
Der VfR Aalen setzt seine Wintervorbereitung mit anspruchsvollen Aufgaben fort. Gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Südwest zeigt die Mannschaft von Trainer Beniamino Molinari Phasen von Stabilität und Mut, muss sich am Ende jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Die Partie liefert wichtige Erkenntnisse – und lenkt den Blick unmittelbar auf die nächste Bewährungsprobe.
Das heutige Testspiel gegen die SGV Freiberg ist aus Aalener Sicht ein Gradmesser. Mit dem Tabellenführer der Regionalliga Südwest wartete ein Gegner, der Tempo, Präzision und Konsequenz mitbringt. Der VfR Aalen stellt sich dieser Aufgabe bewusst und hält die Partie lange offen. Die erste Halbzeit bleibt torlos, geprägt von Ordnung, Konzentration und dem Versuch, die Abläufe aus dem Training auf den Platz zu bringen.
Nach dem Seitenwechsel kippt die Begegnung zunächst zugunsten der Gäste. In der 54. Minute bringt Tino Bradara die Freiberger mit 1:0 in Führung. Der Treffer verändert die Statik des Spiels, Aalen bleibt jedoch präsent und sucht weiter den Weg nach vorn. In der 67. Minute erhöht Matt-Brahan Zié auf 2:0 und verschafft dem Regionalliga-Spitzenreiter einen spürbaren Vorteil.
Doch Aalen antwortet. In der 74. Minute gelingt Steffen Kienle der Anschlusstreffer zum 1:2. Das Tor verleiht dem Spiel neue Spannung und unterstreicht den Willen des Oberligisten, sich nicht dem Niveauunterschied zu beugen. In dieser Phase zeigt der VfR Mut, versucht Druck aufzubauen und bleibt im Spiel.
Die Entscheidung fällt spät. In der 85. Minute verwandelt Leon Petö einen Foulelfmeter zum 3:1 für Freiberg. Der Treffer setzt den Schlusspunkt unter eine Partie, die für Aalen trotz der Niederlage wertvoll bleibt. Das Ergebnis spiegelt die Qualität des Gegners wider, lässt aber auch erkennen, dass Aalen phasenweise Anschluss hält.
Aus Sicht von Trainer Beniamino Molinari liefert dieser Test wichtige Hinweise. Gegen einen Spitzenreiter der Regionalliga Südwest wird sichtbar, wo Abläufe greifen und wo weitere Arbeit nötig ist. Genau dafür ist diese Phase der Vorbereitung gedacht: messen, einordnen, justieren.
Der Blick richtet sich deshalb rasch nach vorn. Bereits am Mittwoch, 28. Januar 2026, steht um 18:30 Uhr das nächste Testspiel an. Dann empfängt der VfR Aalen den FV Illertissen aus der Regionalliga Bayern. Wieder wartet ein Gegner aus einer höheren Spielklasse, wieder geht es darum, sich unter anspruchsvollen Bedingungen zu behaupten.
Das Duell mit Illertissen bietet die nächste Gelegenheit, die Lehren aus dem Spiel gegen Freiberg umzusetzen. Die Belastung bleibt hoch, die Anforderungen klar. Für Aalen geht es darum, die eigene Struktur weiter zu festigen, die Intensität erneut abzurufen und die positiven Phasen aus dem heutigen Spiel zu verlängern.
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