2026-04-15T12:16:22.084Z

Allgemeines

Unterhaching II verliert 1:3 in Kastl – nur noch geringe Aufstiegschancen

Landesliga Südost

von Nico Bauer · Heute, 14:57 Uhr · 0 Leser
Trainer Thomas Kasparetti: „Unser Konstrukt ist nicht mehr so stabil wie in der Vorrunde.“
Trainer Thomas Kasparetti: „Unser Konstrukt ist nicht mehr so stabil wie in der Vorrunde.“ – Foto: Sven Leifer/Sven Leifer
Die SpVgg Unterhaching II liegt nun sieben Punkte hinter Rosenheim zurück. Trainer Kasparetti sieht kaum noch Chancen auf die Relegation.

Unter normalen Umständen sollte sich das Thema Bayernliga-Aufstieg für die SpVgg Unterhaching II erledigt haben. Die Spieltagsmannschaft kassierte im Landesliga-Nachholspiel eine 1:3 (1:2)-Niederlage beim TSV Kastl und jetzt müsste schon einiges passieren, um noch die Aufstiegsrelegation Richtung Bayernliga zu erreichen.

Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und hätten nach zehn Minuten schon 2:0 führen können. Das frühe Tor fiel dann aber auch, nur auf der anderen Seite, durch Laris Stejapanovic (15.). Auf einem schwer zu bespielenden Platz arbeiteten sich die in Führung liegenden Hachinger ins Spiel und gestalteten das Geschehen offen. Bitter war dann der Doppelschlag mit den Toren von Sebastian Spinner (33.) und Philipp Hofmann (37.) zur Kastl-Führung.

In der Entstehung fielen die Tore zu einfach. „Unser Konstrukt ist nicht mehr so stabil wie in der Vorrunde“, stellt Trainer Thomas Kasparetti fest. Aktuell deutet nicht viel darauf hin, dass man mit einer Riesen-Serie den Zweiten Rosenheim noch einmal unter Druck setzt. In einer wackligen Phase ist es ein Nachteil, als zusammengewürfelte Spieltagsmannschaft nicht die ganze Woche zusammengearbeitet zu haben.

In der zweiten Halbzeit nahmen sich die Gäste viel vor und wurden kalt erwischt. Nach dem ersten Kastl-Konter gab es eine Ecke, die das 3:1 von Timo Oberreiter brachte (48.). Damit war die Partie gelaufen, weil die Hachinger nach vorne nicht zwingend genug waren. Der Wille war da, der betriebene Aufwand groß, aber die Torgefahr maximal durchschnittlich. Trotz viel Ballbesitz gelang es nicht, als Kollektiv aus dem Druck die großen Chancen zu kreieren. Das war gerade deshalb schade, weil man mit einem hohen Tempo den Gegner an die Grenze brachte.

Damit haben die Hachinger nun sieben Punkte Rückstand auf Rosenheim, das mit einem Tor in letzter Sekunde 2:1 in Hallbergmoos gewann. Angesichts des Abstands hilft auch das eine Spiel weniger der Hachinger nicht so viel. Trainer Thomas Kasparetti wirkte in Kastl nicht sehr optimistisch, dass man die letzten sechs Spiele der Saison nun alle gewinnen wird und so noch einmal nach vorne herankommen kann bei Rosenheimer Schwächen. (nb)