2026-02-20T12:29:42.904Z

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„Unfassbar, was Markus Esko für ein Spiel gemacht hat"

Fußball-Landesligist VfB Schloß Holte unterliegt im Spitzenspiel gegen den SC Herford mit 2:4. Die Holter Löwen scheitern insbesondere an der Qualität des Ex-Regionalliga-Stürmers.

von Philipp Bülter · Heute, 13:36 Uhr · 0 Leser
Zwar setzt sich in dieser Szene Schloß Holtes Bastian Just (r.) gekonnt durch – am Ende steht indes ein 2:4.
Zwar setzt sich in dieser Szene Schloß Holtes Bastian Just (r.) gekonnt durch – am Ende steht indes ein 2:4. – Foto: Philipp Bülter

Schloß Holte-Stukenbrock. Dass Markus Esko sportlich viel zu gut ist, um „nur“ in der Landesliga Fußball zu spielen, war bekannt. Schließlich spielte der Ex-Stürmer des FC Gütersloh mit dem FCG schon in der Regional- und Oberliga, war zudem in der Icon League von Toni Kroos aktiv, ehe er im Sommer zum SC Herford in die siebte Liga gewechselt war. Seine vorhandene Qualität wies der 25-Jährige (jetzt 16 Liga-Treffer) nun am Sonntag im Duell mit dem VfB Schloß Holte nach: Drei Esko-Tore führten entscheidend zum 4:2 (3:0)-Erfolg der Herforder in Holte.

Das Spitzenspiel der Landesliga 1 – der Tabellenzweite empfing mit vier Punkten Vorsprung den Tabellendritten – war bereits nach Durchgang Nummer eins entschieden gewesen. Denn Herfords Nummer zehn spielte die Abwehrkette der Hausherren phasenweise schlichtweg schwindelig. „Unfassbar, was Markus Esko für ein Spiel gemacht hat“, konnte VfB-Coach Kevin Kröger nachher nur zu dieser blitzsauberen Vorstellung gratulieren, „die eingekaufte Qualität kommt nicht von ungefähr. Wir haben Esko nicht in den Griff bekommen und es in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt“.

Tatsächlich zeigten die Gastgeber im Spiel nach vorne gar keinen schlechten ersten Durchgang. „Ich fand’, wir waren die aktivere Mannschaft“, befand Kröger. Dass es dennoch mit einem 0:3-Rückstand in die Pause ging, lag an der tollen Effizienz der Gäste, die dem frühen 1:0 durch Markus Esko (10.) gleich das 2:0 durch denselben Spieler folgen ließen (14.). Esko war dabei an Torwart Nils Leistner vorbeigelaufen und hatte locker eingenetzt. Obwohl das Geläuf für beide Teams schwer zu bespielen war – der Rasenplatz glich an einigen Stellen mehr einem Rübenacker als einem Spielfeld –, versuchten es beide Teams weiter nach vorne – und vor der Pause vollendete wieder Markus Esko, nachdem er an vier Gegenspielern vorbeigesprintet war (36.).

In Abschnitt zwei steigerten sich die Holter auch, was ihre Effektivität im Offensivspiel anging. Zwar machte der nächste Ex-FCGler, Nico Bartling, mit dem schön herausgespielten 0:4 alles klar (68.), doch Sebastian Räker per Weitschuss (77.) und Julian Lakämper per Kopf (90.+7) milderten immerhin noch auf 2:4 aus VfB-Sicht ab.

VfB Schloß Holte: Leistner – Friesen (70. Pfeiffer), Brummel (46. Brandy), Höwelberend (18. Schubert), Hofmann – Just, Odenius (46. Räker), Böhme (65. Fröse), Ulrich – Kevin Klippenstein, Lakämper.

Tore: 0:1 Markus Esko (10.), 0:2 Markus Esko (14.), 0:3 Markus Esko (36.), 0:4 Bartling (68.), 1:4 Räker (77.), 2:4 Lakämper (90.+7).