2026-04-01T12:50:56.008Z

Allgemeines

Cottbus übernimmt nach Topspiel-Sieg gegen RWE die Tabellenspitze

3. Liga: Der FC Energie Cottbus ist dank eines 3:2-Erfolgs gegen Rot-Weiss Essen neuer Tabellenführer. Die Misere des 1. FC Saarbrücken geht weiter.

von Markus Becker · 23.11.2025, 22:41 Uhr · 0 Leser
Der neue Tabellenführer: Energie Cottbus.
Der neue Tabellenführer: Energie Cottbus. – Foto: Imago Images

Der TSV 1860 München scheint mit reichlich Verzögerung angekommen zu sein. Mit dem 2:0-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken machen die Löwen auch einen Satz nach oben im Tableau, während die Durststrecke der Saarländer weitergeht. Am Abend lieferten sich Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus einen aufopferungsvollen Fight mit besserem Ende für die Lausitzer, die damit die Tabellenspitze übernehmen.

Am Samstag sorgte der SC Verl mit einem 5:1-Erfolg über Viktoria Köln für ein echtes Ausrufezeichen. Der damit zunächst erlangte zweite Tabellenrang, sollte jedoch nur kurz Bestand haben. Der VfL Osnabrück rang nämlich den FC Ingolstadt nieder. Unterdessen feierte der TSV Havelse den ersten Saisonsieg, Alemannia Aachen verlor einmal mehr zu Hause, diesmal gegen den SSV Jahn Regensburg.

Am späten Sonntagabend folgt dann das nominelle Topspiel des Wochenendes. Rot-Weiss Essen empfängt Energie Cottbus. Mit etwas Schützenhilfe könnte es dabei sogar um den Sprung an die Tabellenspitze gehen.

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Duisburg erlebt Horror-Hälfte im Kraichgau

Enttäuschender Freitag für den MSV.
Enttäuschender Freitag für den MSV. – Foto: IMAGO / foto2press

Ein herber Rückschlag in den Aufstiegshoffnungen der Duisburger. Aufgrund einer erschreckend biederen ersten Hälfte war die Partie für die Hirsch-Elf schon frühzeitig entschieden. Zwar konnten die Zebras nach dem Seitenwechsel noch Schadensbegrenzung betreiben, mehr aber auch nicht. Die kürzlich zurückgewonnene Tabellenführung steht nun wieder auf dem Spiel.

TSG 1899 Hoffenheim II – MSV Duisburg 4:1
TSG 1899 Hoffenheim II: Lúkas Petersson, Ruben Reisig (88. Diren Dagdeviren), Luca Erlein, Yannik Lührs, Valentin Gendrey (46. Florian Bähr), Valentin Lässig, Luka Djuric, Paul Hennrich (71. Arian Llugiqi), David Mokwa (71. Ben Opoku), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (84. Nader El-Jindaoui), Deniz Zeitler - Trainer: Stefan Kleineheismann
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter (80. Niklas Jessen), Alexander Hahn, Can Coskun, Mert Göckan, Leon Müller (72. Christian Viet), Rasim Bulic (63. Jesse Tugbenyo), Conor Noß, Patrick Sussek (46. Maximilian Dittgen), Tim Heike (46. Florian Krüger) - Trainer: Dietmar Hirsch
Schiedsrichter: Niclas Rose (Neukloster) - Zuschauer: 1769
Tore: 1:0 Paul Hennrich (6.), 2:0 David Mokwa (36.), 3:0 Ayoube Amaimouni-Echghouyab (42.), 4:0 David Mokwa (45.), 4:1 Conor Noß (72.)

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Boyds Treffer reicht dem SV Waldhof

Beide Seiten taten sich auf dem holprigen Geläuf zu Beginn merklich schwer. Erste Torchance entfiel auf entfiel auf den SV Waldhof. Tim Sechelmann kam unverhofft im Rückraum zum Abschluss, doch scheiterte an Noah Brdar (16.). Ein Offensivfeuerwerk war auch in der Folge nicht zu bestaunen. Mehr als ein abgeblockter Schuss von Terrence Boyd (38.) war jedoch nicht zu verzeichnen.

