Beerfelden. Der Heimvorteil, im Fußball fast schon ein geflügeltes Wort. Viele Teams haben ihn, viele Gäste fürchten ihn. Bestes Beispiel sind die Kicker der Frankfurter Eintracht, die in ihrer Arena vor über 50.000 Fans schon so manchem Favoriten das Fürchten gelehrt haben. Aber im Heimvorteil steckt eben auch das Wort „Heimat“. Ein Begriff, der ausdrückt, wo man sich zuhause fühlt.
Ein eigenes Zuhause ist etwas, das die A-Liga-Fußballer von Türkspor Beerfelden gerne hätten – aber nicht haben. Zwar spielte der Club lange auf dem kommunalen Hartplatz in Beerfelden. Der aber ist schon lange in einem bemitleidenswerten Zustand, der einen regulären Spielbetrieb nicht mehr zulässt. Und so musste sich der Verein nach einer Ausweichstätte umsehen. Zunächst spielte man als Gast beim Ligakonkurrenten SV Gammelsbach, doch damit ist im Winter ebenfalls wieder Schluss.