2025-04-02T15:12:16.030Z 1743665936627

Allgemeines
– Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktio

Unentschieden beim TSV 1860

In einem spannenden Flutlichtduell trennten sich der VfL Osnabrück und der TSV 1860 München am Mittwochabend mit einem 2:2-Unentschieden. Zweimal musste der VfL einen Rückstand aufholen, zeigte dabei jedoch große Moral und erkämpfte sich verdient einen Punkt im traditionsreichen Grünwalder Stadion.

Cheftrainer Tobias Reimers nahm vor der Partie einige Veränderungen in der Startelf vor. Besonders im Fokus stand der schwedische Torhüter Lukas Jonsson, der sein Debüt im Kasten der Lila-Weißen gab. Trotz der Umstellungen fand Osnabrück besser ins Spiel und setzte schon in den ersten Minuten erste Akzente. Joël Zwarts sorgte in der neunten Minute mit einem gefährlichen Kopfballaufsetzer für die erste Schrecksekunde bei den Gastgebern – doch der Ball landete nur an der Latte.

Während Osnabrück die Anfangsphase dominierte, fand 1860 München erst allmählich ins Spiel. Trotz viel Ballbesitz taten sich die Löwen schwer, echte Torchancen zu kreieren. Kurz vor der Halbzeit gelang es ihnen dann aber doch, die Abwehr der Gäste zu überwinden: Morris Schröter spielte einen langen Ball auf Patrick Hobsch, der unbedrängt aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gastgeber einschieben konnte (41.).

Die Antwort der Osnabrücker ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand war es Joël Zwarts, der nach einer präzisen Flanke von Chance Simakala per Kopf zum 1:1 ausglich (43.). Mit diesem ausgeglichenen Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff gehörte die erste große Chance den Gastgebern. David Philipp verfehlte das Tor nur knapp, doch ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Als das Spiel vor sich hinplätscherte, gelang den Münchnern dennoch der erneute Führungstreffer: Maximilian Wolfram nutzte einen Ausrutscher von Lion Semic und traf aus spitzem Winkel ins lange Eck (76.).

Doch auch diesmal kam die Antwort der Osnabrücker postwendend. Lion Semic wurde im Strafraum von seinem Gegenspieler Kozuki zu Fall gebracht – der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Simakala trat an und verwandelte sicher in die Mitte zum 2:2 (79.). In den Schlussminuten wurde es für den VfL noch einmal gefährlich, doch die Abwehr hielt stand, und so endete die Partie mit einem gerechten Unentschieden.

Trainer Reimers zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der kämpferischen Leistung seines Teams: „Wir haben zweimal einen Rückstand weggesteckt und immer wieder zurückgefunden. Das zeigt die Moral dieser Mannschaft.“ Der Fokus liegt nun auf dem kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken, das bereits am Samstag an der Bremer Brücke ansteht.

Die Partie in München bot den 3000 Zuschauern ein spannendes Duell zweier ambitionierter Teams, bei dem der VfL Osnabrück mit viel Einsatz einen wertvollen Punkt mit nach Hause nehmen konnte.

Aufrufe: 024.10.2024, 04:35 Uhr
RedAutor