Boyd erzielte den wichtigen Führungstreffer.
Boyd erzielte den wichtigen Führungstreffer. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

Im zweiten Durchgang wagte sich schließlich auch der SVWW mit gelegentlichen Vorstößen. Tarik Gözüsirin, der am gut reagierenden Thijmen Nijhuis nicht vorbeikam (56.), konnte dies aber nicht belohnen. In der Folge gehörte wieder den Mannheimer Hausherren das Spiel, doch die entscheidende Durchschlagskraft ließen auch sie oft vermissen. Einmal brach der Waldhof dann aber doch durch. Kennedy Okpala fand Boyd, der vor Brdar cool blieb und zur Führung abschloss (71.).

Wiesbaden hätte in der Nachspielzeit noch den späten Ausgleich feiern können, aber Jakob Lewald vergab aus vielversprechender Position (90.+2).

SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden 1:0
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Tim Sechelmann, Lukas Klünter, Niklas Hoffmann, Seyhan Yigit (46. Nicklas Shipnoski), Janne Sietan, Adama Diakhaby, Kennedy Okpala, Samuel Abifade, Terrence Boyd, Emmanuel Iwe (66. Julian Rieckmann)
SV Wehen Wiesbaden: Noah Brdar, Niklas May, Jordy Gillekens, Jakob Lewald, Tarik Gözüsirin (76. Moritz Flotho), Ole Wohlers (76. Lukas Schleimer), Ryan Johansson, Orestis Kiomourtzoglou (28. Florian Hübner), David Suárez (14. Gino Fechner), Nikolas Agrafiotis (76. Donny Bogicevic), Fatih Kaya
Schiedsrichter: Marc-Philipp Eckermann - Zuschauer: 17406
Tore: 1:0 Terrence Boyd (71.)

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Köln geht zu Hause gegen Verl unter

Verl lässt Köln keine Chance.
Verl lässt Köln keine Chance. – Foto: Imago Images

Ohne viel Anlauf stach Verl zuerst. In einer Umschaltsituation setzte Dennis Waidner Alessio Besio in Szene, der vor dem Tor cool blieb und Dudu für die Führung tunnelte (7.). Ein Chancenfestival war es daraufhin zwar nicht, zwingender war der SCV allemal. Nach Ballgewinn von Joshua Eze ging es über Besio weiter zu Berkan Taz, der aus kurzer Distanz den Schädel zum 2:0 hinhielt (45.+4). Mit der Pausenführung im Rücken ging es gleich positiv für die Gäste weiter. Timur Gayret erhöhte in Folge eines Eckballs (48.), Niko Kijewski erhöhte gar nach Fehler von Dudu auf 4:0 (61.). Der eingewechselte Julian Stark machte schlussendlich mit seinem platzierten Treffer alles klar (64.). In der Schlussphase sorgte schließlich Frank Ronstadt für den Ehrentreffer (90.), der in der Endbetrachtung aber nicht mehr viel ändern sollte. Die Verler übernehmen damit für den Moment Platz zwei, Köln erlebt vor heimischem Publikum ein Debakel.

