Erfurt
BFC Dynamo