Beim SV Niederbachem ist in diesem Winter einiges los. Mit Stefan Behr-O'Hara hat der Tabellensechste der Bezirksliga schnell auf den freiwilligen Rückzug von Trainer Sascha Strack reagiert. Auf dem Platz legt der SVN nun auch noch einmal nach und hat vier Neuzugänge präsentiert - dabei haben sich die Verantwortlichen um Behr-O'Hara auch bei einem Ligakonkurrenten bedient.
Leonid Saliuki und Safak Temel kommen als Doppelpack von Aufstiegsaspirant 1. FC Niederkassel nach Niederbachem. Mittelfeldmann Saliuki kam in dieser Spielzeit sechs Mal in der Bezirksliga zum Einsatz, einmal stand der 23-Jährige dabei von Anfang an auf dem Platz. In der vergangenen Rückrunde gehörte Saliuki indes noch zum Stammpersonal des 1. FC, nachdem er im Winter der Vorsaison mit der Empfehlung von 18 Toren in 17 Kreisliga-A-Spielen vom FC Kosova Sankt Augustin zum Bezirksligisten gewechselt war.
Saliuki wurde unter anderem bei Fortuna Köln, Borussia Lindenthal-Hohenlind und dem FC Hennef ausgebildet, gehörte für kurze Zeit zum Mittelrheinliga-Kader von Blau-Weiß Friesdorf und hat beim SSV Merten immerhin vier Landesligaspiele (ein Tor) gesammelt.
Die Vita von Abwehrspieler Temel ist derweil nicht ganz so bunt. Der 22-Jährige wechselte im vergangenen Winter vom MSV Bonn nach Niederkassel, spielte dort im ersten halben Jahr neun Mal und in diesem Jahr vier Mal - zwei Mal von Beginn an. Vor seinem Wechsel zum 1. FC war der Defensivspieler mit dem MSV Bonn in die Bezirksliga aufgestiegen.
Neben den beiden Neuen aus Niederkassel, spielen Arda Caliskan und Max Böhme ab der Rückrunde für Niederbachem. Der junge Caliskan stammt aus der Jugend von Blau-Weiß Friesdorf und sammelte bei den Sportfreunden Ippendorf in der Bonner A-Liga erste Einsätze im Herrenbereich. Zuletzt war der Mittelfeldspieler beim SC Rheinbach und verstärkt nun den SVN.
Mit Max Böhme kommt ein alter Bekannter zurück nach Niederbachem. Der 19-Jährige spielte in der Jugend bei den Blau-Weißen und war bis zuletzt für den Ahrweiler BC im Verband Rheinland unterwegs. Jetzt kehrt der Angreifer an den Mittelrhein zurück.
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