Viktoria Köln – SC Verl 1:5
Viktoria Köln: Eduardo Dos Santos Haesler, Simon Handle, Christoph Greger (24. Tobias Eisenhuth), Lars Dietz, Meiko Sponsel, Tim Kloss, Lucas Wolf (81. Florian Engelhardt), Leonhard Münst, Frank Ronstadt, Lex-Tyger Lobinger (63. Leander Popp), David Otto (63. Yannick Tonye) (64. Benjamin Zank)
SC Verl: Philipp Schulze, Fynn Otto, Niko Kijewski (79. Michel Stöcker), Oualid Mhamdi, Martin Ens, Yari Otto (64. Julian Stark), Berkan Taz (71. Jonas Arweiler) (71. Chilohem Onuoha), Timur Gayret, Joshua Eze (71. Fabian Wessig), Dennis Waidner, Alessio Besio
Schiedsrichter: Jonah Besong (Duisburg)
Tore: 0:1 Alessio Besio (7.), 0:2 Berkan Taz (45.+4), 0:3 Timur Gayret (48.), 0:4 Niko Kijewski (61.), 0:5 Julian Stark (64.), 1:5 Frank Ronstadt (90.)

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Schuster erlöst die Kogge gegen Schweinfurt

In einer größtenteils ereignislosen Anfangsphase hatten den Schnüdel durch Joshua Endres die einzige ordentliche Gelegenheit, für die Kogge parierte Benjamin Uphoff im Kasten (12.). Rostock wurde danach wieder deutlich aktiver und drückten den Aufsteiger und Außenseiter in die eigene Hälfte. Kristian Böhnlein klärte einen Abschluss von Benno Dietze auf der Linie (22.), wenig später parierte Toni Stahl einen akrobatischen Versuch von Franz Pfanne (25.). Dietze (30.) und Andreas Voglsammer (43.) vergaben weitere Gelegenheiten für die Hansa, die sich ärgern musste, dass es ohne Tore in die Kabinentrakte ging.

Jubeltraube zum Führungstreffer.
Jubeltraube zum Führungstreffer. – Foto: Imago Images

Zwar begann der zweite Durchgang mit einem erneuten Uphoff-Parade, diesmal gegen Ekin Celebi (53.), doch Rostock hatte weiter klare Feldvorteile. Konkret wurde es dann aber erst wieder in der Schlussphase. Schweinfurt konnte sich in der Situation nicht befreien, Jan Mejdr gab weiter auf Marco Schuster, dessen abgefälschter Abschluss im Tor landete (78.). Christian Kinsombi hätte daraufhin auch noch nachlegen können, setzte seinen Kopfball aber nur an die Latte (86.). In der Nachspielzeit machte Emil Holten schließlich den Deckel Drauf, die Schnüdel rutschen damit auch wieder ans Tabellenende ab.


F.C. Hansa Rostock – 1. FC Schweinfurt 05 2:0
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Franz Pfanne, Jan Mejdr, Florian Carstens, Viktor Bergh, Marco Schuster, Jonas Dirkner (66. Christian Kinsombi), Benno Dietze (92. Paul Stock), Kenan Fatkic, Ryan Don Naderi (83. Maximilian Krauß), Andreas Voglsammer (84. Emil Holten) - Trainer: Daniel Brinkmann
1. FC Schweinfurt 05: Toni Stahl, Luca Trslic, Thomas Meißner, Lucas Zeller, Pius Krätschmer, Ekin Çelebi (88. Nico Grimbs), Kristian Böhnlein (88. Devin Angleberger), Joshua Endres (75. Fabio Luque-Notaro), Johannes Geis, Michael Dellinger (60. Jakob Tranziska), Manuel Wintzheimer (75. Lauris Bausenwein) - Trainer: Victor Kleinhenz
Schiedsrichter: Fabienne Michel - Zuschauer: 23000
Tore: 1:0 Marco Schuster (78.), 2:0 Emil Holten (90.+4)

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Havelse gewinnt erstmals, Ulm viel zu blass

Leon Dajaku ließ die Hausherren aus Niedersachsen erst einmal tief durchatmen. Sein Abschluss landete am Aluminium (6.). Havelse wurde in der Folge aber immer stärker und schlug eiskalt zu. Emre Aytun entwischte nach einem Eckball seinem Bewacher und drückte das Spielgeräte freistehende per Kopf über die Linie (23.). Havelse hatten in der Folge keine große Mühe mit den Spatzen, ließ zunächst nichts anbrennen, ohne dabei aber selbst für große Gefahr zu sorgen. Das Spielbild setzte sich daraufhin weiter fort und Havelse hatte noch einen weiteren Pfeil im Köcher.

