2025-04-02T15:12:16.030Z 1743689196543

Allgemeines
Fußball wird hier inzwischen nicht mehr gespielt: Der Sportplatz in Beerfelden, die eigentliche Heimat von A-Ligist Türkspor, ist verwaist. Im Hintergrund zeugt das Vereinsheim von besseren Tagen.
Fußball wird hier inzwischen nicht mehr gespielt: Der Sportplatz in Beerfelden, die eigentliche Heimat von A-Ligist Türkspor, ist verwaist. Im Hintergrund zeugt das Vereinsheim von besseren Tagen. – Foto: Herbert Krämer

Türkspor Beerfelden: Ein Verein ohne Heimat

Nach der Sperrung seiner Heimspielstätte kämpft der Odenwälder A-Ligist mit existenziellen Probleme +++ Auch sportlich läuft nichts zusammen

Beerfelden. Der Heimvorteil, im Fußball fast schon ein geflügeltes Wort. Viele Teams haben ihn, viele Gäste fürchten ihn. Bestes Beispiel sind die Kicker der Frankfurter Eintracht, die in ihrer Arena vor über 50.000 Fans schon so manchem Favoriten das Fürchten gelehrt haben. Aber im Heimvorteil steckt eben auch das Wort „Heimat“. Ein Begriff, der ausdrückt, wo man sich zuhause fühlt.

Ein eigenes Zuhause ist etwas, das die A-Liga-Fußballer von Türkspor Beerfelden gerne hätten – aber nicht haben. Zwar spielte der Club lange auf dem kommunalen Hartplatz in Beerfelden. Der aber ist schon lange in einem bemitleidenswerten Zustand, der einen regulären Spielbetrieb nicht mehr zulässt. Und so musste sich der Verein nach einer Ausweichstätte umsehen. Zunächst spielte man als Gast beim Ligakonkurrenten SV Gammelsbach, doch damit ist im Winter ebenfalls wieder Schluss.

Wie es nun weitergeht, und ob das Team jemals wieder zu seiner alten Heimstätte zurückkehren kann, erfahrt ihr bei Echo Online.

Aufrufe: 023.10.2024, 09:56 Uhr
Frank LeberAutor