2025-04-02T15:12:16.030Z 1743723433679

Spielvorbericht
Zurück im Team: Tyrone Prepeluh (am Ball) wird im letzten Geretsrieder Heimspiel gegen Karlsfeld voraussichtlich für den urlaubenden Robin Renger den freigewordenen Platz vor der Abwehr übernehmen.
Zurück im Team: Tyrone Prepeluh (am Ball) wird im letzten Geretsrieder Heimspiel gegen Karlsfeld voraussichtlich für den urlaubenden Robin Renger den freigewordenen Platz vor der Abwehr übernehmen. – Foto: Rudi Stallein

TuS-Coach Dittmann: „Sind unseren Fans einen Sieg schuldig“

Fußball Landesliga

Die Geretsrieder wollen im letzten Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Karlsfeld ihre Heimbilanz aufbessern.

Entspannte Weihnachten stehen dieses Jahr den Fußballern des TuS Geretsried bevor. Damit es ein rundum fröhliches Fest wird, gilt es noch eine letzte (Pflicht-)Aufgabe bestmöglich zu absolvieren. Und das kann im Heimspiel gegen den TSV Eintracht Karlsfeld am heutigen Samstag (14 Uhr) nur einen Sieg bedeuten. Das soll den Gegner nicht herabwürdigen, aber wenn die zweitbeste Offensive (55 Treffer) auf mit 48 Einschlägen zweitanfälligste Defensive trifft, sind die Erwartungen ziemlich klar – und das nicht nur bei den Fans auf der Tribüne, sondern auch im Geretsrieder Team. „Unsere Heimbilanz ist ja nicht ganz so gut, die wollen wir natürlich im letzten Spiel noch verbessern“, sagt Trainer Daniel Dittmann.

Alle vier Niederlagen, die der Tabellenzweite bisher kassierte, leistete er sich vor eigenem Publikum. Zwar allesamt gegen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, die sich beim jeweiligen Aufeinandertreffen zudem „in richtig guter Verfassung“ (Dittmann) präsentierten - 1:4 gegen Schwaig, 0:1 gegen Rosenheim, 2:3 gegen Hallbergmoos und 1:2 gegen Murnau. „Aber einen Sieg sind wir unseren Zuschauern schuldig, die dieses Jahr noch mehr als sonst ins Stadion kommen“, stellt der TuS-Coach klar.

Tabellenführer Schwaig soll unseren Atem spüren

TuS-Trainer Daniel Dittmann

Die Gäste, die nach der 1:2-Niederlage im Nachholspiel gegen den TSV Kastl am vergangenen Dienstagabend auf einen Relegationsplatz abgerutscht sind, warten seit sechs Begegnungen auf einen Sieg. Die Durststrecke sollen sie natürlich nicht ausgerechnet im Isarau-Stadion beenden. Gewarnt sein dürften die Gastgeber dennoch, schließlich ist die Eintracht die einzige Mannschaft, gegen die der TuS auswärts in dieser Saison Punkte liegen ließ. Das Hinspiel endete torlos, weil die Dittmann-Truppe nach einem über 60 Minuten offenen Match in der letzten halben Stunde drei Mal nur Aluminium traf. „Das ist schon eine Mannschaft, die guten, mutigen Fußball spielt“, macht der Übungsleiter deutlich, dass er nicht davon ausgeht, dass die Elf von Florian Beutlhauser die Punkte kampflos herschenken wird.

Personell wird es gegenüber der vorigen Woche eine Veränderung geben: Robin Renger, beim 2:1-Sieg zuletzt in Traunstein als Man-of-the-Match gefeiert, hat urlaubsbedingt die Herbstrunde bereits beendet. Seine Position vor der Abwehr nimmt voraussichtlich Tyrone Prepeluh ein, der zuletzt aus privaten Gründen ausgesetzt hatte. Die Ausrichtung für den Jahresabschluss ist bei der Kunstrasenpremiere in dieser Saison eindeutig: „Wir wollen das Polster von zehn Punkten auf Platz drei in die Winterpause mitnehmen“, erklärt Daniel Dittmann und schickt schon mal eine Kampfansage an den Tabellenführer hinterher: „Schwaig soll unseren Atem spüren.“

Aufrufe: 029.11.2024, 13:30 Uhr
Rudi StalleinAutor