Havelse kann noch gewinnen.
Havelse kann noch gewinnen. – Foto: Imago Images

Marko Ilic setzte sich gegen Jan Boller durch und überwand Christian Ortag überlegt zum 2:0 (57.). Danach herrschte viel Leerlauf. Havelse versuchte den ersten Saisonsieg über die Ziellinie zu bringen, geriet später aber noch einmal ins Schwitzen. Ein Distanzkracher aus knapp 30 Metern von Max Brandt sorgte für erneute Spannung (88.), ein Comeback war gegen den Aufsteiger aber nicht mehr drin.

TSV Havelse – SSV Ulm 1846 Fußball 2:1
TSV Havelse: Tom Opitz, Dominic Minz, Besfort Kolgeci, Emre Aytun, Leon Sommer, Semi Belkahia, Jannik Oltrogge, Johann Berger (84. Julian Rufidis), Nassim Boujellab (84. Julius Düker), Marko Ilic (77. Robin Müller), Lorenzo Paldino (59. John Xaver Posselt)
SSV Ulm 1846 Fußball: Christian Ortag, Jonathan Meier, Felix Vater, Jan Boller, Max Scholze (69. Evan Brown) (88. Julian Etse), Dennis Chessa, Max Julian Brandt, Ben Westermeier (74. Lucas Röser), André Becker, Paul-Philipp Besong (69. Ensar Aksakal), Leon Dajaku (69. Elias Löder)
Schiedsrichter: Simon Schreiner (Pfarrkirchen)
Tore: 1:0 Emre Aytun (23.), 2:0 Marko Ilic (57.), 2:1 Max Julian Brandt (88.)

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Regensburg kauft Aachen den Schneid ab

Aachen präsentierte sich hellwach in der Anfangsphase. Nach Vorarbeit von Bentley-Baxter Bahn landete der abgefälschte Abschluss von Lars Gindorf nur am Querbalken (3.). Der Top-Torjäger hatte auch die nächste Gelegenheit auf dem Fuß, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Keeper Felix Gebhardt (9.). Regensburg bis dahin noch recht passiv, meldete sich aber prompt im Spiel. Eric Hottmann fand mit seiner Flanke Benedikt Bauer, der Jan Olschowsky aus dem Strafraum bezwang (22.).

Vor heimischen Publikum wird Aachen noch nicht warm.
Vor heimischen Publikum wird Aachen noch nicht warm. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

Aachen gab sich in der Folge zu blass, konnte gegen den Rückstand keine nennenswerte Reaktion zeigen. Nach dem Seitenwechsel kam Bahn dem Ausgleich nahe, doch Leo Mätzler rettete noch auf der Linie (47.). Danach waren dann wieder die Oberpfälzer am Zuge. Der zur zweiten Hälfte eingewechselte Nicolas Oliveira fand mit seiner flachen Hereingabe Hottmann, der die Kugel nur noch ins leere Tor bugsieren musste (55.). Aachen investierte im weiteren Verlauf noch gelegentlich mehr nach vorne, doch unter anderem Kwasi Wriedt vergab nach einem Konter zu leichtfertig (82.).

Alemannia Aachen – SSV Jahn Regensburg 0:2
Alemannia Aachen: Jan Olschowsky, Sasa Strujic (79. Florian Heister), Jeremias Lorch (46. Faton Ademi), Pierre Nadjombe, Marius Wegmann, Bentley-Baxter Bahn, Danilo Wiebe (90. Joel Da Silva Kiala), Lars Gindorf, Mehdi Loune (79. Kwasi Wriedt), Emmanuel-Chinedu Elekwa (46. Niklas Castelle), Mika Schroers - Trainer: Mersad Selimbegovic
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller (81. Philipp Müller), Benedikt Bauer, Leo Mätzler, Felix Strauss, Nick Seidel, Noel Eichinger (89. Phil Beckhoff), Adrian Fein, Eric Hottmann (89. Florian Dietz), Christian Kühlwetter (68. Dustin Forkel), Sebastian Stolze (46. Nicolas Oliveira) - Trainer: Michael Wimmer
Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött) - Zuschauer: 20000
Tore: 0:1 Benedikt Bauer (22.), 0:2 Eric Hottmann (55.)

