2024-02-29T12:18:27.553Z

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Aufstiegsaspirant FC Palatia Limbach feiert den 6:1-Heimsieg gegen den SV Rohrbach
Aufstiegsaspirant FC Palatia Limbach feiert den 6:1-Heimsieg gegen den SV Rohrbach – Foto: Ralf Hasselberg

Verbandsliga Nordost: Wer bleibt drin und wer muss raus?

Von einem bis zu vier Absteigern ist alles möglich

Auch in der Verbandsliga Nordost steht die Zahl der möglichen Absteiger zur Winterpause noch in den Sternen. Bei der Berechnung gibt es zwei Variablen: Erstens die Zahl der Nordost-Absteiger aus der Schröder-Liga und zweitens, das Spiel des Vizemeisters in der Relegation gegen den Südwest-Zweiten.

Gehen wir hier zuerst einmal vom besten Fall aus: In der Schröder-Liga steigen nur Südwest-Vereine ab und der Zweite (zur Zeit die FSG Schiffweiler-Landsweiler) gewinnt in der Relegation. Dann kommen zu den 16 Vereinen nur die drei Aufsteiger dazu (derzeit SG Bostalsee, Spvgg. Einöd-Ingweiler und der Sieger aus FV Biesingen gegen SG Oberkirchen/Grügelborn). Wenn jetzt die beiden Ersten aufsteigen, bleibt gerade einmal ein Absteiger übrig.

Genauso wahrscheinlich ist allerdings auch der schlimmste anzunehmende Fall für die Teams im Nordosten. Es steigen drei Kandidaten aus der Schröder-Liga ab und Schiffweiler verliert. Dann sind es urplötzlich die maximalen vier Absteiger und die Verbandsliga Nordost muss ins Jahr 24/25 mit 17 Teilnehmern. Es bleibt in unserem konstruierten Fall bei den angesprochenen vier Absteigern, weil in 16er-Klassen im Saarland die Höchstzahl an Absteigern auf Vier festgelegt ist. 17 Teilnehmer bedeutet aber 34 Spieltage, immer eine Mannschaft hat spielfrei und am Ende der Saison muss man wieder auf 16 reduzieren. Hoffen wir mal, dass es dazu nicht kommt!

aktuelle Tabelle Verbandsliga Nordost

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Limbach mit gebührendem Abstand an der Tabellenspitze trohnt und erster Anwärter auf die Schröder-Liga ist. Um Platz Zwei kämpfen aber mindestens vier Mannschaften, die gerade einmal durch zwei Punkte getrennt sind. Auch hier könnte der direkte Vergleich zum tragen kommen, so dass die Spiele gegen einen direkten Konkurrenten doppelt wichtig sind.

Unten ist Platz 12 auf jeden Fall sicheres Gebiet. Der Neunte aus Rohrbach ist gerade einmal sechs Punkte von einem möglichen Abstiegsplatz entfernt und deshalb keineswegs in Sicherheit. St. Wendel (16 Pkte.) und der FC Freisen (15 Pkte) dürfen also im Tabellenkeller noch doppelt hoffen. Vielleicht läuft es gut für sie in der Schröderliga oder man fängt noch einen bzw. zwei der Konkurrenten ab, um sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Aufrufe: 08.2.2024, 12:41 Uhr
Georg MüllerAutor