2025-04-02T15:12:16.030Z 1743755304191

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– Foto: Sascha Drenth

TuS Wagenfeld: Selbstbewusst, aber konzentriert vor Auswärtsspiel

Trainer Michael Hohnstedt fordert volle Konzentration – "Marklohe wird uns alles abverlangen"

Vor dem Auswärtsspiel beim SC Marklohe gibt sich TuS Wagenfelds Trainer Michael Hohnstedt optimistisch, warnt jedoch eindringlich vor einem gefährlichen Gegner. Wagenfeld reist mit viel Selbstvertrauen an, aber auch personellen Engpässen.

"Selbstvertrauen, aber keine Unterschätzung": Hohnstedt will Fokus im Spiel gegen Marklohe**

Für TuS Wagenfeld geht es am Samstag um 18 Uhr in der Bezirksliga zum SC Marklohe, der derzeit auf Rang 15 steht und vor allem im heimischen Stadion punktet. Trainer Michael Hohnstedt stellt vor der Partie klare Erwartungen an seine Mannschaft: „Wir müssen vom Kopf her wieder einen Schritt in die richtige Richtung machen und das Spiel vernünftig annehmen. Es geht darum, weiterhin die Motivation zu haben, an unsere Grenzen zu gehen und die Gier zu bewahren, weiter Punkte zu sammeln.“

Nach fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen ist die Mannschaft von Hohnstedt voller Selbstvertrauen, doch der Trainer weiß um die Gefahren einer Unterschätzung: „Wir haben aktuell viel Selbstvertrauen, aber wenn wir auch nur einen Schritt weniger machen, werden wir in Marklohe große Probleme haben. Das ist einfach so in der Bezirksliga.“

Mit einer Heimbilanz von 8 von 10 möglichen Punkten, die Marklohe auf eigenem Platz gesammelt hat, ist der Gegner nicht zu unterschätzen. „Marklohe wird beißen, kratzen und versuchen, sich an unseren Hacken festzubeißen. Sie werden alles tun, um etwas Zählbares herauszuholen“, so Hohnstedt weiter. Der Flutlichtcharakter des Spiels am Samstagabend verleiht der Partie zusätzliche Brisanz. „Es ist immer schön, unter Flutlicht zu spielen, und Marklohe wird das zu nutzen wissen.“

Personelle Herausforderungen: Kapitän Krause gesperrt

Ein Problem stellt die Gelb-Rote Karte von Kapitän Andre Krause aus dem letzten Spiel gegen TuS Lemförde dar. „Natürlich fehlt uns unser Kapitän, und auch zwei, drei weitere Spieler fallen verletzungsbedingt aus“, berichtet Hohnstedt. Doch der Trainer zeigt sich kämpferisch: „Wir fahren mit einer Mannschaft hin, die gewillt ist, das Spiel zu gewinnen.“

Auch die jüngste Serie der Mannschaft gibt Anlass zur Zuversicht. Hohnstedt betont jedoch, dass harte Arbeit der Schlüssel zum Erfolg bleibt: „Es ist wichtig, nach einem Derby wieder in den Alltag zurückzukehren. Nur mit harter Arbeit, Konzentration und den Abläufen, die wir aktuell haben, können wir auch dieses Spiel für uns entscheiden.“

Der Fokus liegt für Wagenfeld nicht nur auf der individuellen Qualität, sondern vor allem darauf, die mannschaftliche Geschlossenheit erneut auf den Platz zu bringen. „Wir haben momentan den klaren Blick, wissen, was es braucht, und wollen das Selbstvertrauen aus den letzten Spielen weiter mitnehmen“, so Hohnstedt abschließend. „Unser Ziel ist es, eine gute Runde in dieser Liga zu spielen, und dafür müssen wir auch auswärts Erfolge sammeln.“

Das Spiel verspricht Spannung, wenn Wagenfeld auf einen kämpferischen SC Marklohe trifft, der im eigenen Stadion alles geben wird, um TuS Wagenfeld das Leben schwer zu machen.

Aufrufe: 024.10.2024, 16:52 Uhr
NVAutor