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Osnabrück mit Lucky Punch gegen FCI

Auf Seiten des VfL hatte Lars Kehl früh die Führung auf dem Fuß, Kai Eisele vereitelte jedoch mit einer Fußabwehr (11.). Große Torgefahr entstand in der Folge auf beiden Seiten nicht. Der FCI kam näherte sich dahingehend zumindest noch an. Marcel Costly (42.) und Max Besuschkow (45.) hatten jedoch keinen Erfolg. Im zweiten Durchgang war es eine weiterhin zähe Angelegenheit, erst kurv vor Schluss ging es dann noch einmal rund. Zunächst rettete aber noch Max Plath gegen Kevin Schumacher (82.), wenig später bekam Bernd Risselmann eine Flanke von Kai Pröger nicht ordentlich gedrückt (88.). Osnabrück war am Drücker und kam noch einmal in Abschlussmöglichkeit. Ismail Badjie ließ Gegenspieler Mattis Hoppe stehen und schlenzte daraufhin ins lange Eck (89.). Ingolstadt schmiss naturgemäß alles nach vorne, doch brach nicht mehr durch. Osnabrück zieht mit dem Lucky Punch mit Duisburg an der Tabellenspitze gleich.

VfL Osnabrück – FC Ingolstadt 04 1:0
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Jannik Müller (86. Theo Janotta), Robin Fabinski, Kevin Wiethaup (62. Fridolin Wagner), Patrick Kammerbauer, Kevin Schumacher (85. Kai Pröger), David Kopacz (62. Ismail Badjie), Bjarke Jacobsen, Lars Kehl (85. Bernd Riesselmann), Robin Meißner - Trainer: Timo Schultz - Co-Trainer: Frithjof Hansen - Co-Trainer: Ferydoon Zandi
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly (90. Davide Sekulovic), Simon Lorenz, Max Plath, Linus Rosenlöcher (77. Ognjen Drakulic), Jonas Scholz, Yannick Deichmann (61. Mattis Hoppe), Max Besuschkow, Frederik Carlsen (90. Julian Kügel), Gustav Christensen, Dennis Kaygin (77. Yann Sturm) - Trainer: Sabrina Wittmann - Co-Trainer: Fabian Reichler - Co-Trainer: Ilia Gruev - Co-Trainer: Nico Hurst
Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing) - Zuschauer: 14386
Tore: 1:0 Ismail Badjie (89.)

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1860 setzt Saarbrückens Misere fort

1860 kam gut in der Partie an. Nachdem Marvin Rittmüller die frühe Führung verpasste (8.), machte es Patrick Hobsch nach einem Abpraller von Philipp Menzel besser (13.). Von Saarbrücken kam bis dahin und in der Folge nicht außerordentlich viel. Calogero Rizzuto prüfte Thomas Dähne mit einem Distanzschuss, den der Löwen-Keeper sicher vereitelte (17.). Ansonsten herrschte viel Leerlauf.

