Die ersten guten Chancen eröffneten sich Phil Zimmermann und Etienne Feese (18.), aber zur Führung reichten sie noch nicht. Die erzielte kurz danach Maximilian Wagener, doch Schiedsrichterin Amelie Lainka erkannte ein vorausgegangenes Foulspiel (25.). Nach einer guten halben Stunde kamen auch die Jüchener das erste Mal gefährlich vor den Hildener Kasten, aber Torwart Yannic Lenze wehrte den Versuch zur Ecke ab (32.). Drei Minuten später durften die VfB 03-Anhänger jubeln, als Mohammed Cissé einen Kopfball von Len Heinson zum 1:0 über die Linie beförderte. Noch vor der Pause legten die Platzherren nach. Einen Freistoß wussten sie noch nicht zu nutzen. Dann aber verwertete Feese ein Zuspiel von Fabian zur Linden zum 2:0 (45.+1).
Team will Titel für den Trainer
Tim Schneider verfolgte den Auftritt seiner Mannschaft bis dahin zufrieden. Gleichwohl erkannte der Chefcoach des VfB 03: „Wir sind nicht so gut aus der Pause gekommen.“ Eine Phase, die der Jüchener Nils Friebe mit einem satten Schuss in den rechten Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte (49.). „Das war ein Wachmacher“, bekannte Schneider und sagte: „Danach haben wir einen Gang hoch geschaltet und waren wieder besser im Spiel. Den Elfmeter nach einem Foul an Heinson verwandelte Nick Sangl schon gewohnt souverän zum 3:1 (59.). Den Schlusspunkt setzte Mo Cissé, der zunächst zwei Gegenspieler umdribbelte, ehe er mit einem gefühlvollen Lupfer über Torwart Björn Nowicki den 4:1-Endstand markierte (75.). Danach war Feierstimmung beim VfB 03 angesagt.
„Ich bin einfach happy, jetzt ist wieder alles drin“, erklärte Schneider mit glänzenden Augen und ergänzte: „Nun kann ich in aller Ruhe nach Ulm fahren zu meinem Patenkind, das Geburtstag hat.“ Seine Mannschaft hingegen will im Flow bleiben. „Durch das Ziel, oben mitspielen zu wollen, haben wir neue Motivation gefunden. Wir wollen Meister werden – auch für Tim, gerade nach den letzten Ereignissen. Wir möchten ihm das gerne zum Abschied schenken, aber auch für den einen oder anderen, der nicht weitermacht“, erzählt Pascal Weber. Der Angreifer, der beim KFC Uerdingen bereits Profi-Erfahrung sammelte, vermag keine Antwort zu geben, weshalb es im neuen Jahr auf einmal so gut läuft. Sein Rezept für die nächsten Wochen: „Wir wollen Spaß haben, alles geben, füreinander da sein und gut zusammen Fußball spielen.“ Sein Fazit: „Wenn wir so weiter spielen, bin ich maximal glücklich über diese Saison.“
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