2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Vichttals Verfolgungsjagd wird zum Radio-Hit

Mittelrheinliga-Kracher setzt sich gegen Bezirksliga-Duell durch

von red · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Nick Förster

Die Entscheidung ist gefallen! Radio Sunshine packt die Mikrofone ein und reist am Wochenende zum Kurt-Bornhoff-Sportpark. Beim Voting für das „Spiel der Woche“ im Amateurfußball am Mittelrhein habt ihr einen eindeutigen Sieger gekürt – auch wenn ein lokales Bezirksliga-Duell erstaunliche Nehmerqualitäten bewies und lange Zeit am Thron rüttelte.

Der Sieger: Hochspannung im Kurt-Bornhoff-Sportpark

Mit 42,1 % der Stimmen war die Sache am Ende dann doch recht deutlich: Ihr wollt die SpVg Frechen 20 gegen den VfL Vichttal im Radio hören. Sportlich bietet die Partie auch jede Menge Zündstoff. Während die Frechener zuletzt trotz dünner Personaldecke Moral bewiesen, steht die Avramovic-Elf aus Vichttal in der Pflicht drei Punkte zu holen. Nach der jüngsten Punkteteilung gegen Merten zählt für den Tabellenzweiten im Titelrennen nur ein Dreier, um den Druck auf Spitzenreiter Bergisch Gladbach hochzuhalten. Radio Sunshine wird also live berichten, ob Vichttal die Kurve kriegt oder Frechen erneut zum Stolperstein wird.

Überraschender Verfolger

Einen beachtlichen zweiten Platz sicherte sich das Bezirksliga-Duell zwischen Alemannia Mariadorf und dem DJK FV Haaren. Mit stolzen 32,5 % landete das lokale Kräftemessen deutlich vor den anderen Landesliga-Partien.

So habt ihr abgestimmt

SpVg Frechen 20 – VfL Vichttal (Mittelrheinliga) 42,1 %
Alemannia Mariadorf – DJK FV Haaren (Bezirksliga 4) 32,5 %
Concordia Oidtweiler – TV Konzen (Bezirksliga 4) 10,0 %
DJK Rasensport Brand – Germania Lich-Steinstraß (Landesliga 2) 9,6 %
Union Schafhausen – SV Breinig (Landesliga 2) 5,7 %

Folgende Spiele standen zur Auswahl

Union Schafhausen – SV Breinig (Landesliga 2)
Während die Saison für den Mittelrheinliga-Absteiger Union Schafhausen im Niemandsland der Tabelle entgegenplätschert, steht für den SV Breinig alles auf dem Spiel. Trotz eines Sieben-Punkte-Rückstands auf den Primus FC Hürth bleibt die Motivation hoch – schließlich ist der zweite Tabellenplatz in dieser Spielzeit das goldene Ticket in die Mittelrheinliga. Die Ruhrig-Elf wird alles daran setzen, die Dominanz aus dem 4:1-Hinspielerfolg zu reproduzieren, um im Aufstiegsrennen nicht vorzeitig abreißen zu lassen.

DJK Rasensport Brand – Germania Lich-Steinstraß (Landesliga 2)
Für die Gäste aus Lich-Steinstraß ist die Resterspeisekarte der Saison überschaubar: Mit 29 Punkten auf dem Konto kann die Germania befreit aufspielen. Ganz anders die Gefühlswelt bei Rasensport Brand: Das Polster auf die Abstiegszone beträgt zwar noch sieben Punkte, ist aber im Tabellenkeller kein Ruhekissen. Um den Klassenerhalt vorzeitig zu zementieren, benötigt Brand gegen den spielstarken Gast dringend Zählbares.

Alemannia Mariadorf – DJK FV Haaren (Bezirksliga 4)
In diesem lokalen Kräftemessen geht es für den DJK FV Haaren um die strategische Ausrichtung für den Saisonendspurt. Die Ausgangslage ist verlockend: Der Rangachte liegt nur vier Zähler hinter der „Landalemannia“ auf Platz 4. Mit einem Auswärtssieg im Gepäck würde Haaren nicht nur an den Top-5 kratzen, sondern auch ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel senden.

Concordia Oidtweiler – TV Konzen (Bezirksliga 4)
In Konzen regiert die Wachsamkeit: Lediglich vier Punkte trennen das Team von der bedrohten Zone. Um den drohenden Abstiegsstrudel zu vermeiden, gastiert die Kaulartz-Elf bei Concordia Oidtweiler – und führt dabei mehr als nur die Tabelle im Hinterkopf. Nach der schmerzhaften Niederlage im Hinspiel, die erst tief in der Nachspielzeit besiegelt wurde, brennt der TV Konzen auf eine späte sportliche Revanche.

SpVg Frechen 20 – VfL Vichttal (Mittelrheinliga)
Es ist das Duell der unterschiedlichen Vorzeichen: Die SpVg Frechen 20 bewies zuletzt Nehmerqualitäten und trotzte einer dünnen Personaldecke drei Punkte gegen das Schlusslicht FC Pesch ab. Der VfL Vichttal hingegen musste sich im Top-Spiel gegen Merten mit einer Punkteteilung begnügen. Für die Avramovic-Elf ist die Marschroute im Frechener Kurt-Bornhoff-Stadion deshalb klar: Nur ein Sieg hält den Druck auf Spitzenreiter Bergisch Gladbach hoch.