Kevin Volland hatte auch ordentliche Chancen für einen Treffer.
Kevin Volland hatte auch ordentliche Chancen für einen Treffer. – Foto: Sven Leifer

Erst in der zweiten Hälfte passierte wieder mehr. Saarbrücken wollte wieder aktiver am Spielgeschehen teilnehmen, die besseren Chancen hatten aber die Hausherren. Kevin Volland versuchte sich mit einem Abschluss ins rechte Eck, den Menzel parierte (54.), auch bei seinem Freistoß hatte der ehemalige Nationalspieler kein Glück (60.). In der Schlussphase kam noch einmal der FCS gefährlich vor das gegnerische Tor, Florian Picks Abschluss prallte jedoch am Aluminium ab (89.). Auf der anderen Seite war es dann geschehen. Joel Bichsel legte Thore Jacobsen, den folgenden Strafstoß verwandelte der Gefoulte zum 2:0-Endstand (90. +1). Saarbrücken tritt also weiter auf der Stelle, während 1860 Schritt für Schritt den schwachen Saisonstart vergessen macht.

TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:0
TSV 1860 München: Thomas Dähne, Max Reinthaler (90. Max Christiansen), Sean Dulic, Clemens Lippmann, Philipp Maier, Siemen Voet, Marvin Rittmüller (86. Tim Danhof), Thore Jacobsen, Patrick Hobsch, Kevin Volland (67. David Philipp), Sigurd Haugen (86. Florian Niederlechner) - Trainer: Markus Kauczinski
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Philip Fahrner, Lasse Wilhelm (78. Manuel Zeitz), Joel Bichsel, Robin Bormuth, Kasim Rabihic (78. Tim Civeja), Elijah Krahn (78. Abdoulaye Kamara), Kai Brünker (29. Dominic Baumann), Florian Pick, Rodney Elongo-Yombo (64. Patrick Schmidt) - Trainer: Alois Schwartz
Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen) - Zuschauer: 15000
Tore: 1:0 Patrick Hobsch (13.), 2:0 Thore Jacobsen (90.+1 Foulelfmeter)

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Torloses Remis im Erzgebirge

Schon früh musste Aues Keeper Martin Männel gegen Stuttgarts umtriebigen Angreifer Mansour Ouro-Tagba eingreifen (3.). Ein wahres Offensivfeuerwerk spielte sich in der Folge nicht ab. So hatte der VfB nach knapp einer halben Stunde die Möglichkeit das Spiel zu beleben. Doch Noah Darvich scheiterte mit einem Freistoß ebenfalls an Männel (29.).

Im zweiten Durchgang war es ein offeneres und vor allem ansehnlicheres Spiel. Auf Seiten der Veilchen traf Ryan Malone per Kopf den Pfosten (56.), auch bei seinem Abschluss kurz darauf fehlte nicht viel (59.). In der Schlussphase näherten sich Mohamed Sankoh (89.). und Jannic Ehlers (90. +2) noch einmal an, doch ohne Erfolg.

FC Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II 0:0
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel, Erik Majetschak, Pascal Fallmann, Ryan Malone (72. Jonah Fabisch), Eric Uhlmann, Tristan Zobel, Moritz Seiffert (73. Jamilu Collins), Mika Clausen, Julian Günther-Schmidt (72. Boris Tashchy), Marcel Bär (54. Ricky Bornschein), Erik Weinhauer (73. Jannic Ehlers)
VfB Stuttgart II: Florian Hellstern, Dominik Nothnagel, Maximilian Herwerth (61. Alexander Groiß), Michael Glück, Samuele Di Benedetto (84. Christopher Olivier), Mirza Catovic (75. Julian Lüers), Abdenego Nankishi (61. Efe Korkut), Lauri Penna, Noah Darvich (75. Mohamed Sankoh), Yanik Spalt, Mansour Ouro-Tagba
Schiedsrichter: Ben Henry Uhrig (11.08.2000 ) - Zuschauer: 6821
Tore: keine Tore
Besondere Vorkommnisse: Noah Darvich (VfB Stuttgart II) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Martin Männel (30.).

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Cottbus sorgt für hängende Köpfe an der Hafenstraße und springt auf Platz eins

RWE verzeichnete zunächst mehr Spielanteile, konnte dadurch aber nicht durchbrechen. Den ersten Stich setzten die Gäste aus der Lausitz, nachdem Moritz Hannemann im Duell mit Michael Kostka im Strafraum zu Boden ging. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tolcay Cigerci zur Führung für die Cottbuser (14.). Essen war auch in der Folge äußerst bemüht, doch Cottbus machte die Räume geschickt zu und offerierte nur wenig. Jannik Mause kam nicht ganz an eine Freistoßflanke heran (29.), wenig später versuchte es Lucas Brumme nach einem ruhenden Ball direkt, doch Marius Funk vereitelte die Chance (40.). Und auch nach Mauses vielversprechender Chancen auf Vorarbeit von Kaito Mizuta (42.) stand weiter die Null aus Sicht von Essen. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit sollte bestraft werden. Justin Butler hatte auf der linken Seite viel Platz und marschierte mit großen Schritten Richtung Heimtor, wo er gekonnt an Jakob Golz vorbeischob (51.).

RWE zeigte eine ordentliche Vorstellung.
RWE zeigte eine ordentliche Vorstellung. – Foto: Imago Images

Die Antwort der Hausherren folgte wenig später. Nach Hereingabe von Ramien Safi traf Mause trocken mit dem ersten Kontakt ins Eck (61.). Essen drängte daraufhin auf den Ausgleich, doch mitten in eine eigentlich gute Phase fand auf der anderen Seite Cigerci mit seiner Hereingabe Erik Engelhardt, der im ersten Versuch noch an Golz abprallte, den Nachschuss dafür im Tor unterbrachte (70.). RWE musste sich daraufhin lange schütteln, durfte in der Schlussphase aber noch einmal hoffen. Tom Moustier nahm sich aus der Distanz mal ein Herz und traf mit einer wunderschönen Flugkurve zum Anschlusstreffer (88.). In der Nachspielzeit hatte lediglich Safi noch eine Torchance, doch sein abgefälschter Schuss wurde von Funk noch pariert (90. +1). Cottbus behauptet sich somit in einem eng umkämpften Topspiel und übernimmt damit auch noch die Tabellenführung.

Rot-Weiss Essen – FC Energie Cottbus 2:3
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, José-Enrique Rios Alonso, Lucas Brumme (81. Tom Moustier), Tobias Kraulich, Michael Kostka (59. Jannik Hofmann), Torben Müsel, Ahmet Arslan (59. Ramien Safi), Klaus Gjasula, Kaito Mizuta (74. Franci Bouebari), Marvin Obuz (59. Marek Janssen), Jannik Mause
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Tim Campulka, Leon Guwara (59. Anderson Lucoqui), King Manu, Axel Borgmann, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci, Moritz Hannemann (70. Nyamekye Awortwie-Grant), Simon Straudi, Erik Engelhardt (81. Lukas Michelbrink), Justin Butler (70. Timmy Thiele)
Schiedsrichter: Martin Wilke
Tore: 0:1 Tolcay Cigerci (14. Foulelfmeter), 0:2 Justin Butler (51.), 1:2 Jannik Mause (61.), 1:3 Erik Engelhardt (70.), 2:3 Tom Moustier (88.)

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So geht es weiter


16. Spieltag
28.11.25 SV Wehen Wiesbaden - FC Erzgebirge Aue
29.11.25 1. FC Saarbrücken - Rot-Weiss Essen
29.11.25 FC Ingolstadt 04 - TSG 1899 Hoffenheim II
29.11.25 SSV Ulm 1846 Fußball - TSV 1860 München
29.11.25 FC Energie Cottbus - Viktoria Köln
29.11.25 MSV Duisburg - Alemannia Aachen
29.11.25 1. FC Schweinfurt 05 - SV Waldhof Mannheim
30.11.25 SSV Jahn Regensburg - F.C. Hansa Rostock
30.11.25 SC Verl - VfL Osnabrück
30.11.25 VfB Stuttgart II - TSV Havelse

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